Newsletter 17/01 vom 26.04.2001
Die Neuigkeiten im Telefonbereich bis zum 26.04.2001 - von teltarif.de für Sie zusammengefasst.
  1. Telekom muss letzte Meile ohne Zusatzbedingungen für die Konkurrenz öffnen
  2. TelDaFax ist wieder am Netz! Taktänderung im Call-by-Call
  3. Tele2 erhöht die Preise und führt Geschäftskundentarife ein
  4. Interoute stellt Preselection ein und ändert heimlich Tarife
  5. Prompt erhöht den Nebenzeittarif; Anrufe ins Mobilfunknetz günstig
  6. Callisa ist nun über eine neue Einwahlnummer zu erreichen
  7. Synnet stellt DSL-Pauschaltarif ein
  8. Viag-Interkom: Neues Business-Features - und zwei Jahre auf einer Rechnung!
  9. Pro, Bronze, Silber, Gold: neue Mobilfunktarife bei te-2
  1. Telekom muss letzte Meile ohne Zusatzbedingungen für die Konkurrenz öffnen

    Das Bundesverwaltungsgericht hat heute ein Grundsatzurteil in Bezug auf die sogenannte "letzte Meile" gesprochen. Danach muss der frühere Staatsbetrieb seinen Konkurrenten den direkten Zugriff auf die Anschlussleitung der Kunden als "blanken Draht" ohne technische Extras oder Zusätze gewähren. Nur so könne für nicht marktbeherrschende Mitbewerber Chancengleichheit im Wettbewerb hergestellt werden, urteilten die Richter.

    Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hatte vor drei Jahren das Unternehmen verpflichtet, die letzte Verbindungsstelle zwischen Ortsvermittlungsstelle und Endkunden den Mitbewerbern zur Verfügung zu stellen. Die Telekom wollte die Vermietung aber an Bedingungen knüpfen und nicht nur die Leitung zur Verfügung stellen. Deswegen klagte sie gegen die Entscheidung der Regulierungsbehörde, ist damit aber nun vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert.

    In dem Rechtsstreit argumentierten die betroffenen Unternehmen Arcor und die Kölner Firma NetCologne, dass sie nur bei einem entbündelten Zugang nicht am Tropf der Telekom hängen würden. Ansonsten seien sie im Wettbewerb benachteiligt und könnten ihren Kunden keine eigenen technischen Entwicklungen anbieten.

    Durch die heutige Entscheidung ändert sich vorerst nichts im Wettbewerb zwischen der Telekom und ihren Konkurrenten. Die von der Telekom angefochtenen Anordnungen der Regulierungsbehörde bezüglich des entbündelten Zugangs sind bereits seit Jahren in Kraft. Trotzdem ist das Urteil negativ für die Deutsche Telekom, bestätigt es doch die Politik der Regulierungsbehörde, die in Zukunft vielleicht noch mehr Öffnung zugunsten des Wettbewerbs anordnen wird. Ein Statement des "Rosa Riesen" war ob der vorangeschrittenen Tageszeit nicht mehr zu bekommen. Alle Details können Sie dem Artikel unter http://www.teltarif.de/s/s5036.html entnehmen.

  2. TelDaFax ist wieder am Netz! Taktänderung im Call-by-Call

    Der erste Anruf über die 01030 erreichte uns Freitag mittag: Ein Frankfurter Leser teilte uns mit, dass er wieder über die Einwahlnummer von TelDaFax telefoniere. Auch aus Koblenz kam die Nachricht, dass TelDaFax wieder verfügbar sei. Kurz darauf teilte auch der Vorstand für Marketing bei TelDaFax, Stefan Koch, der Redaktion von teltarif.de mit, dass die Zusammenschaltung der TelDaFax-Leitungen mit dem Netz der Telekom in Koblenz bereits begonnen habe.

    Grund für die Wiederanschaltung der TelDaFax-Leitungen war eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom AG, die das Unternehmen beim Landgericht Köln erwirkt hat. Darin werde dem Bonner Konzern aufgegeben, die Zusammenschaltung mit dem Netz der TelDaFax AG unverzüglich wieder herzustellen. Die Deutsche Telekom hatte wegen offener Rechnungen in Millionenhöhe am 5. April die Leitungen zu TelDaFax gekappt. Damit hat David eine Runde gegen Goliath gewonnen - jetzt müssen nur noch möglichst viele über die 01030 telefonieren, damit sie uns auch weiterhin erhalten bleibt.

