- teltarif.de-Newsticker auf Ihrer Website
Wer kennt es nicht: Da erstellt man eine eigene Internetseite und
alles, was noch fehlt, ist das Gefühl von Aktualität. Hier bietet
teltarif.de Ihnen seit letzten Freitag einen neuen und kostenlosen
Service an: Unsere Meldungen
lassen sich ohne großen Aufwand auf Ihren Internetseiten
einbinden.
Entgegen vielen anderen Seiten im Internet, die
ihren Lesern meist nur einen Newsticker in Form einer
Laufschrift in einem Java-Applet bieten, stellt teltarif.de
seinen Lesern die Newsübersicht in "echtem" HTML zur
Verfügung. Diese kann zudem auf einem entsprechenden
Web-Formular den eigenen
Bedürfnissen angepasst werden. Dabei können die Anzahl der
Meldungen, Themenbereiche, Schriftform und -farbe und vieles mehr
verändert werden.
Auch die schon bekannte und viel genutzte
Kurztabelle, die eine
Blitzabfrage unserer Datenbank ermöglicht, kann nun noch
individueller Ihren eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
So ist es jetzt auch möglich, einzelne Länder in die Anzeige mit
aufzunehmen oder gar nur ausländische Ziele zu wählen. Die Anzahl
der angezeigten Gesprächsziele bestimmen Sie selber.
- Welt-Tarif statt Roaming: Länderübergreifender Mobilfunk
Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Newsletter, angesichts der
kommenden Urlaubssaison: Roaming. Dieses ermöglicht, das Handy auch
in fremden Ländern zu benutzen, ohne einen neuen Vertrag abschließen
zu müssen. Leider lassen sich alle Mobilfunkanbieter diesen Luxus
mit deftigen Roamingzuschlägen versilbern oder gar vergolden.
Geldsparende Europa- oder gar Welttarife werden von den
Netzbetreibern aber schon seit langem werbewirksam angekündigt.
Einige Angebote sind bereits auf dem Markt etabliert.
Vorreiter in Deutschland war T-D1
mit der EuroRoam-Tarifoption, die man mit Laufzeitvertrag ohne
Zusatzkosten buchen kann. Damit zahlt man in 14 europäischen
Ländern 1 Euro pro Minute (etwa 1,96 Mark die Minute)
für Telefonate nach Deutschland. Das ist oft, aber nicht immer,
billiger als ein Roaming-Gespräch zu normalen Konditionen. Man kann
"EuroRoam" aber jederzeit kostenlos bestellen oder deaktivieren
lassen. Vor der Abreise in den Urlaub sollte man sich am besten
erkundigen, ob man mit der Option tatsächlich günstiger telefoniert.
Für die wichtigsten Urlaubsländer können Sie das in unserem Reiseratgeber
auf http://www.teltarif.de/i/reise.html
erledigen. Durch den Europatarif kann man leider nicht bei eingehenden
Gesprächen sparen. Diese kosten unabhängig von dieser Zusatz-Option
generell 1,30 Mark pro Minute für die wichtigsten Länder.
Ab Juni will T-Mobil - zunächst für Geschäftskunden -
den Tarif "Worldclass" anbieten. Diesen kann man sogar in
27 Ländern nutzen, um abgehende Gespräche für 0,89 Euro
(etwa 1,74 Mark) pro Minute zu führen. Auch hier ändert sich
jedoch nichts an den Kosten für eingehende Gespräche.
EuroCall nennt sich der "EuroRoam"-Konkurrent von
D2-Vodafone. 1,7 Millionen Kunden haben
die Tarifoption seit ihrem Start im Januar bereits gebucht. Seit
April können alle D2-Kunden mit Laufzeitverträgen das Angebot ohne
Zusatzkosten nutzen. Auch hier zahlt man weiter die üblichen
Gebühren für Telefonate, die man entgegennimmt. Das sind bei
D2 1,14 Mark pro Minute. Abgehende Gespräche kosten, wenn
man sich in ein Vodafone-Netz (zum Beispiel Proximus in Belgien,
SFR in Frankreich, Vodafone in Großbritannien oder Omnitel in
Italien) einbucht, 1,79 Mark pro Minute. Die Tarifoption
macht sich aber darüber hinaus auch in allen Netzen in insgesamt
24 europäischen Staaten bemerkbar. Telefoniert man in einem
Netz, das nicht zur Vodafone-Gruppe gehört, schlagen abgehende
Verbindungen jedoch mit 1,99 Mark pro Minute zu Buche.
