- Telekom muss letzte Meile ohne Zusatzbedingungen für die Konkurrenz öffnen
Das Bundesverwaltungsgericht hat heute ein Grundsatzurteil in
Bezug auf die sogenannte "letzte Meile" gesprochen. Danach muss der
frühere Staatsbetrieb seinen Konkurrenten den direkten Zugriff
auf die Anschlussleitung der Kunden als "blanken Draht" ohne
technische Extras oder Zusätze gewähren. Nur so könne für nicht
marktbeherrschende Mitbewerber Chancengleichheit im Wettbewerb
hergestellt werden, urteilten die Richter.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) hatte vor drei Jahren
das Unternehmen verpflichtet, die letzte Verbindungsstelle
zwischen Ortsvermittlungsstelle und Endkunden den Mitbewerbern zur
Verfügung zu stellen. Die Telekom wollte die Vermietung aber an
Bedingungen knüpfen und nicht nur die Leitung zur Verfügung stellen.
Deswegen klagte sie gegen die Entscheidung der Regulierungsbehörde,
ist damit aber nun vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert.
In dem Rechtsstreit argumentierten die betroffenen
Unternehmen Arcor und die Kölner Firma
NetCologne, dass sie nur bei einem
entbündelten Zugang nicht am Tropf der Telekom hängen würden.
Ansonsten seien sie im Wettbewerb benachteiligt und könnten ihren
Kunden keine eigenen technischen Entwicklungen anbieten.
Durch die heutige Entscheidung ändert sich vorerst nichts im
Wettbewerb zwischen der Telekom und ihren Konkurrenten. Die von
der Telekom angefochtenen Anordnungen der Regulierungsbehörde
bezüglich des entbündelten Zugangs sind bereits seit Jahren in
Kraft. Trotzdem ist das Urteil negativ für die Deutsche Telekom,
bestätigt es doch die Politik der Regulierungsbehörde, die in Zukunft
vielleicht noch mehr Öffnung zugunsten des Wettbewerbs anordnen wird.
Ein Statement des "Rosa Riesen" war ob der vorangeschrittenen
Tageszeit nicht mehr zu bekommen. Alle Details können Sie dem Artikel
unter http://www.teltarif.de/s/s5036.html
entnehmen.
- TelDaFax ist wieder am Netz! Taktänderung im Call-by-Call
Der erste Anruf über die 01030 erreichte uns Freitag mittag:
Ein Frankfurter Leser teilte uns mit, dass er wieder über
die Einwahlnummer von TelDaFax
telefoniere. Auch aus Koblenz kam die Nachricht, dass TelDaFax
wieder verfügbar sei. Kurz darauf teilte auch der Vorstand für
Marketing bei TelDaFax, Stefan Koch, der Redaktion von teltarif.de
mit, dass die Zusammenschaltung der TelDaFax-Leitungen mit dem Netz
der Telekom in Koblenz bereits begonnen habe.
Grund für die Wiederanschaltung der TelDaFax-Leitungen
war eine Einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom AG,
die das Unternehmen beim Landgericht Köln erwirkt hat. Darin
werde dem Bonner Konzern aufgegeben, die Zusammenschaltung mit
dem Netz der TelDaFax AG unverzüglich wieder herzustellen. Die
Deutsche Telekom hatte wegen offener
Rechnungen in Millionenhöhe am 5. April die Leitungen zu
TelDaFax gekappt. Damit hat David eine Runde gegen Goliath gewonnen
- jetzt müssen nur noch möglichst viele über die 01030 telefonieren,
damit sie uns auch weiterhin erhalten bleibt.
Allerdings stellt sich die bange Frage, wie es mit dem Marburger
Unternehmen nach der Pleite des ersehnten
Retters World Access weitergeht. Schon Mitte letzten Jahres hieß es,
dass das US-amerikanische Telekommunikationsunternehmen World Access
die deutsche TelDaFax übernehmen wolle. Danach blieb es allerdings
verdächtig still, bis es in der letzten Märzwoche plötzlich hieß,
World Access stecke selbst in Schwierigkeiten - was sich inzwischen
auch bestätigt hat. Am Mittwoch meldete das Handelsblatt, dass das
Telekom-Unternehmen World Access bei einem US-Gericht Gläubigerschutz
beantragt hat. Kreditgeber des Unternehmens haben ihrerseits schon
einen Konkursantrag gestellt, weil World Access die Zinsen für die
aufgenommenen Kredite nicht bedient hatte.
Als Grund für den Konkursantrag gibt World Access unter
anderem auch die Schwierigkeiten mit der deutschen TelDaFax an.
Auf die Leitungsabschaltung durch die Deutsche Telekom, durch
die TelDaFax und damit auch World Access, die knapp ein Drittel
an dem Marburger Telekom-Anbieter hält, ein Schaden von 600
Millionen US-Dollar entstanden sein soll, hat das US-Unternehmen
bereits mit einer Klage reagiert.
