Newsletter 24/01 vom 14.06.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 14.06.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. D1: XtraPacs ab Juli teurer - doch Sonderangebot mit ungelocktem Sony-Handy
  2. E-Plus-Vertrag mit Handy; Grundgebühr wird von Faircom erstattet
  3. Handyguthaben per SMS aufladen
  4. Te-2 stellt sein Angebot teilweise ein; hohes Beschwerdeaufkommen
  5. Callisa: Internet by Call tagsüber teurer
  6. Hansenet: Zehnfaches DSL-Tempo per Glasfaser
  7. Warnung: Wieder falsche Rechnungen für DE-Domains im Umlauf
  8. Gratistel ist wieder da; zunächst Testlauf geplant
  9. Telefontarife: Munteres Auf und Ab im Festnetz
  10. Zwei neue Calling-Cards von Mox Telecom
  11. BGH: Telekom-Telefonkarten dürfen nicht ersatzlos verfallen
  1. D1: XtraPacs ab Juli teurer - doch Sonderangebot mit ungelocktem Sony-Handy

    Nachdem D2 Vodafone und E-Plus bereits im Mai die Preise für Prepaid-Handys erhöht haben und Viag Interkom Anfang Juni nachgezogen hat, sind die Zeiten der günstigen Prepaid-Angebote auch bei T-Mobil bald vorbei. Ab 1. Juli soll es bei der Mobilfunktochter der Deutschen Telekom höhere Preise für die aus XtraCard und Handy bestehenden Pakete geben.

    Zur Zeit bietet T-D1 mit dem Motorola Talkabout T180 noch immer ein Gerät für 149,90 Mark an. Auch das Siemens C25 Power ist mit 179,90 Mark im Vergleich zur Konkurrenz noch recht günstig. Besonders groß sind die Preisunterschiede bei höherwertigen Geräten: So ist das Nokia 3210 bei D1 schon für 249,90 Mark zu haben. E-Plus verlangt dafür satte 100 Mark mehr.

    In diesem Zusammenhang ist folgendes Sonderangebot erwähnenswert: T-D1 bietet das Sony CMD-J5 im Xtra-Prepaid-Set für 249,90 Mark inklusive 25 Mark Startguthaben an. Wie uns die Pressestelle bestätigte, wird das Handy ohne SIM-Lock angeboten. Der Käufer kann also alternativ auch SIM-Karten fremder Netzbetreiber in das Gerät legen und telefonieren. Das Dualband-Handy wiegt ganze 81 Gramm und verfügt neben einigen Organizer-Funktionen auch über einen E-Mail-Client. Für ein Prepaid-Handy ist das Gerät wirklich erstaunlich hochwertig: Gute Mittelklasse-Handys wie dieses sind im Prepaid-Segment selten. Das Handy kann über das Internet und in den meisten T-Punkten erstanden werden. Das Sonderangebot gilt so lange der Vorrat reicht.

    Und noch eine gute Nachricht für die Fans der Xtracard: Prepaid-Kunden von T-D1 können ihre Xtra-Card nun auch ohne Cash-Rubbel-Karten aufladen. An besonders gekennzeichneten Karten-Terminals, die das Logo "XtraCash electronic" aufweisen, kann das Guthabenkonto per Bareinzahlung, EC-Karte oder Kreditkarte aufgefüllt werden. Der Kunde muss dazu die eigene Mobilfunknummer zweimal am Terminal eingeben und die Transaktion bestätigen.

    Weitere Informationen zu dem neuen Bezahlsystem finden Sie unter der URL: http://www.teltarif.de/s/s5384.html .

  2. E-Plus-Vertrag mit Handy; Grundgebühr wird von Faircom erstattet

    In Zusammenarbeit mit dem Mobilfunk-Serviceprovider Planet.Media bietet Faircom einen E-Plus-Starter-Tarif mit 24 Monaten Laufzeit an. Zusammen mit dem Vertrag erwirbt der Kunde ein Siemens S11-Handy und eine Freisprecheinrichtung. Das Paket ist nicht uninteressant, da Faircom dem Kunden die Grundgebühr für die Laufzeit erstattet. Wahlweise bekommt der Kunde einen Verrechnungsscheck bei Vertragsabschluss, oder Faircom überweist dem Kunden monatlich die Grundgebühr in Höhe von 9,95 Mark. Bei der Scheck-Variante wird allerdings nicht die komplette Grundgebühr erstattet, die während der Laufzeit von 24 Monaten anfällt; ein paar Mark bleiben auch beim Kunden hängen.