E-Plus bietet noch kein
länderübergreifendes Tarifangebot hat. Viag
Interkom ist über sein liechtensteinisches Tochterunternehmen
Montel Vorreiter für einen echten roaminggebührfreien Tarif.
Der Startschuss für Montel, das in Liechtenstein, Deutschland und
Österreich vermarktet wird, fiel im August letzten Jahres. Derzeit
kann man in diesen drei Ländern und der Schweiz ohne Roamingkosten
telefonieren. Es können aber nur Viag-eigene Netze genutzt werden.
In Deutschland entfällt somit das in manchen Regionen noch
wichtige D1-Roaming. Für eingehende Gespräche zahlt man bei
Montel nichts, abgehend telefoniert man in alle Netze der vier
Länder des deutschen Sprachraums - je nach Tarif - für 0,30 oder
0,43 Euro (umgerechnet etwa 0,59 bzw. 0,85 Mark)
pro Minute. Teuer wird's außerhalb der Montel-Netze, wenn man
Gespräche entgegennimmt. Europaweit kostet dies 0,80 Euro
(1,58 Mark) pro Minute und ist damit in etwa so teuer wie das
Roaming mit einer D1- oder D2-Prepaidkarte. Abgehende Verbindungen
sind dann für 1 Euro (1,96 Mark) pro Minute zu haben.
- T-D1: Xtra-Roaming wird erweitert und verbessert
Die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom AG,
T-D1 erweitert das Auslands-Roaming für
ihre Prepaid-Kunden. Ab Ende Juni können Xtra-Kunden auch in
Luxemburg telefonieren und in folgenden osteuropäischen Ländern:
Albanien, Bulgarien, Rumänien, Slowakei und Slowenien. Die ersten
afrikanischen Roaming-Länder für Xtra-Kunden sind Ägypten und
Marokko. Des weiteren sind durch die Übernahme von Voice-Stream in
den USA auch Telefonate in den Regionen Washington, Philadelphia,
Miami und New York möglich. D1-Prepaid-Kunden können künftig auch
in Singapur mobil telefonieren. Die Preise sind leider noch nicht
veröffentlicht worden.
Nach Tschechien, der Schweiz, Österreich, Frankreich
und Belgien können T-D1-Xtra-Kunden nun auch in Spanien
"XtraRoaming Direct" nutzen und somit abgehende Gespräche ohne
die Eingabe so genannter "USSD-Codes" führen. Das nicht immer
zuverlässige Callback-Verfahren entfällt dadurch. Die Rufnummer
des gewünschten Gesprächspartners wird direkt eingegeben
und gewählt. Die Gesprächsminute nach Deutschland aus dem
spanischen Partnernetz der Telefonica kostet allerdings satte
2,99 Mark. Weitere Einzelheiten können Sie dem Artikel unter
http://www.teltarif.de/s/s5200.html
entnehmen.
Kunden mit Laufzeitverträgen bei D1, können übrigens jetzt in
insgesamt 200 Mobilfunknetzen mit dem Handy auf Empfang gehen
und telefonieren. Als neuer Roaming-Partner kommt FCM Guadeloupe
hinzu. Dieser Anbieter versorgt große Teile der Karibik (Guadeloupe,
St. Barthélémy, St.Martin, Martinique) und Französisch-Guayana.
Demnächst soll es weitere Vereinbarungen mit Partnernetzen in
Jamaika, der Dominikanischen Republik, Bermuda, Bolivien und
Peru geben. In Zusammenarbeit mit Monaco Telecom können demnächst
Bundeswehrsoldaten im Kosovo nach Hause telefonieren.
- Ärzte fordern Strahlungs-Warnhinweise auf Handyverpackungen
Ärzte und Verbraucherschützer haben die Einführung von
Warnhinweisen auf Handy-Verpackungen gefordert. "Auf die
Verpackung von Mobiltelefonen gehört eine Kennzeichnung, dass
die übermäßige Benutzung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen
führen kann", sagte Heyo Eckel von der Bundesärztekammer
vorige Woche in einem Interview mit der Berliner Zeitung.
Die Expertin der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen
(VZNRW), Andrea Mayer-Figge,
betonte, eine Kennzeichnung an gut sichtbarer Stelle sei
schon deshalb nötig, damit sich die Kunden vor dem Kauf
entscheiden könnten, ob sie sich der Belastung aussetzen
wollten. Vor allem Kinder seien besonders von der
Strahlung betroffen.