Einen Wermutstropfen gibt es außerdem noch. TelDaFax hat die
Taktung für Gespräche über die 01030 im offenen Call-by-Call geändert.
Während die Abrechnung der Gespräche bis zur Abschaltung durch
die Deutsche Telekom am 5. April von Gesprächsbeginn an im
Sekundentakt erfolgte, zahlt der Anrufer jetzt die erste Minute
immer voll, auch dann, wenn er früher auflegt. Erst ab der zweiten
Minute wird wieder sekundengenau abgerechnet (60/1). Zwar ist
auf der Startseite der TelDaFax-Homepage noch von sekundengenauer
Abrechnung die Rede - ein Blick in die Tariftabellen zeigt jedoch,
dass die erste Minute ab sofort voll berechnet wird. Geplant war
diese Taktänderung jedoch schon länger, denn TelDaFax gab im
Amtsblatt der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
(RegTP) diese Änderung für den 12. April bekannt. Kunden mit
Preselection sind von dieser Änderung nicht betroffen.
- Tele2 erhöht die Preise und führt Geschäftskundentarife ein
Tele2 kündigt eine Tarifänderung zum
7. Mai an und will die Preise fortan außerdem in Euro angegeben;
die DM-Beträge werden entsprechend gerundet. Ferngespräche innerhalb
Deutschlands kosten ab dem 7. Mai in der Hauptzeit knapp zwei
Pfennig pro Minute mehr und zwar 7,8 Pfennige (bzw. 4 Cent)
die Minute. In der Nebenzeit kostet die gleiche Gesprächsminute
3,9 Pfennige (jetzt 4 Pfennige). Pro Verbindung berechnet
der Anbieter künftig ein Entgelt von 3,9 Pfennigen.
Die Hauptzeit wird ab Mai um eine Stunde verrückt, statt von
6 bis 18 Uhr wochentags gilt sie dann von 7 bis
19 Uhr werktags.
Anrufe in die deutschen Mobilfunknetze werden ab Mai teurer
und kosten dann rund um die Uhr 44,9 Pfennige die Minute
und damit einen knappen Pfennig mehr als jetzt. Gespräche in das
nahe Ausland, zum Beispiel nach Großbritannien kosten statt jetzt
10 Pfennige die Minute ab Mai 7,8 Pfennige pro Minute.
Auch bei Anrufen in die Mobilfunknetze oder ins Ausland erhebt
Tele2 ein Verbindungsentgelt. Das Entgelt beträgt allerdings
satte 7,8 Pfennige. Gerade kurze Gespräche werden durch das
Verbindungsentgelt sehr teuer.
Die Änderungen beziehen sich auf das Call by Call und auf
Preselection (und Routerzugänge). Die Taktung bleibt im übrigen
unverändert: Im Call by Call gilt der Minutentakt und im Preselection
die Sekundentaktung.
Tele2 will parallel zu den angekündigten Tarifänderungen einen
eigenen Geschäftskunden-Tarif einführen. Interessenten können sich
für die Dienste Call by Call oder Preselection (und Routerzugänge)
entscheiden. Die Gesprächspreise liegen teilweise auf dem Niveau
der Privatkundentarife; Ferngespräche innerhalb Deutschlands
kosten in der Hauptzeit ebenfalls 7,8 Pfennige die Minute.
Ferngespräche in der Nebenzeit kosten allerdings fast zwei Pfennige
pro Minute mehr (5,9 Pfennige die Minute).
Anrufe in die deutschen Mobilfunknetze kosten rund um die Uhr
49,9 Pfennige pro Minute. Die meisten Auslandsziele erreicht
man günstiger als im Privattarif. Gespräche nach Japan, Hongkong
oder China (ab Mai in der selben Tarifzone!) kosten zum Beispiel
34 Pfennige die Minute; Privatkunden zahlen im Vergleich dazu
pro Minute 58,7 Pfennige.
Im Gegensatz zu den Privatkunden-Tarifen erhebt Tele2 in den
Business-Tarifen kein Verbindungsentgelt. Die Taktung ist im übrigen
identisch: Im Call by Call wird im Minutentakt abgerechnet und im
Preselection sekundengenau.
- Interoute stellt Preselection ein und ändert heimlich Tarife
Interoute hat bereits am
1. Februar sein Preselection-Angebot eingestellt. Kunden
des Anbieters haben danach möglicherweise unwissentlich Fern-
und Auslandsgespräche zum teuren
Standardtarif der
Deutschen Telekom geführt.