    Allerdings stellt sich die bange Frage, wie es mit dem Marburger Unternehmen nach der Pleite des ersehnten Retters World Access weitergeht. Schon Mitte letzten Jahres hieß es, dass das US-amerikanische Telekommunikationsunternehmen World Access die deutsche TelDaFax übernehmen wolle. Danach blieb es allerdings verdächtig still, bis es in der letzten Märzwoche plötzlich hieß, World Access stecke selbst in Schwierigkeiten - was sich inzwischen auch bestätigt hat. Am Mittwoch meldete das Handelsblatt, dass das Telekom-Unternehmen World Access bei einem US-Gericht Gläubigerschutz beantragt hat. Kreditgeber des Unternehmens haben ihrerseits schon einen Konkursantrag gestellt, weil World Access die Zinsen für die aufgenommenen Kredite nicht bedient hatte.

    Als Grund für den Konkursantrag gibt World Access unter anderem auch die Schwierigkeiten mit der deutschen TelDaFax an. Auf die Leitungsabschaltung durch die Deutsche Telekom, durch die TelDaFax und damit auch World Access, die knapp ein Drittel an dem Marburger Telekom-Anbieter hält, ein Schaden von 600 Millionen US-Dollar entstanden sein soll, hat das US-Unternehmen bereits mit einer Klage reagiert.

    Einen Wermutstropfen gibt es außerdem noch. TelDaFax hat die Taktung für Gespräche über die 01030 im offenen Call-by-Call geändert. Während die Abrechnung der Gespräche bis zur Abschaltung durch die Deutsche Telekom am 5. April von Gesprächsbeginn an im Sekundentakt erfolgte, zahlt der Anrufer jetzt die erste Minute immer voll, auch dann, wenn er früher auflegt. Erst ab der zweiten Minute wird wieder sekundengenau abgerechnet (60/1). Zwar ist auf der Startseite der TelDaFax-Homepage noch von sekundengenauer Abrechnung die Rede - ein Blick in die Tariftabellen zeigt jedoch, dass die erste Minute ab sofort voll berechnet wird. Geplant war diese Taktänderung jedoch schon länger, denn TelDaFax gab im Amtsblatt der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) diese Änderung für den 12. April bekannt. Kunden mit Preselection sind von dieser Änderung nicht betroffen.

  3. Tele2 erhöht die Preise und führt Geschäftskundentarife ein

    Tele2 kündigt eine Tarifänderung zum 7. Mai an und will die Preise fortan außerdem in Euro angegeben; die DM-Beträge werden entsprechend gerundet. Ferngespräche innerhalb Deutschlands kosten ab dem 7. Mai in der Hauptzeit knapp zwei Pfennig pro Minute mehr und zwar 7,8 Pfennige (bzw. 4 Cent) die Minute. In der Nebenzeit kostet die gleiche Gesprächsminute 3,9 Pfennige (jetzt 4 Pfennige). Pro Verbindung berechnet der Anbieter künftig ein Entgelt von 3,9 Pfennigen. Die Hauptzeit wird ab Mai um eine Stunde verrückt, statt von 6 bis 18 Uhr wochentags gilt sie dann von 7 bis 19 Uhr werktags.

    Anrufe in die deutschen Mobilfunknetze werden ab Mai teurer und kosten dann rund um die Uhr 44,9 Pfennige die Minute und damit einen knappen Pfennig mehr als jetzt. Gespräche in das nahe Ausland, zum Beispiel nach Großbritannien kosten statt jetzt 10 Pfennige die Minute ab Mai 7,8 Pfennige pro Minute. Auch bei Anrufen in die Mobilfunknetze oder ins Ausland erhebt Tele2 ein Verbindungsentgelt. Das Entgelt beträgt allerdings satte 7,8 Pfennige. Gerade kurze Gespräche werden durch das Verbindungsentgelt sehr teuer.

    Die Änderungen beziehen sich auf das Call by Call und auf Preselection (und Routerzugänge). Die Taktung bleibt im übrigen unverändert: Im Call by Call gilt der Minutentakt und im Preselection die Sekundentaktung.