Handy-Käufer sollen ohnehin schon bald über die drohende
Strahlenbelastung ihres neuen Gerätes informiert werden.
Die Branche wolle die zum Teil stark unterschiedlichen
Strahlungswerte der einzelnen Mobiltelefone vom Sommer
an angeben - in der Bedienungsanleitung, hatte ein
Siemens-Sprecher bereits
vor einiger Zeit zugesichert. Darauf hätten sich fast alle
Handy-Hersteller europaweit verständigt. Die Unternehmen reagieren
damit auf die wachsende Angst vor Elektrosmog.
Schlagkräftige Beweise, dass die von den Geräten ausgesendeten
Mikrowellen gefährlich sind, gibt es aber genausowenig, wie eine
eindeutige Entwarnung. Hingegen ist bei der Röntgenstrahlung, die
von Computermonitoren und Fernsehern ausgeht, zweifelsfrei bewiesen,
dass diese Krebs verursachen kann. Hier findet man dennoch in den
Betriebsanleitungen meist nur den Hinweis, dass diese "ausreichend
abgeschirmt" sei. Dabei bezieht sich "ausreichend" natürlich immer
auf den gesetzlichen Grenzwert, nicht auf den Null-Risiko-Fall.
- COMPUTERBILD: Mobilnetzbetreiber halten sich nicht an Datenschutz
In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Computerbild, dass
Mobilfunk-Netzbetreiber auch die Standorte von Mobilfunk-Kunden
protokollieren und die so gesammelten Daten mitunter erst Monate
später gelöscht werden. Polizei und Staatsanwaltschaft könnten
die Daten auf Anfrage problemlos einsehen - egal, ob es sich um
Bagatelldelikte oder Kapitalverbrechen handele. Netzbetreiber
E-Plus bestätigte gegenüber Computerbild,
dass die Kennung der verwendeten Basisstation gespeichert wird.
D2-Vodafone-Sprecher Matthias Andreesen
hingegen dementiert diese Praxis: "Wir speichern keine Daten über
den Aufenthaltsort von Handys, auch nicht bei den Gesprächsdaten."
Computerbild liegt dagegen eine Ermittlungsakte vor, die beweisen
soll, dass von Netzbetreiber D2 Standort-Informationen bei jedem
Gespräch gespeichert und an die Staatsanwaltschaft weiter gereicht
wurden.
Datenschützer halten diese "Sammelleidenschaft" für rechtswidrig.
Peter Büttgen, Sprecher des Bundesbeauftragten für Datenschutz:
"Das Speichern der Standortkennung ist grundsätzlich unzulässig,
sofern dies für die Abrechnung nicht zwingend notwendig ist.
Die Standortdaten sind spätestens am Tag nach Ende der Verbindung
zu löschen."
Aber wie so oft, folgert das Blatt, nehme niemand
die gesetzlichen Bestimmungen so genau - und Polizei und
Staatsanwaltschaft scheinen die Missstände bei den Netzbetreibern
geradezu wohlwollend zu tolerieren, weil sie sich bei ihren
Ermittlungen gern aus dem Datenvorratslager der Mobilfunkanbieter
bedienen.
Zu diesem Bericht gibt es inzwischen auch eine Stellungnahme
aus dem Bundeswirtschaftsministerium: Ein Ministeriums-Sprecher
hatte gegenüber der Nachrichtenagentur ddp behauptet, dass Kunden
die Speicherung der Daten bei Vertragsabschluss angekreuzt haben
müssten. Das sei jedoch laut Computerbild falsch: Der Kunde müsse
vielmehr die Löschung der fraglichen Daten bei Rechnungsversand
selbst beantragen. Diese Option würden allerdings nur wenige
Kunden nutzen, weil sie damit die Beweislast für die Richtigkeit
der Rechnung tragen müssen. Bis zum Versand der Rechnung blieben
die Daten in jedem Fall gespeichert - in den meisten Fällen noch
80 Tage darüber hinaus.
Der Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums hatte gegenüber
ddp weiterhin erklärt, die Überwachungsverordnung sehe vor,
dass eine Weitergabe von Daten für jeden Einzelfall schriftlich
angeordnet werden müsse und erst ab diesem Zeitpunkt gelte.
Auch diese Behauptung wies die Computerbild als falsch zurück:
Dem Blatt lägen dagegen schriftliche Beweise vor, dass auch Daten
zurückliegender Gespräche - die also vor der Anordnung gespeichert
wurden - an Ermittlungsbehörden übergeben worden seien. Die von
den Netzbetreibern gespeicherten Daten beinhalten in vielen Fällen
auch den Standort der Mobilfunk-Basisstation, über die das Gespräch
begonnen wurde. So auch in dem Computerbild vorliegenden Fall.