Die Preise im Call by Call
wurden von Interoute am 15. März verändert. Diese wurden zwar
im Amtsblatt der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und
Post (RegTP) veröffentlicht,
aber eine Pressemitteilung gab es zum Beispiel nicht. Auch auf
der Homepage von Interoute standen wochenlang noch die alten,
oft niedrigeren Preise!
Gespräche nach Großbritannien kosten zum Beispiel statt vorher
12 Pfennige die Minute nur noch zehn Pfennige pro Minute.
Gespräche in die USA kosten ebenfalls zwei Pfennige pro Minute
weniger und zwar jetzt 12 Pfennige die Minute. Zu Ungunsten
der Kunden wurde der pauschale Aufschlag für Anrufe in die
Mobilfunknetze vieler Länder von 20 Pfennigen die Minute auf
satte 48 Pfennige pro Minute erhöht.
- Prompt erhöht den Nebenzeittarif; Anrufe ins Mobilfunknetz günstig
Prompt erhöht den Minutenpreis im
Call by Call in der Freizeit von
bisher 4 Pfennigen die Minute auf nun 4,7 Pfennige
pro Minute. Als Begründung nennt der Anbieter die neuen
Vertragskonditionen mit der Deutschen
Telekom . Die Freizeit gilt aber ab sofort vier Stunden
länger: Sie beginnt wochentags bereits um 18 Uhr und endet
erst um 9 Uhr morgens (vorher von 21 bis 8 Uhr
wochentags). Gespräche zur Hauptzeit kosten übrigens 9 Pfennige
die Minute.
Anrufe in die Mobilfunknetze bleiben vorerst bis
zum 30. April etwas günstiger als normal. Für die
Gesprächsminute in die D-Netze berechnet der Anbieter
37,8 Pfennige die Minute und für ein einminütiges Gespräch
zu E-Plus oder zu Viag
Interkom werden 42 Pfennige fällig. Die Abrechnung erfolgt
im Minutentakt. Die günstigsten Anbieter finden Sie, indem Sie
die teltarif-Datenbankabfrage unter
http://www.teltarif.de/standard.html
nutzen.
- Callisa ist nun über eine neue Einwahlnummer zu erreichen
Der Internetzugang von Callisa
ist über eine neue Einwahlnummer zu erreichen.
Der Grund für die Umstellung ist die
Abschaltung von
Callino durch die
Deutsche Telekom - wir berichteten
im letzten Newsletter bereits darüber. Callisa war bis dato ein
Reseller von Callino.
Die neue Einwahlnummer lautet 0192-56190. Der Benutzername
und das Passwort lauten "callisa". Für die Nutzung des Zugangs
berechnet der Anbieter 2,49 Pfennige die Minute; abgerechnet
wird im Minutentakt.
- Synnet stellt DSL-Pauschaltarif ein
Synnet stellt zum 1. Mai offiziell den
DSL-Tarif "Mega" ein. Bei diesem
Tarif ist in der effektiven Monatsgebühr von 164 Mark ein
unbegrenztes Transfervolumen enthalten. Bei einer Downloadrate
von bis zu 768 kBit/s ließen sich sehr hohe Datenmengen auf
den heimischen Rechner laden. Sehr wahrscheinlich ist das Angebot
nicht mehr kostendeckend zu betreiben.
Die DSL-Tarife Pro und
Value
bleiben verfügbar. Die Grundgebühr beträgt bei "Pro" effektiv (also
mit Telefongrundgebühr) 130,79 Mark pro Monat und im Grundpreis
sind 1,2 Gigabyte Transfervolumen enthalten. Bei "Value"
zahlt der Kunde pro Monat 162,37 Mark Grundgebühr und hat
darin bereits ein Transfervolumen von rund 1,5 Gigabyte. Jedes
weitere Gigabyte nach Ausschöpfung des enthaltenen Volumens kostet
knapp 72 Mark extra. Die Downloadraten betragen 768 kBit/s
und im Upload sind maximal 128 kBit/s möglich.
Die DSL-Zugänge von Synnet werde in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Telekom angeboten. In den meisten
Fällen dürfte es aber günstiger sein, die DSL-Flatrate von T-Online
zu nutzen - denn bei dieser ist das Transfervolumen nicht beschränkt.
- Viag-Interkom: Neues Business-Features - und zwei Jahre auf einer Rechnung!
Von Viag Interkom gibt es im Mobilbereich
derzeit am meisten zu berichten, so wurde die Palette der
Mobilfunkangebote für Geschäftskunden erneut ausgebaut. Genion Duo
gibt es für Businesskunden neuerdings als Zehnerpack. Das bedeutet,
dass bis zu zehn Mitarbeiter einer Firma untereinander rund um
die Uhr zum Genion Duo-Interntarif von 15 Pfennig pro Minute
telefonieren können - unabhängig davon, wo sich die Mitarbeiter
gerade aufhalten.