    Tele2 will parallel zu den angekündigten Tarifänderungen einen eigenen Geschäftskunden-Tarif einführen. Interessenten können sich für die Dienste Call by Call oder Preselection (und Routerzugänge) entscheiden. Die Gesprächspreise liegen teilweise auf dem Niveau der Privatkundentarife; Ferngespräche innerhalb Deutschlands kosten in der Hauptzeit ebenfalls 7,8 Pfennige die Minute. Ferngespräche in der Nebenzeit kosten allerdings fast zwei Pfennige pro Minute mehr (5,9 Pfennige die Minute).

    Anrufe in die deutschen Mobilfunknetze kosten rund um die Uhr 49,9 Pfennige pro Minute. Die meisten Auslandsziele erreicht man günstiger als im Privattarif. Gespräche nach Japan, Hongkong oder China (ab Mai in der selben Tarifzone!) kosten zum Beispiel 34 Pfennige die Minute; Privatkunden zahlen im Vergleich dazu pro Minute 58,7 Pfennige.

    Im Gegensatz zu den Privatkunden-Tarifen erhebt Tele2 in den Business-Tarifen kein Verbindungsentgelt. Die Taktung ist im übrigen identisch: Im Call by Call wird im Minutentakt abgerechnet und im Preselection sekundengenau.

  4. Interoute stellt Preselection ein und ändert heimlich Tarife

    Interoute hat bereits am 1. Februar sein Preselection-Angebot eingestellt. Kunden des Anbieters haben danach möglicherweise unwissentlich Fern- und Auslandsgespräche zum teuren Standardtarif der Deutschen Telekom geführt.

    Die Preise im Call by Call wurden von Interoute am 15. März verändert. Diese wurden zwar im Amtsblatt der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) veröffentlicht, aber eine Pressemitteilung gab es zum Beispiel nicht. Auch auf der Homepage von Interoute standen wochenlang noch die alten, oft niedrigeren Preise!

    Gespräche nach Großbritannien kosten zum Beispiel statt vorher 12 Pfennige die Minute nur noch zehn Pfennige pro Minute. Gespräche in die USA kosten ebenfalls zwei Pfennige pro Minute weniger und zwar jetzt 12 Pfennige die Minute. Zu Ungunsten der Kunden wurde der pauschale Aufschlag für Anrufe in die Mobilfunknetze vieler Länder von 20 Pfennigen die Minute auf satte 48 Pfennige pro Minute erhöht.

  5. Prompt erhöht den Nebenzeittarif; Anrufe ins Mobilfunknetz günstig

    Prompt erhöht den Minutenpreis im Call by Call in der Freizeit von bisher 4 Pfennigen die Minute auf nun 4,7 Pfennige pro Minute. Als Begründung nennt der Anbieter die neuen Vertragskonditionen mit der Deutschen Telekom . Die Freizeit gilt aber ab sofort vier Stunden länger: Sie beginnt wochentags bereits um 18 Uhr und endet erst um 9 Uhr morgens (vorher von 21 bis 8 Uhr wochentags). Gespräche zur Hauptzeit kosten übrigens 9 Pfennige die Minute.

    Anrufe in die Mobilfunknetze bleiben vorerst bis zum 30. April etwas günstiger als normal. Für die Gesprächsminute in die D-Netze berechnet der Anbieter 37,8 Pfennige die Minute und für ein einminütiges Gespräch zu E-Plus oder zu Viag Interkom werden 42 Pfennige fällig. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt. Die günstigsten Anbieter finden Sie, indem Sie die teltarif-Datenbankabfrage unter http://www.teltarif.de/standard.html nutzen.

  6. Callisa ist nun über eine neue Einwahlnummer zu erreichen

    Der Internetzugang von Callisa ist über eine neue Einwahlnummer zu erreichen. Der Grund für die Umstellung ist die Abschaltung von Callino durch die Deutsche Telekom - wir berichteten im letzten Newsletter bereits darüber. Callisa war bis dato ein Reseller von Callino.

    Die neue Einwahlnummer lautet 0192-56190. Der Benutzername und das Passwort lauten "callisa". Für die Nutzung des Zugangs berechnet der Anbieter 2,49 Pfennige die Minute; abgerechnet wird im Minutentakt.