- Neues Gesetz über elektronische Signatur in Kraft getreten
Im Geschäftsverkehr darf seit Dienstag die elektronische
Signatur als Alternative zur eigenhändigen Unterschrift
eingesetzt werden. Das Gesetz über
elektronische Signaturen sei in Kraft getreten, teilte das
Bundeswirtschaftsministerium in
Berlin mit. Damit sei ab sofort europaweit der Einsatz der digitalen
Signatur möglich. Das Gesetz soll den Geschäftsverkehr im Internet
sicherer machen.
Der Informations- und Kommunikationsmarkt werde damit belebt,
erklärte Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos). Das neue
Gesetz schafft in Deutschland zunächst die Rahmenbedingungen für
die digitale Signatur. Mehrere Gesetze und Verordnungen müssen
noch angepasst werden.
Nach der neuen Regelung wird die handsignierte Unterschrift in
einer Zertifizierungsstelle hinterlegt, bevor der Unterzeichnende
seine elektronische Signatur erhält.
- Neue Billigstangebote von 01051 und Teledump, doch Talkline wird teurer
Der Düsseldorfer Anbieter Teledump mit der
Vorwahl 0190031 hat seit dem 21. Mai sein Angebot um acht
neue Auslandsziele erweitert, die ohne Anmeldung oder zusätzliche
Gebühren angewählt werden können. Abgerechnet wird im Minutentakt
und vor jedem Gespräch werden die Tarife von der kostenlosen
Teledump-Tarifansage bestätigt. Mit den neuen Preisen liegt Teledump
an der Spitze der Tariftabelle im offenen Call by Call. Im einzelnen
sind dies die Festnetze folgender Auslandsziele (angegeben ist der
Preis in Pfennig pro Minute): Ägypten (84), Kenia (115), Rumänien
(49), Moskau (17,5), Sankt Petersburg (21,5), Venezuela (51),
Lettland (49) und die Slowakei (31,5). Diese Tarife gelten
ausschließlich für das Festnetz und ohne Einschränkung rund um
die Uhr. Zusätzlich können auch die Mobilnetze folgender Länder
können zu den in Klammern angegebenen Minutenpreisen erreicht werden:
Lettland (52 Pfennig), Rumänien (59 Pfennig), Venezuela
(63 Pfennig) und Slowakei (38 Pfennig).
Daneben hat auch 01051 eine
Auslands-Telefonaktion: gestartet. Befristet bis zum 31. Mai
senkt der Call-by-Call-Anbieter die Tarife für insgesamt sieben
Fernziele. Die Festnetze folgender Länder können in dieser Zeit
zu den angegebenen Tarifen (jeweils Pfennig pro Minute) telefonisch
angesteuert werden: Brasilien (36), China (34), Griechenland (23),
Kuwait (63), Nigeria (99), Saudi-Arabien (89) und Singapur (14).
Für Kuwait, Nigeria, Saudi-Arabien und Singapur gilt der angegebene
Preis auch für Gespräche in die jeweiligen Mobilnetze! Alle Tarife
sind rund um die Uhr gültig und werden im Minutentakt abgerechnet.
Vor jedem Gespräch wird der aktuelle Preis noch einmal kostenlos
durchgesagt.
Weniger gut sind jedoch die Nachrichten von der Elmshorner
Telefongesellschaft Talkline: Gültig seit
dem 21. Mai wurden die Preise im Call by Call erhöht. Seither
kostet die Gesprächsminute am Wochenende sowie an bundeseinheitlichen
Feiertagen zwischen 7 und 18 Uhr statt bisher 5,9 Pfennig
jetzt 9,9 Pfennig pro Minute. Ebenfalls angehoben werden
die Preise für Gespräche in Länder der Gruppe Ausland 1
(Australien, Belgien, Dänemark, England, Finnland, Frankreich,
Italien, Kanada, Liechtenstein, Niederlande, Norwegen, Österreich,
Schweden, Schweiz, USA - ohne Alaska und Hawaii - und
Vatikan). Hier kostet die Minute statt bisher 23,9 Pfennig
nun 29,9 Pfennig. Günstigere Angebote erfragen Sie bitte mit
Hilfe unserer Tarifabfragen, die Sie auf der teltarif-Homepage in
der Registerkarte Festnetz finden.
