- D1: XtraPacs ab Juli teurer - doch Sonderangebot mit ungelocktem Sony-Handy
Nachdem D2 Vodafone und
E-Plus bereits im Mai die Preise für
Prepaid-Handys erhöht haben und Viag Interkom
Anfang Juni nachgezogen hat, sind die Zeiten der günstigen
Prepaid-Angebote auch bei T-Mobil
bald vorbei. Ab 1. Juli soll es bei der Mobilfunktochter
der Deutschen Telekom höhere Preise
für die aus XtraCard und
Handy bestehenden Pakete geben.
Zur Zeit bietet T-D1 mit dem Motorola Talkabout T180
noch immer ein Gerät für 149,90 Mark an. Auch das
Siemens C25 Power ist mit 179,90 Mark im
Vergleich zur Konkurrenz noch recht günstig. Besonders groß
sind die Preisunterschiede bei höherwertigen Geräten: So ist
das Nokia 3210 bei D1 schon für 249,90 Mark zu haben.
E-Plus verlangt dafür satte 100 Mark mehr.
In diesem Zusammenhang ist folgendes Sonderangebot
erwähnenswert: T-D1 bietet das Sony CMD-J5 im Xtra-Prepaid-Set
für 249,90 Mark inklusive 25 Mark Startguthaben an.
Wie uns die Pressestelle bestätigte, wird das Handy ohne
SIM-Lock angeboten. Der Käufer kann also alternativ auch
SIM-Karten fremder Netzbetreiber in das Gerät legen und
telefonieren. Das Dualband-Handy wiegt ganze 81 Gramm
und verfügt neben einigen Organizer-Funktionen auch über
einen E-Mail-Client. Für ein Prepaid-Handy ist das Gerät
wirklich erstaunlich hochwertig: Gute Mittelklasse-Handys wie
dieses sind im Prepaid-Segment selten. Das Handy kann über
das Internet und in den meisten T-Punkten erstanden werden.
Das Sonderangebot gilt so lange der Vorrat reicht.
Und noch eine gute Nachricht für die Fans der Xtracard:
Prepaid-Kunden von T-D1 können ihre Xtra-Card nun auch ohne
Cash-Rubbel-Karten aufladen. An besonders gekennzeichneten
Karten-Terminals, die das Logo "XtraCash electronic" aufweisen,
kann das Guthabenkonto per Bareinzahlung, EC-Karte oder
Kreditkarte aufgefüllt werden. Der Kunde muss dazu die
eigene Mobilfunknummer zweimal am Terminal eingeben und die
Transaktion bestätigen.
Weitere Informationen zu dem neuen
Bezahlsystem finden Sie unter der URL:
http://www.teltarif.de/s/s5384.html .
- E-Plus-Vertrag mit Handy; Grundgebühr wird von Faircom erstattet
In Zusammenarbeit mit dem Mobilfunk-Serviceprovider Planet.Media
bietet Faircom einen
E-Plus-Starter-Tarif mit 24 Monaten Laufzeit an. Zusammen
mit dem Vertrag erwirbt der Kunde ein Siemens S11-Handy und
eine Freisprecheinrichtung. Das Paket ist nicht uninteressant,
da Faircom dem Kunden die Grundgebühr für die Laufzeit
erstattet. Wahlweise bekommt der Kunde einen Verrechnungsscheck
bei Vertragsabschluss, oder Faircom überweist dem Kunden
monatlich die Grundgebühr in Höhe von 9,95 Mark. Bei der
Scheck-Variante wird allerdings nicht die komplette Grundgebühr
erstattet, die während der Laufzeit von 24 Monaten anfällt;
ein paar Mark bleiben auch beim Kunden hängen.
Es wird kein Mindestumsatz erhoben. Die Gesprächskosten
im Starter-Tarif liegen zwischen 29 Pfennig pro Minute
für Festnetzgespräche am Wochenende und 1,89 Mark pro
Minute für Anrufe in andere Mobilfunknetze zur Hauptzeit.
Die Kosten für den SMS-Versand liegen bei 15 Pfennig
für jede netzinterne SMS und 39 Pfennig für SMS in
Fremdnetze.
Das S11 von Siemens ist leider etwas betagt und kann
auch nur im E-Netz benutzt werden. Im Gegensatz zu einem
Prepaid-Paket muss der Kunde darauf achten, den Vertrag
rechtzeitig zu kündigen. Nach Ablauf der ersten 24 Monate
fällt nämlich die reguläre Grundgebühr von 9,95 Mark pro
Monat an.