    Es wird kein Mindestumsatz erhoben. Die Gesprächskosten im Starter-Tarif liegen zwischen 29 Pfennig pro Minute für Festnetzgespräche am Wochenende und 1,89 Mark pro Minute für Anrufe in andere Mobilfunknetze zur Hauptzeit. Die Kosten für den SMS-Versand liegen bei 15 Pfennig für jede netzinterne SMS und 39 Pfennig für SMS in Fremdnetze.

    Das S11 von Siemens ist leider etwas betagt und kann auch nur im E-Netz benutzt werden. Im Gegensatz zu einem Prepaid-Paket muss der Kunde darauf achten, den Vertrag rechtzeitig zu kündigen. Nach Ablauf der ersten 24 Monate fällt nämlich die reguläre Grundgebühr von 9,95 Mark pro Monat an.

  3. Handyguthaben per SMS aufladen

    Die Prepaid-Kunden können ein Lied davon singen: Sie müssen dringend telefonieren, aber das Guthaben auf der Karte ist aufgebraucht. Wenn dann keine Verkaufsstelle für Guthabenkarten in der Nähe ist - und das ist gerade unterwegs gelegentlich der Fall - hat es sich erstmal austelefoniert. Mit solchen Ärgernissen will Siemens jetzt Schluss machen: Mit dem "MoneyBeamer" können Prepaid-Handy-Kontos flexibel über das Netz aufgeladen werden. Dabei können die Kunden wählen, ob sie ihr Mobiltelefon via WAP, SMS oder PC über das Internet aufladen wollen. Bezahlt werden kann per Kreditkarte, Bankkonto oder über die Telefonrechnung eines "üblichen" Postpaid-Handys, falls der Prepaid-Kunde zusätzlich ein solches besitzt. Eine Spezialität des MoneyBeamers ist das "Honey Money": Auch Dritte können über das Mobilfunknetz und das Internet einen Betrag auf das Handy-Konto eines Teilnehmers überweisen, beispielsweise Eltern, die dadurch sicher sind, dass ihre Kinder jederzeit mit ihnen telefonisch Kontakt aufnehmen können.

    In der nächsten Version des MoneyBeamer wird Siemens zusätzlich Group Account Recharging ermöglichen. Damit kann ein Teilnehmer die Konten gleich mehrerer Prepaid-Handys aufladen. Diese Anwendung ist besonders für Unternehmen interessant, in denen mehrere Mitarbeiter Prepaid-Mobiltelefone nutzen.

  4. Te-2 stellt sein Angebot teilweise ein; hohes Beschwerdeaufkommen

    Der Anbieter Te-2 bietet Neukunden keine Mobilfunk-Verträge in den Tarifen "Gold" und "Silber" mehr an. Diese Tarifmodelle richteten sich an Vieltelefonierer und boten Dumpingpreise insbesondere für Gespräche in Fremdnetze. Die Tarife "Bronze" und "Pro" sind laut Te-2 weiterhin verfügbar, jedoch gelten im Bronze-Tarif nun die Konditionen der Drillisch-Tochter Alphatel. Diese liefert Te-2 die SIM-Karten für den entsprechenden Tarif.

    Viele Kunden, die sich noch vor der Änderung bei Te-2 gemeldet haben, werden anscheinend nicht mehr von den alten Tarifen profitieren können. Viele Kunden warten seit Monaten ergebnislos auf ihre Freischaltung. Diejenigen, die schon von Te-2 eine Karte haben, beklagen sich über verzögerte und falsche Rechnungen. Ein Ende des Chaos scheint nicht in Sicht.

  5. Callisa: Internet by Call tagsüber teurer

    Im Bereich Internet gibt es derzeit wenig zu berichten. Die Minutenpreise tendieren eher wieder nach oben. Das bestätigt auch Internetprovider Callisa. Es gibt nun zwei Tarifvarianten für Internet by Call ohne Anmeldung: Im Tarif callisa by call kostet die Onlineminute Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr satte 3,89 Pfennige. In der übrigen Zeit berechnet Callisa 2,75 Pfennige pro Minute. Der zweite Tarif heißt callisa by call weekend; die Onlineminute kostet in der Hauptzeit (Mo. bis Fr. von 9 bis 18 Uhr) 3,99 Pfennige und in der Nebenzeit (Mo. bis Fr. 18 bis 9 Uhr) 2,69 Pfennige. Am Wochenende zahlt der Nutzer 2,48 Pfennige und damit wesentlich weniger als im alten Standard-Tarif (2,88 Pfennige rund um die Uhr). Allerdings berechnet Callisa am Wochenende im Weekend-Tarif 3 Pfennige für jede Einwahl.