Zur Begründung der wenig populären Maßnahme hatte Talkline
eigens eine Presseerklärung vorausgeschickt, in der der
Deutschen Telekom "systematische"
Behinderungen und Verzögerungen des Wettbewerbs vorgeworfen wird.
Dadurch würden bei den Wettbewerbern die Kosten in die Höhe
getrieben, was weitere Preisanpassungen im Call by Call nach sich
ziehen werde. Auch beim Internet müssen sich die Kunden laut
Talkline nach zahllosen Preissenkungen an höhere Tarife gewöhnen.
- TelDaFax: Veni, Vidi, Vici und Verloren
Am letzten Freitag beantragte die TelDaFax
AG eine weitere Einstweilige Verfügung gegen die
Deutsche Telekom vor dem Landgericht Köln.
TelDaFax wollte die Telekom damit zur Auszahlung von Guthaben
zwingen, die entstanden waren, da TelDaFax mehr Vorschuss für
die Interconnect-Leistungen an die Telekom bezahlt hatte, als
letztendlich benötigt worden war. Das Landgericht Köln hatte
daraufhin am Montag eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche
Telekom erlassen. Die Telekom muss einen Teil des vorgenannten
Geldes auf ein Konto überweisen. Dieses Konto steht der TelDaFax AG
aber nicht zur Verfügung, und kann künftig für Sicherheitszahlungen
verwendet werden.
TelDaFax hat versucht, den richterlichen Beschluss dennoch als
Sieg nach Außen zu tragen, und sogar die Behauptung aufgestellt, dass
die Telekom bewusst verzögert abrechne. Gegenüber teltarif äußerte
die Telekom, dass TelDaFax inzwischen schriftlich erklärt habe, diese
Behauptung in Zukunft unterlassen zu wollen. Die Telekom hat dennoch
rechtliche Schritte gegen die ungenaue Pressemitteilung der TelDaFax
eingeleitet. Des weiteren hat sie Widerspruch gegen den richterlichen
Beschluss eingelegt. Weitere Informationen können Sie dem Artikel
unter http://www.teltarif.de/s/s5238.html
entnehmen.
TelDaFax ist wirtschaftlich angeschlagen. Das Unternehmen
schuldet der Telekom etwa 70 bis 90 Millionen Mark.
Nun teilte der Vorstand des Unternehmens, Stefan Koch mit,
dass am 1. Juni das Insolvenzverfahren eingeleitet werde.
Der Vorstand zeigt sich zuversichtlich, dass das Unternehmen dennoch
erhalten bleibt. TelDaFax werde sich aber wahrscheinlich auf den
Festnetzbereich beschränken, und sich von Geschäftsteilen wie
Internet oder Mobilfunk trennen. Auch das Call-by-Call-Geschäft
könnte eingestellt werden.
TelDaFax hat seine Kunden schon einmal im Regen stehen
lassen, als das Netz am 5. April kurzfristig durch die
Telekom abgeschaltet wurde. Vor allem Firmenkunden, die zum
Beispiel 0800-Nummern über TelDaFax geschaltet hatten, konnten
ihre Rufnummern oft nicht schnell genug zu alternativen Anbietern
portieren und waren so nicht erreichbar. TelDaFax hat zwar per
Einstweiliger Verfügung die Wiederaufschaltung des Netzes erwirkt,
dennoch sind die Kundenzahlen deutlich gesunken. Das macht eine
Sanierung sehr schwierig.
Nächster wichtiger Termin für TelDaFax ist der 25. Mai: An
diesem Tag entscheidet das Landgericht Köln voraussichtlich über
den Widerspruch der Deutschen Telekom gegen die Verfügung, dass sie
TelDaFax wieder ans Netz nehmen muss. Selbstverständlich werden
wir auf www.teltarif.de aktuell über den Ausgang
berichten.
.
Sie erhalten dann regelmäßig eine exemplarische Aufstellung
aller Neuigkeiten auf diesen Web-Seiten. Tippen Sie dazu Ihre
E-Mail-Adresse in untenstehendes Feld und klicken Sie dann auf den
Knopf "Abo bestellen". Dieser Service ist für Sie kostenlos.
Unmittelbar nach dem Bestellen wird eine Willkommensmail an Sie
geschickt. Heben Sie diese bitte auf, da sich darin auch die
Information befindet, wie Sie Ihr Abo wieder beenden. Ihre Adresse
wird von uns nur für den Versand dieses Newsletters verwendet und
nicht weitergegeben.