- Handyguthaben per SMS aufladen
Die Prepaid-Kunden können ein
Lied davon singen: Sie müssen dringend telefonieren, aber
das Guthaben auf der Karte ist aufgebraucht. Wenn dann keine
Verkaufsstelle für Guthabenkarten in der Nähe ist - und das ist
gerade unterwegs gelegentlich der Fall - hat es sich erstmal
austelefoniert. Mit solchen Ärgernissen will
Siemens jetzt
Schluss machen: Mit dem "MoneyBeamer" können
Prepaid-Handy-Kontos flexibel über das Netz aufgeladen werden.
Dabei können die Kunden wählen, ob sie ihr Mobiltelefon
via WAP, SMS oder PC über das Internet aufladen wollen.
Bezahlt werden kann per Kreditkarte, Bankkonto oder über die
Telefonrechnung eines "üblichen" Postpaid-Handys, falls der
Prepaid-Kunde zusätzlich ein solches besitzt. Eine Spezialität
des MoneyBeamers ist das "Honey Money": Auch Dritte können
über das Mobilfunknetz und das Internet einen Betrag auf das
Handy-Konto eines Teilnehmers überweisen, beispielsweise Eltern,
die dadurch sicher sind, dass ihre Kinder jederzeit mit ihnen
telefonisch Kontakt aufnehmen können.
In der nächsten Version des MoneyBeamer wird Siemens
zusätzlich Group Account Recharging ermöglichen. Damit kann ein
Teilnehmer die Konten gleich mehrerer Prepaid-Handys aufladen.
Diese Anwendung ist besonders für Unternehmen interessant,
in denen mehrere Mitarbeiter Prepaid-Mobiltelefone nutzen.
- Te-2 stellt sein Angebot teilweise ein; hohes Beschwerdeaufkommen
Der Anbieter Te-2 bietet Neukunden keine
Mobilfunk-Verträge in den Tarifen "Gold" und "Silber" mehr an.
Diese Tarifmodelle richteten sich an Vieltelefonierer und boten
Dumpingpreise insbesondere für Gespräche in Fremdnetze. Die Tarife
"Bronze" und "Pro" sind laut Te-2 weiterhin verfügbar, jedoch
gelten im Bronze-Tarif nun die Konditionen der Drillisch-Tochter
Alphatel. Diese liefert
Te-2 die SIM-Karten für den entsprechenden Tarif.
Viele Kunden, die sich noch vor der Änderung bei Te-2
gemeldet haben, werden anscheinend nicht mehr von den alten
Tarifen profitieren können. Viele Kunden warten seit Monaten
ergebnislos auf ihre Freischaltung. Diejenigen, die schon von
Te-2 eine Karte haben, beklagen sich über verzögerte und falsche
Rechnungen. Ein Ende des Chaos scheint nicht in Sicht.
- Callisa: Internet by Call tagsüber teurer
Im Bereich Internet gibt es derzeit wenig zu berichten. Die
Minutenpreise tendieren eher wieder nach oben. Das bestätigt
auch Internetprovider Callisa.
Es gibt nun zwei Tarifvarianten für Internet by Call ohne
Anmeldung: Im Tarif callisa by call kostet die
Onlineminute Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr
satte 3,89 Pfennige. In der übrigen Zeit berechnet Callisa
2,75 Pfennige pro Minute. Der zweite Tarif heißt
callisa by call weekend; die
Onlineminute kostet in der Hauptzeit (Mo. bis Fr. von 9 bis
18 Uhr) 3,99 Pfennige und in der Nebenzeit (Mo. bis
Fr. 18 bis 9 Uhr) 2,69 Pfennige. Am Wochenende zahlt
der Nutzer 2,48 Pfennige und damit wesentlich weniger als
im alten Standard-Tarif (2,88 Pfennige rund um die Uhr).
Allerdings berechnet Callisa am Wochenende im Weekend-Tarif
3 Pfennige für jede Einwahl.
Für "callisa by call" bleiben die bisherigen Einstellungen
erhalten (Einwahlnummer, Kennung und Passwort). Für den
Weekend-Tarif muss die Einwahlnummer 01925-6193 gewählt werden.
Kennung und Passwort lauten "weekend".
- Hansenet: Zehnfaches DSL-Tempo per Glasfaser
Die Deutsche Telekom ist noch lange nicht in der Lage, alle
Interessenten für DSL auch mit einem Anschluss zu versorgen,
da stellt der Hamburger Stadtnetzanbieter HanseNet schon
den Nachfolger vor: Glasfaser bis in die Wohnungen. Damit
werden 10 MBit/s erreicht - 150 mal so schnell wie ISDN
und zehn bis dreizehn mal so schnell wie das heute übliche
Privatkunden-ADSL.