    Für "callisa by call" bleiben die bisherigen Einstellungen erhalten (Einwahlnummer, Kennung und Passwort). Für den Weekend-Tarif muss die Einwahlnummer 01925-6193 gewählt werden. Kennung und Passwort lauten "weekend".

  6. Hansenet: Zehnfaches DSL-Tempo per Glasfaser

    Die Deutsche Telekom ist noch lange nicht in der Lage, alle Interessenten für DSL auch mit einem Anschluss zu versorgen, da stellt der Hamburger Stadtnetzanbieter HanseNet schon den Nachfolger vor: Glasfaser bis in die Wohnungen. Damit werden 10 MBit/s erreicht - 150 mal so schnell wie ISDN und zehn bis dreizehn mal so schnell wie das heute übliche Privatkunden-ADSL.

    Zum Web-Surfen ist die neue Technik sicherlich nicht nötig, aber für Downloads von ganzen Spielfilmen oder Live-Übertragungen in Kinoqualität wird sie ihre Nutzer finden. Erste Kunden sind bereits am Netz.

    Leider muss man sich für die neue Technik auch wieder ein neues Kürzel merken: Das wenig eingängige FTTH steht für "Fibre To The Home". Etwas ähnliches gab es schon mal, nämlich die OPAL-Technik der Deutschen Telekom, mit der vor allem nach der Wiedervereinigung große Wohnblocks im "Osten" angeschlossen wurden. Dabei endet die Glasfaser aber im Keller an einer speziellen Vermittlungsanlage, die dann über gewöhnliche Kupferleitungen die einzelnen Wohnungen versorgt. Das große Problem von Opal ist, dass es nur Analog- und ISDN-Anschlüsse beherrscht. Eine Aufrüstung auf DSL ist bis heute nicht möglich. Es bleibt zu hoffen, dass FTTH zukunftsfähiger ist als Opal, also nicht gleich deswegen zum "Alteisen" wird, weil der Bandbreitenbedarf von 10 MBit/s auf 20 MBit/s oder 40 MBit/s steigt.

    Eine Anfrage an Hansenet bezüglich der Preisgestaltung bei FTTH wurde bis jetzt noch nicht beantwortet. Wir werden selbstverständlich weiter berichten, wie sich diese Technik entwickelt.

  7. Warnung: Wieder falsche Rechnungen für DE-Domains im Umlauf

    Nepper, Schlepper und Bauernfänger gibt es immer wieder und sie stellen sich schnell auf neue Betrugsmöglichkeiten ein: Die DENIC eG und zahlreiche Internet-Service-Provider warnen derzeit erneut vor einem dubiosen Angebot an Domaininhaber. In den letzten Wochen wurden sehr professionell gestaltete Rechnungen von einer vorgeblichen "Zentrale zur Registrierung Deutscher Web-Domains GmbH" versandt - die übrigens nichts mit der DENIC (dem "Deutschen Network Information Center", der eigentlichen Domain-Registrierungs-Zentrale) zu tun hat. Das Schreiben hat folgenden Inhalt:

    "Für die Online-Schaltung Ihrer Web-Adresse ... innerhalb der Domain der ZRW GmbH fallen für den Zeitraum von ... bis ... nachfolgend aufgeführte Gebühren an. Durch die Zahlung wird das Angebot angenommen. Bei Nichtzahlung wird die Webadresse unter oben angegebener Domain nicht online geschaltet."

    Diese Aufforderung steht in keinerlei Zusammenhang mit den Leistungen vom DENIC bzw. seriösen Service-Providern. 1 & 1 betonte, dass das Nichtbezahlen dieser Rechnungen keinesfalls zu Abschaltungen der bei 1 & 1 gehosteten Domains führen werde. Die DENIC eG als Registrierungsstelle für DE-Domains weist in einer auf ihrer Seite veröffentlichen Mitteilung "nochmals alle Domaininhaber darauf hin, dass es sich dabei nicht um eine Rechnung für die DE-Domain handelt, sondern dass hier versucht wird, den Kunden Geld für eine sinnlose und dubiose Dienstleistung aus der Tasche zu ziehen. Wer nicht bezahlt, bringt seine registrierte DE-Domain weder in Gefahr noch ändert sich irgendetwas an deren Erreichbarkeit." Erst vor einigen Wochen hatte eine Firma, die sich "Deutsche Domain-Verwaltung" (DDV) nannte, ähnliche falsche Rechnungen an Domain-Kunden geschickt.

