Newsletter 11/98 vom 06.04.1998
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 06.04.1998 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Tele 2 verschickt Altpapier.
  2. Neuer Anbieter ECONOphone mit guten Auslandstarifen.
  3. Anbieter Global Communications auf die Tarifseiten aufgenommen.
  4. Tarifänderung bei VEW Telnet.
  5. Tarifsenkung bei EWE Tel.
  6. Panne bei letztem Newsletter.
  1. Tele2 hat Ende März endlich angefangen, die lange erwarteten Tarifinfos auch an Privatkunden zu verschicken. Zumindest in dem Schreiben, das ich erhalten habe, waren die Tarife gleich zweimal aufgeführt - mit deutlichen Unterschieden zwischen beiden. Auf die Frage, welche der beiden Tarifaufstellungen nun stimmt, gibt es eine ganz einfache Antwort: Keine von beiden.

    Kurz nach Redaktionsschluß des letzten Newsletters hat Tele2 nämlich einen Kampfpreis angekündigt: Ferngespräche kosten ab sofort nur noch 20 Pfennig pro Minute zur Hauptzeit (9 bis 18 Uhr) sowie 15 Pfennig zur Nebenzeit. Am Wochenende sinkt der Tarif gar auf sensationelle 10 Pfennig - ganztags. Ohne Zweifel wird sich die Neuigkeit über diese Tarife schnell herumsprechen. Hoffen wir, daß die Leitungen von Tele2 nicht so schnell überlastet sind wie die von MobilCom.

  2. ECONOphone ist dabei, in Deutschland eine eigene Infrastruktur aufzubauen. Derzeit ist noch keine volle Interconnection mit der Telekom verfügbar, so daß die Switches von ECONOphone in Berlin und Hamburg noch per Ortsgespräch angewählt werden müssen. Doch schon jetzt bietet ECONOphone sehr gute Preise zu vielen internationalen Zielen.
  3. Eine weitere Firma, die Geschäftskunden anschließt, ist Global Communications. Diese verwendet zur Zeit spezielle Router (genannt iNT), um die Kundengespräche auf Ihre eigene Infrastruktur umzulenken. Da ca. DM 100,- Miete pro Monat für diesen Service verlangt wird, kommen nur Geschäftskunden in Frage.
  4. Kommen wir zurück zu den Firmen, die auch Privatkunden anschließen wie die VEW Telnet im Bereich Westfalen/Lippe. Bisher hatte VEW einen sehr günstigen Lokaltarif für Gespräche innerhalb des Lizenzgebietes und einen sehr hohen Ferntarif für Telefonate nach außerhalb. Vor kurzem wurden die Preise geändert - die Regionalgespräche wurden teurer, die Ferngespräche billiger.
  5. EWE Tel (Gebiet Weser/Ems) hat leichte Preiskorrekturen nach unten vorgenommen. Neu ist, daß man die Dienste von EWE Tel nun bundesweit nutzen kann. Anschlüsse werden allerdings weiterhin nur innerhalb des Lizenzgebietes gelegt.
  6. Den letzten Newsletter haben Sie leider zwei- oder gar dreimal erhalten. Das Original wurde letzten Montag verschickt. Eine Kopie des Newsletters wurde Dienstag von einem fehlkonfiguriertem Rechner zurück an den Verteiler geschickt. Der Verteiler ging dann auch brav seiner Arbeit nach und schickte den Newsletter ein zweites Mal rum. Am Mittwoch kam nochmals eine Kopie hinzu, und zwar von einem anderen Rechner. Diese Kopie war ziemlich verstümmelt. Am Donnerstag schickte der Rechner, der bereits für den Fehler am Dienstag verwantwortlich war, abermals zwei Kopien an den Verteiler, und zwar je eine von der zweiten und der dritten Runde. Diesmal reagierte die Filtersoftware richtig und verhinderte die Weiterleitung.

    Aber auch sonst ist die Verwaltung der Liste für viele Überraschungen gut. So kommen im Schnitt 1% der verschickten Newsletter zurück, z.B., weil sich jemand beim Abo bei der E-Mail-Adresse vertippt hat oder weil ein AOL-Account oder -Benutzername inzwischen stillgelegt worden ist. Wenn ich nicht regelmäßig die unzustellbaren Adressen austragen würde, würde ich nach jedem Newsletter von mehreren hundert Fehler-E-Mails erschlagen werden. Besonders hilfreich beim Austragen sind dabei Mail-Gateways, die mir mitteilen, daß der Newsletter nicht zugestellt werden konnte, mir aber nicht verraten, mit welcher genauen Empfängeradresse es Probleme gab. Ebenfalls pikant sind die Fälle, in denen der Newsletter zunächst an xy@gmx.de geht, dann an foo@rocketmail.com und von dort an einen Uni-Account, der leider zum Semesterwechsel gelöscht wurde.

    Daher meine Bitte: Wenn Sie auf "Umwegen" angemeldet sind, melden Sie sich nochmal mit der Originaladresse an und löschen Sie die Adresse, die über den Mail-Exchanger läuft. Oder bleiben Sie beim Mail Exchanger, stellen Sie dann aber bitte sicher, daß dort dauerhaft für Sie eine gültige E-Mail-Adresse gemeldet ist. Wenn Sie wissen, daß Ihr Account ausläuft, melden Sie sich bitte ab, bevor der Zugang gesperrt wird. Sie ersparen mir dadurch eine Menge Arbeit. Im Gegenzug unternehme ich auch mein bestes, um z.B. Doppelauslieferungen oder Werbemüll auf der Liste zu verhindern.


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