Zum Web-Surfen ist die neue Technik sicherlich nicht
nötig, aber für Downloads von ganzen Spielfilmen oder
Live-Übertragungen in Kinoqualität wird sie ihre Nutzer
finden. Erste Kunden sind bereits am Netz.
Leider muss man sich für die neue Technik auch wieder
ein neues Kürzel merken: Das wenig eingängige FTTH steht
für "Fibre To The Home". Etwas ähnliches gab es schon mal,
nämlich die OPAL-Technik der Deutschen Telekom, mit der vor
allem nach der Wiedervereinigung große Wohnblocks im "Osten"
angeschlossen wurden. Dabei endet die Glasfaser aber im
Keller an einer speziellen Vermittlungsanlage, die dann über
gewöhnliche Kupferleitungen die einzelnen Wohnungen versorgt.
Das große Problem von Opal ist, dass es nur Analog- und
ISDN-Anschlüsse beherrscht. Eine Aufrüstung auf DSL ist
bis heute nicht möglich. Es bleibt zu hoffen, dass FTTH
zukunftsfähiger ist als Opal, also nicht gleich deswegen zum
"Alteisen" wird, weil der Bandbreitenbedarf von 10 MBit/s auf
20 MBit/s oder 40 MBit/s steigt.
Eine Anfrage an Hansenet bezüglich der Preisgestaltung
bei FTTH wurde bis jetzt noch nicht beantwortet. Wir werden
selbstverständlich weiter berichten, wie sich diese Technik
entwickelt.
- Warnung: Wieder falsche Rechnungen für DE-Domains im Umlauf
Nepper, Schlepper und Bauernfänger gibt es immer wieder und
sie stellen sich schnell auf neue Betrugsmöglichkeiten ein:
Die DENIC eG
und zahlreiche Internet-Service-Provider warnen derzeit
erneut vor einem dubiosen Angebot an Domaininhaber. In den
letzten Wochen wurden sehr professionell gestaltete Rechnungen
von einer vorgeblichen "Zentrale zur Registrierung Deutscher
Web-Domains GmbH" versandt - die übrigens nichts mit der DENIC
(dem "Deutschen Network Information Center", der eigentlichen
Domain-Registrierungs-Zentrale) zu tun hat. Das Schreiben hat
folgenden Inhalt:
"Für die Online-Schaltung Ihrer Web-Adresse ... innerhalb
der Domain der ZRW GmbH fallen für den Zeitraum von ... bis
... nachfolgend aufgeführte Gebühren an. Durch die Zahlung wird
das Angebot angenommen. Bei Nichtzahlung wird die Webadresse
unter oben angegebener Domain nicht online geschaltet."
Diese Aufforderung steht in keinerlei Zusammenhang mit
den Leistungen vom DENIC bzw. seriösen Service-Providern.
1 & 1 betonte, dass das
Nichtbezahlen dieser Rechnungen keinesfalls zu Abschaltungen
der bei 1 & 1 gehosteten Domains führen werde.
Die DENIC eG als Registrierungsstelle für DE-Domains weist in
einer auf ihrer Seite veröffentlichen Mitteilung "nochmals
alle Domaininhaber darauf hin, dass es sich dabei nicht um
eine Rechnung für die DE-Domain handelt, sondern dass hier
versucht wird, den Kunden Geld für eine sinnlose und dubiose
Dienstleistung aus der Tasche zu ziehen. Wer nicht bezahlt,
bringt seine registrierte DE-Domain weder in Gefahr noch ändert
sich irgendetwas an deren Erreichbarkeit."
Erst vor einigen Wochen hatte
eine Firma, die sich "Deutsche Domain-Verwaltung" (DDV) nannte,
ähnliche falsche Rechnungen an Domain-Kunden geschickt.
- Gratistel ist wieder da; zunächst Testlauf geplant
Gratistel will das kurz vor
Ostern eingestellte Angebot werbefinanzierter Gratistelefonie
wieder aufnehmen. Ein Teil der bereits registrierten Kunden
wurden per E-Mail über den bevorstehen Neustart informiert.
Interessenten müssen sich aber auf der Homepage des Anbieters
für den Service abermals anmelden, Gratistel möchte zunächst
nämlich nur einen Testlauf starten. Die hierfür ausgewählten
Testteilnehmer werden Anfang Juli informiert und können
innerhalb des Testlaufs über die Einwahlnummer 0800-5577666
bis zu 15 Minuten täglich kostenfrei telefonieren.