  8. Gratistel ist wieder da; zunächst Testlauf geplant

    Gratistel will das kurz vor Ostern eingestellte Angebot werbefinanzierter Gratistelefonie wieder aufnehmen. Ein Teil der bereits registrierten Kunden wurden per E-Mail über den bevorstehen Neustart informiert. Interessenten müssen sich aber auf der Homepage des Anbieters für den Service abermals anmelden, Gratistel möchte zunächst nämlich nur einen Testlauf starten. Die hierfür ausgewählten Testteilnehmer werden Anfang Juli informiert und können innerhalb des Testlaufs über die Einwahlnummer 0800-5577666 bis zu 15 Minuten täglich kostenfrei telefonieren. Die Tester können allerdings nur Gespräche innerhalb des deutschen Festnetzes führen und müssen alle zwei Minuten eine Werbeunterbrechung des Telefonats erdulden. Weitere Informationen können Sie der News unter http://www.teltarif.de/s/s5366.html entnehmen.

  9. Telefontarife: Munteres Auf und Ab im Festnetz

    Die guten Nachrichten zuerst: Für alle Kunden, die bisher noch nie mit 01051 Telecom telefoniert haben, hält der Call-by-Call-Anbieter aus Düsseldorf ein besonderes Bonbon bereit: Egal, wo die Ziele innerhalb Deutschlands liegen und wie lange das Gespräch auch dauert - der erste Anruf ist auf jeden Fall komplett kostenlos! Und das, obwohl es ganz einfach ist, 01051-Kunde zu werden: Es genügt, den Hörer abzunehmen und zu wählen, erst die Vorwahl 01051, dann die vollständige Teilnehmernummer. Nur bei Ortsgesprächen klappt das nicht; die bleiben immer bei der Telekom.

    Läuft das Gespräch hingegen über 01051, macht der Neukunde Bekanntschaft mit der kostenlosen Tarifansage, die ihn vor jedem Gespräch über den Minutentarif informiert. In diesem Fall lautet der Willkommensgruß schlicht: "Dieses Gespräch ist kostenlos!" Leider werden die erfahrenen teltarif.de-Leser auf diesen Ohrenschmaus verzichten müssen, weil sie diese Billig-Vorwahl schon seit langem benutzen...

    Teilweise drastische Preissenkungen gab es bei Atlantic Telecom, ehemals first:telecom, im offenen Call-by-Call zu 64 Auslandszielen: Seit Samstag, den 9. Juni 2001 übernimmt Atlantic für viele Ziele die Preisführerschaft oder zieht zumindest mit konkurrierenden Anbietern gleich:

    Günstiger werden vor allem exotischere Ziele wie Bahrein, bisher kostete die Gesprächsminute 2,24 Mark, jetzt werden noch 63 Pfennig berechnet. Burundi ist über die 01039 nun für 69 Pfennig die Minute zu erreichen, vorher waren es 2,44 Mark. Weitere Tarife finden Sie wie üblich in unserer Tarifabfrage auf www.teltarif.de.

    Und noch eine gute Nachricht speziell für Griechenland-Freunde: Ab dem 14. Juni 2001 senkt die Startec Global Communications GmbH die Tarife für Gespräche über die Sparvorwahl 01094 nach Griechenland. Das Festnetz ist dann für 26 Pfennig pro Minute zu erreichen, für Gespräche zum griechischen Mobilfunk werden 40 Pfennig pro Minute verlangt. Mit beiden Angeboten stößt Startec unter die günstigsten vier Angebote im offenen Call-by-Call vor.

    Die Hauptstadt von Griechenland, Athen, ist ab sofort für 22 Pfennig pro Minute zu erreichen. Hier nimmt Startec den Spitzenplatz in der Tarifabfrage ein. Die Tarife gelten rund um die Uhr, die Abrechnung erfolgt im Minutentakt.

    Zum Schluss die schlechte Nachricht: der Elmshorner Anbieter Talkline hat seit Montag den Abendtarif im offenen Call-by-Call geändert. Deutschlandweite Gespräche kosten neuerdings in der Zeit von 18 bis 22 Uhr 4,3 Pfennig pro Minute, vorher lag der Minutenpreis in dieser Zeit bei 4 Pfennig. Bei den anderen Preisen gab es keine Änderung. Abgerechnet wird nach wie vor im Minutentakt.