  7. Synnet stellt DSL-Pauschaltarif ein

    Synnet stellt zum 1. Mai offiziell den DSL-Tarif "Mega" ein. Bei diesem Tarif ist in der effektiven Monatsgebühr von 164 Mark ein unbegrenztes Transfervolumen enthalten. Bei einer Downloadrate von bis zu 768 kBit/s ließen sich sehr hohe Datenmengen auf den heimischen Rechner laden. Sehr wahrscheinlich ist das Angebot nicht mehr kostendeckend zu betreiben.

    Die DSL-Tarife Pro und Value bleiben verfügbar. Die Grundgebühr beträgt bei "Pro" effektiv (also mit Telefongrundgebühr) 130,79 Mark pro Monat und im Grundpreis sind 1,2 Gigabyte Transfervolumen enthalten. Bei "Value" zahlt der Kunde pro Monat 162,37 Mark Grundgebühr und hat darin bereits ein Transfervolumen von rund 1,5 Gigabyte. Jedes weitere Gigabyte nach Ausschöpfung des enthaltenen Volumens kostet knapp 72 Mark extra. Die Downloadraten betragen 768 kBit/s und im Upload sind maximal 128 kBit/s möglich.

    Die DSL-Zugänge von Synnet werde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom angeboten. In den meisten Fällen dürfte es aber günstiger sein, die DSL-Flatrate von T-Online zu nutzen - denn bei dieser ist das Transfervolumen nicht beschränkt.

  8. Viag-Interkom: Neues Business-Features - und zwei Jahre auf einer Rechnung!

    Von Viag Interkom gibt es im Mobilbereich derzeit am meisten zu berichten, so wurde die Palette der Mobilfunkangebote für Geschäftskunden erneut ausgebaut. Genion Duo gibt es für Businesskunden neuerdings als Zehnerpack. Das bedeutet, dass bis zu zehn Mitarbeiter einer Firma untereinander rund um die Uhr zum Genion Duo-Interntarif von 15 Pfennig pro Minute telefonieren können - unabhängig davon, wo sich die Mitarbeiter gerade aufhalten.

    Neu für Geschäftskunden in den Tarifen Genion Home Profi und Genion City Profi ist die sogenannte "Office-Option". Diese ermöglicht Telefonate zu einer vom Kunden festzulegenden Festnetznummer rund um die Uhr für 15 Pfennig pro Minute. Hier ist es auch möglich die Stamm-Rufnummer einer Firma ohne Durchwahl anzugeben. Der Minutenpreis von 15 Pfennig gilt dann auch zu allen Nebenstellen des entsprechenden Anschlusses.

    Ab Juni wird Viag Interkom neue Regelungen für Provisionsauszahlungen an Fachhändler einführen: Der Netzbetreiber zahlt künftig keine Provision mehr, falls ein Kunde einen neuen Laufzeitvertrag abschließt, der gerade erst ein Vertragsverhältnis gekündigt hat. Erst nach sechs Monaten "Pause" zahlt Viag Interkom gegebenenfalls wieder eine Provision aus. Wer sich zwischenzeitlich wieder für das E2-Netz entscheidet, muss demnach auf ein subventioniertes Handy verzichten. Ähnliche Regelungen sind von T-D1, D2 Vodafone und E-Plus bislang nicht bekannt.

    Sollte sich die Maßnahme von Viag Interkom durchsetzen, haben vor allem Kunden das Nachsehen, die beispielsweise Verträge aufgrund von Verschlechterungen der Konditionen sonderkündigen und sofort einen neuen Kontrakt beim selben Anbieter eingehen wollen, um ein neues billiges Handy zu bekommen. Auch wer lieber ein voll subventioniertes Endgerät mit neuem Vertrag kauft, statt die nicht immer ganz so günstigen Upgrade-Angebote bei Vertragsverlängerung anzunehmen, hat das Nachsehen.

    Andere Netzbetreiber setzen hingegen nicht mit Verboten, sondern mit Angeboten vermehrt darauf, Bestandskunden langfristig an sich zu binden. D2 Vodafone wirbt beispielsweise in seiner aktuellen Rechnungsbeilage weiterhin damit, dass man als Vertragskunde alle zwei Jahre ein neues Handy bekommt - ungeachtet der Ankündigungen, die Subventionierungen schrittweise abzubauen.

    Ein anderer Weg, Kunden zu subventionieren, ist ihnen erst gar keine Rechnung zu schicken. Dieses tat Viag Interkom bei einigen Kunden der "ersten Stunden", die im Abrechnungssystem bis heute faktisch übersehen worden waren. Doch der Fehler wurde nun anscheinend behoben: Teltarif sind gleich mehrere Kunden bekannt, denen die Grundgebühr seit 1999 und die Telefonminuten seit 2000 auf einen Schlag präsentiert wurden!