Die Tester können allerdings nur Gespräche innerhalb des
deutschen Festnetzes führen und müssen alle zwei Minuten
eine Werbeunterbrechung des Telefonats erdulden. Weitere
Informationen können Sie der News unter
http://www.teltarif.de/s/s5366.html
entnehmen.
- Telefontarife: Munteres Auf und Ab im Festnetz
Die guten Nachrichten zuerst: Für alle Kunden, die bisher
noch nie mit 01051 Telecom telefoniert
haben, hält der Call-by-Call-Anbieter aus Düsseldorf ein
besonderes Bonbon bereit: Egal, wo die Ziele innerhalb
Deutschlands liegen und wie lange das Gespräch auch dauert -
der erste Anruf ist auf jeden Fall komplett kostenlos! Und das,
obwohl es ganz einfach ist, 01051-Kunde zu werden: Es genügt,
den Hörer abzunehmen und zu wählen, erst die Vorwahl 01051,
dann die vollständige Teilnehmernummer. Nur bei Ortsgesprächen
klappt das nicht; die bleiben immer bei der Telekom.
Läuft das Gespräch hingegen über 01051, macht der Neukunde
Bekanntschaft mit der kostenlosen Tarifansage, die ihn vor
jedem Gespräch über den Minutentarif informiert. In diesem
Fall lautet der Willkommensgruß schlicht: "Dieses Gespräch ist
kostenlos!" Leider werden die erfahrenen teltarif.de-Leser
auf diesen Ohrenschmaus verzichten müssen, weil sie diese
Billig-Vorwahl schon seit langem benutzen...
Teilweise drastische Preissenkungen gab es bei
Atlantic Telecom, ehemals first:telecom,
im offenen Call-by-Call zu 64 Auslandszielen: Seit Samstag,
den 9. Juni 2001 übernimmt Atlantic für viele Ziele die
Preisführerschaft oder zieht zumindest mit konkurrierenden
Anbietern gleich:
Günstiger werden vor allem exotischere Ziele wie
Bahrein, bisher kostete die Gesprächsminute 2,24 Mark,
jetzt werden noch 63 Pfennig berechnet. Burundi ist
über die 01039 nun für 69 Pfennig die Minute zu erreichen,
vorher waren es 2,44 Mark. Weitere Tarife finden Sie wie
üblich in unserer Tarifabfrage auf
www.teltarif.de.
Und noch eine gute Nachricht speziell für
Griechenland-Freunde: Ab dem 14. Juni 2001 senkt die
Startec Global Communications GmbH
die Tarife für Gespräche über die Sparvorwahl 01094 nach
Griechenland. Das Festnetz ist dann für 26 Pfennig pro
Minute zu erreichen, für Gespräche zum griechischen Mobilfunk
werden 40 Pfennig pro Minute verlangt. Mit beiden
Angeboten stößt Startec unter die günstigsten vier Angebote
im offenen Call-by-Call vor.
Die Hauptstadt von Griechenland, Athen, ist ab sofort für
22 Pfennig pro Minute zu erreichen. Hier nimmt Startec
den Spitzenplatz in der Tarifabfrage ein. Die Tarife gelten
rund um die Uhr, die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.
Zum Schluss die schlechte Nachricht: der Elmshorner Anbieter
Talkline hat seit Montag den
Abendtarif im offenen Call-by-Call geändert. Deutschlandweite
Gespräche kosten neuerdings in der Zeit von 18 bis 22 Uhr
4,3 Pfennig pro Minute, vorher lag der Minutenpreis in
dieser Zeit bei 4 Pfennig. Bei den anderen Preisen gab es
keine Änderung. Abgerechnet wird nach wie vor im Minutentakt.
- Zwei neue Calling-Cards von Mox Telecom
Mit Beginn der diesjährigen Reisezeit hat die
Mox Telecom AG ihr Telefonkarten-Angebot
um die MoxUniversalCard und um die MoxTravellerCard
erweitert. Mit der MoxUniversalCard kann man innerhalb des
deutschen Festnetzes für nur noch 9 Pfennige pro Minute
telefonieren. Ein Gespräch vom Handy ins deutsche Festnetz oder
vom Festnetzanschluss zum Handy kostet innerhalb Deutschlands
49 Pfennig pro Minute - vor allem zur Hauptzeit vom Handy
aus ein Schnäppchen. Egal, ob aus dem Hotelzimmer, aus der
Telefonzelle oder vom Handy aus. Es fallen keine zusätzlichen
Einwahl- oder Verbindungsgebühren an, denn die Einwahl erfolgt über
eine kostenlose Zugangsnummer.