  10. Zwei neue Calling-Cards von Mox Telecom

    Mit Beginn der diesjährigen Reisezeit hat die Mox Telecom AG ihr Telefonkarten-Angebot um die MoxUniversalCard und um die MoxTravellerCard erweitert. Mit der MoxUniversalCard kann man innerhalb des deutschen Festnetzes für nur noch 9 Pfennige pro Minute telefonieren. Ein Gespräch vom Handy ins deutsche Festnetz oder vom Festnetzanschluss zum Handy kostet innerhalb Deutschlands 49 Pfennig pro Minute - vor allem zur Hauptzeit vom Handy aus ein Schnäppchen. Egal, ob aus dem Hotelzimmer, aus der Telefonzelle oder vom Handy aus. Es fallen keine zusätzlichen Einwahl- oder Verbindungsgebühren an, denn die Einwahl erfolgt über eine kostenlose Zugangsnummer.

    Mit dieser Karte kann man auch günstig ins Ausland telefonieren: Ferngespräch nach Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien oder USA kostet mit der MoxUniversalCard ebenfalls nur 9 Pfennig pro Minute. Die Preise gelten an allen Tagen rund um die Uhr im Minutentakt.

    Weltweit günstig telefonieren kann man mit der MoxTravellerCard: Ein Ferngespräch von Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien oder USA nach Deutschland kostet mit der MoxTravellerCard 50 Pfennige pro Minute. Ein Gespräch in ein deutsches oder ausländische Mobilfunknetz kostet aus den gleichen Ländern mit der MoxTravellerCard pro Minute 1 Mark. Auch diese Preise gelten an allen Tagen rund um die Uhr im Minutentakt.

  11. BGH: Telekom-Telefonkarten dürfen nicht ersatzlos verfallen

    Die Deutsche Telekom darf ihre Telefonkarten bei Ablauf des Gültigkeitsdatums nicht ersatzlos verfallen lassen. Ein entsprechendes Urteil wurde vorgestern durch den Bundesgerichtshof (BGH) verkündet. Damit gab der BGH einer Klage der Verbraucherschutzzentrale Baden-Württemberg statt. Die Telekom gibt seit Oktober 1998 ihre Telefonkarten zum Preis von 12 und 50 Mark mit einer auf drei Jahre und drei Monate limitierten Nutzungsmöglichkeit aus.

    Nach den Worten des BGH bedeutet der ersatzlose Verfall eines bei Fristablauf noch vorhandenen Guthabens eine "unangemessene Benachteiligung" der Kunden. Dies sei mit dem Gesetz über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht vereinbar. Die von der Telekom angeführten Gründe könnten allenfalls die zeitliche Beschränkung der Kartennutzung rechtfertigen. Die Telekom hatte geltend gemacht, die Einführung neuer Technologien und die Bekämpfung des Kartenmissbrauchs mache eine Limitierung erforderlich. Diese Risiken reichen nach Ansicht des BGH aber nicht aus, um eine Rückerstattung des Restguthabens auszuschließen.

    Auch das Oberlandesgericht Köln hatte der Verbraucherzentrale Recht gegeben, wenn auch mit anderer Begründung: Der Telekom-Anwalt Achim Krämer hatte in der mündlichen Verhandlung vor dem BGH auf die Kosten hingewiesen, die eine Rückerstattung verursachen würde. Die Verbraucherschutzzentrale wandte aber ein, dass mit der Verbreitung des Handys Telefonkarten häufig nur noch im Notfall eingesetzt und deshalb über einen längeren Zeitraum benutzt würden (Aktenzeichen: XI ZR 274/00 vom 12. Juni). Das Urteil dürfte auch auf die Anbieter von vorausbezahlten Telefonkarten übertragbar sein, deren Karten nach dem Callthrough-System vor allem für Auslandsgespräche bzw. zum Sparen vom Handy aus genutzt werden. Hier gilt das Guthaben nach erstmaliger Nutzung bei einigen Anbietern sogar nur drei Monate! Bei Prepaid-SIM-Karten ist die rechtliche Situation hingegen schwieriger, denn auch bei Nichtnutzung des Kartenguthabens stellt der Mobilfunkbetreiber dennoch eine Leistung zur Verfügung, nämlich die Möglichkeit, sich in ein Mobilnetz einzubuchen.

Teltarif wünscht Ihnen einen schönen Feiertag - soweit Sie in einem der zahlreichen Bundesländer wohnen, die heute Fronleichnam feiern. Das teltarif-Team wird hingegen ganz normal arbeiten, denn Fronleichnam ist ein rein katholischer Feiertag, der in Berlin nicht gilt. Passen Sie folglich beim Telefonieren mit dem Handy oder beim Surfen auf - es wird heute zum Werktagstarif abgerechnet, nicht zum Feiertagstarif.
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