    Wer darauf vertraut hat, kostenfrei telefonieren zu können, wird also enttäuscht sein. Eine betroffene Kundin hat sich bezüglich einer Klage gegen die Nachberechnung aber bereits mit ihrer Rechtsschutzversicherung in Verbindung gesetzt, die den Fall übernehmen möchte. Mit dem Argument, dass eine regelmäßige Rechnungsstellung vonnöten ist, um seine eigene Handy-Nutzung kontrollieren zu können, haben in der Vergangenheit einige Gerichte bereits bei deutlich weniger verspäteten Abrechnungen zugunsten des Kunden entschieden.

    Falls es zu einer Verhandlung mit Viag Interkom kommen sollte, dürfte der Ausgang spannend sein. Die genauen Detail können Sie dem Artikel unter http://www.teltarif.de/s/s5030.html entnehmen.

  9. Pro, Bronze, Silber, Gold: neue Mobilfunktarife bei te-2

    Für mobile Wenigtelefonierer hat der Ahlener Anbieter te-2 jetzt den Pro-Tarif ohne Grundgebühr und ohne Mindestumsatz eingeführt. Es wird aber ein so genanntes "Startgeld" in Höhe von 99 Mark verlangt, für das es als Ausgleich lediglich 9 Freiminuten im günstigsten Tarifbereich gibt, was einem Gesprächsguthaben von lediglich 9,80 Mark entspricht.

    Wie bei te-2 üblich, wimmelt es von Neunen, jeder Anruf im Citybereich soll rund um die Uhr 9,9 Pfennig pro Minute kosten, genauso wie netzinterne Gespräche in der Nebenzeit. Festnetzgespräche in der Hauptzeit kosten 99 Pfennig pro Minute und für netzexterne Telefonate gilt ein Minutenpreis von 1,99 Mark. Bei den 9,9 Pfennig-Gesprächen genehmigt sich te-2 übrigens einen 60/120-Takt, das bedeutet, dass die erste Minute voll und danach in Zweiminuten-Schritten abgerechnet wird. Im schlimmsten Fall werden also für die einundsechzigste Gesprächssekunde gnadenlos 19,8 Pfennig berechnet. Für eine SMS in alle Netze berechnet te-2 jeweils 39 Pfennig.

    Im te-2 Bronze-Tarif fällt eine Grundgebühr von 19,90 Mark pro Monat an, auch das "Startgeld" wird berechnet. Die Preise entsprechen dem Pro-Tarif, aber es gibt ein Handy "neuester Generation" dazu. Für den te-2 Silber-Tarif mit Handytauschoption und UMTS-Start-Garantie - was immer das heißt - werden 99 Mark im Monat fällig. Auch hier muss das Startgeld eingezahlt werden. Die Preise kann man sich leicht merken: Alle Gespräche kosten immer 19 Pfennig.

    Im te-2 Gold-Tarif bekommt man für sein Startgeld 199 Freiminuten, 99 Frei-SMS, Handytauschoption und UMTS-Start-Garantie für schlappe 199 Mark Grundpreis im Monat. Auch hier werden die 99 Mark Startgeld berechnet. Die Preise sind hier ebenso einfach: Alle Gespräche kosten rund um die Uhr 9,9 Pfennig, auch im Fremdnetze, aber nicht ins Ausland oder zu Sondernummern. Die Taktung in diesem Tarif ist besser: 10/10. SMS kosten auch in diesem Tarif 39 Pfennig.

    Leider haben sich wieder mal die te-2-typischen Probleme wiederholt: Schnelle Auskünfte gab es nicht, was allerdings auch daran lag, dass te-2 immer wieder Probleme mit der hauseigenen Telefonanlage hat und deshalb nicht immer zu erreichen ist. Das erklärte jedenfalls der Pressesprecher von te-2. Die te-2-Hotline gab an, dass für Auslandsgespräche und Sonderdienste die Preise gelten, die im Mobilfunkflyer stehen - allerdings ist nicht klar, ob auch der aktuellste Flyer online ist.

    Weitere Informationen erhalten sie in der entsprechenden News unter der URL http://www.teltarif.de/s/s4989.html .


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