Mit dieser Karte kann man auch günstig ins Ausland
telefonieren: Ferngespräch nach Frankreich, Großbritannien,
Italien, Kanada, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden,
Schweiz, Spanien oder USA kostet mit der MoxUniversalCard
ebenfalls nur 9 Pfennig pro Minute. Die Preise gelten an
allen Tagen rund um die Uhr im Minutentakt.
Weltweit günstig telefonieren kann man mit der
MoxTravellerCard: Ein Ferngespräch von Belgien, Frankreich,
Großbritannien, Italien, Kanada, Luxemburg, Niederlande,
Österreich, Schweiz, Spanien oder USA nach Deutschland kostet
mit der MoxTravellerCard 50 Pfennige pro Minute. Ein
Gespräch in ein deutsches oder ausländische Mobilfunknetz
kostet aus den gleichen Ländern mit der MoxTravellerCard pro
Minute 1 Mark. Auch diese Preise gelten an allen Tagen
rund um die Uhr im Minutentakt.
- BGH: Telekom-Telefonkarten dürfen nicht ersatzlos verfallen
Die Deutsche Telekom darf ihre Telefonkarten
bei Ablauf des Gültigkeitsdatums nicht ersatzlos verfallen lassen.
Ein entsprechendes Urteil wurde vorgestern durch den Bundesgerichtshof
(BGH) verkündet.
Damit gab der BGH einer Klage der Verbraucherschutzzentrale
Baden-Württemberg statt. Die Telekom gibt seit Oktober 1998
ihre Telefonkarten zum Preis von 12 und 50 Mark mit einer auf
drei Jahre und drei Monate limitierten Nutzungsmöglichkeit aus.
Nach den Worten des BGH bedeutet der ersatzlose Verfall
eines bei Fristablauf noch vorhandenen Guthabens eine
"unangemessene Benachteiligung" der Kunden. Dies sei mit
dem Gesetz über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht
vereinbar. Die von der Telekom angeführten Gründe könnten
allenfalls die zeitliche Beschränkung der Kartennutzung
rechtfertigen. Die Telekom hatte geltend gemacht, die
Einführung neuer Technologien und die Bekämpfung des
Kartenmissbrauchs mache eine Limitierung erforderlich.
Diese Risiken reichen nach Ansicht des BGH aber nicht aus,
um eine Rückerstattung des Restguthabens auszuschließen.
Auch das Oberlandesgericht Köln hatte der
Verbraucherzentrale Recht gegeben, wenn auch mit anderer
Begründung: Der Telekom-Anwalt Achim Krämer hatte in
der mündlichen Verhandlung vor dem BGH auf die Kosten
hingewiesen, die eine Rückerstattung verursachen würde.
Die Verbraucherschutzzentrale wandte aber ein, dass mit der
Verbreitung des Handys Telefonkarten häufig nur noch im Notfall
eingesetzt und deshalb über einen längeren Zeitraum benutzt
würden (Aktenzeichen: XI ZR 274/00 vom 12. Juni).
Das Urteil dürfte auch auf die Anbieter von vorausbezahlten
Telefonkarten übertragbar sein, deren Karten nach dem
Callthrough-System vor allem für Auslandsgespräche bzw.
zum Sparen vom Handy aus genutzt werden. Hier gilt das
Guthaben nach erstmaliger Nutzung bei einigen Anbietern sogar
nur drei Monate! Bei Prepaid-SIM-Karten ist die rechtliche
Situation hingegen schwieriger, denn auch bei Nichtnutzung
des Kartenguthabens stellt der Mobilfunkbetreiber dennoch
eine Leistung zur Verfügung, nämlich die Möglichkeit, sich in
ein Mobilnetz einzubuchen.
Teltarif wünscht Ihnen einen schönen Feiertag - soweit Sie in einem
der zahlreichen Bundesländer wohnen, die heute Fronleichnam feiern.
Das teltarif-Team wird hingegen ganz normal arbeiten, denn Fronleichnam
ist ein rein katholischer Feiertag, der in Berlin nicht gilt. Passen
Sie folglich beim Telefonieren mit dem Handy oder beim Surfen auf -
es wird heute zum Werktagstarif abgerechnet, nicht zum Feiertagstarif.
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.
Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse
wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
nicht weitergegeben.