Neu für Geschäftskunden in den Tarifen
Genion Home Profi und
Genion City Profi ist die sogenannte
"Office-Option". Diese ermöglicht Telefonate zu einer vom Kunden
festzulegenden Festnetznummer rund um die Uhr für 15 Pfennig
pro Minute. Hier ist es auch möglich die Stamm-Rufnummer einer Firma
ohne Durchwahl anzugeben. Der Minutenpreis von 15 Pfennig gilt
dann auch zu allen Nebenstellen des entsprechenden Anschlusses.
Ab Juni wird Viag Interkom neue Regelungen für
Provisionsauszahlungen an Fachhändler einführen: Der Netzbetreiber
zahlt künftig keine Provision mehr, falls ein Kunde einen neuen
Laufzeitvertrag abschließt, der gerade erst ein Vertragsverhältnis
gekündigt hat. Erst nach sechs Monaten "Pause" zahlt Viag
Interkom gegebenenfalls wieder eine Provision aus. Wer sich
zwischenzeitlich wieder für das E2-Netz entscheidet, muss demnach
auf ein subventioniertes Handy verzichten. Ähnliche Regelungen
sind von T-D1,
D2 Vodafone und E-Plus
bislang nicht bekannt.
Sollte sich die Maßnahme von Viag Interkom durchsetzen,
haben vor allem Kunden das Nachsehen, die beispielsweise Verträge
aufgrund von Verschlechterungen der Konditionen sonderkündigen und
sofort einen neuen Kontrakt beim selben Anbieter eingehen wollen,
um ein neues billiges Handy zu bekommen. Auch wer lieber ein voll
subventioniertes Endgerät mit neuem Vertrag kauft, statt die nicht
immer ganz so günstigen Upgrade-Angebote bei Vertragsverlängerung
anzunehmen, hat das Nachsehen.
Andere Netzbetreiber setzen hingegen nicht mit Verboten, sondern
mit Angeboten vermehrt darauf, Bestandskunden langfristig an sich
zu binden. D2 Vodafone wirbt beispielsweise in seiner aktuellen
Rechnungsbeilage weiterhin damit, dass man als Vertragskunde alle
zwei Jahre ein neues Handy bekommt - ungeachtet der Ankündigungen,
die Subventionierungen schrittweise abzubauen.
Ein anderer Weg, Kunden zu subventionieren, ist ihnen erst gar
keine Rechnung zu schicken. Dieses tat Viag
Interkom bei einigen Kunden der "ersten Stunden", die im
Abrechnungssystem bis heute faktisch übersehen worden waren.
Doch der Fehler wurde nun anscheinend behoben: Teltarif sind gleich
mehrere Kunden bekannt, denen die Grundgebühr seit 1999 und die
Telefonminuten seit 2000 auf einen Schlag präsentiert wurden!
Wer darauf vertraut hat, kostenfrei telefonieren zu können,
wird also enttäuscht sein. Eine betroffene Kundin hat sich
bezüglich einer Klage gegen die Nachberechnung aber bereits mit
ihrer Rechtsschutzversicherung in Verbindung gesetzt, die den
Fall übernehmen möchte. Mit dem Argument, dass eine regelmäßige
Rechnungsstellung vonnöten ist, um seine eigene Handy-Nutzung
kontrollieren zu können, haben in der Vergangenheit einige Gerichte
bereits bei deutlich weniger verspäteten Abrechnungen zugunsten
des Kunden entschieden.
Falls es zu einer Verhandlung mit Viag Interkom
kommen sollte, dürfte der Ausgang spannend sein.
Die genauen Detail können Sie dem Artikel unter
http://www.teltarif.de/s/s5030.html
entnehmen.
- Pro, Bronze, Silber, Gold: neue Mobilfunktarife bei te-2
Für mobile Wenigtelefonierer hat der Ahlener Anbieter
te-2 jetzt den Pro-Tarif ohne Grundgebühr
und ohne Mindestumsatz eingeführt. Es wird aber ein so genanntes
"Startgeld" in Höhe von 99 Mark verlangt, für das es als Ausgleich
lediglich 9 Freiminuten im günstigsten Tarifbereich gibt, was
einem Gesprächsguthaben von lediglich 9,80 Mark entspricht.
Wie bei te-2 üblich, wimmelt es von Neunen, jeder Anruf im
Citybereich soll rund um die Uhr 9,9 Pfennig pro Minute
kosten, genauso wie netzinterne Gespräche in der Nebenzeit.
Festnetzgespräche in der Hauptzeit kosten 99 Pfennig pro
Minute und für netzexterne Telefonate gilt ein Minutenpreis von
1,99 Mark. Bei den 9,9 Pfennig-Gesprächen genehmigt
sich te-2 übrigens einen 60/120-Takt, das bedeutet, dass die
erste Minute voll und danach in Zweiminuten-Schritten abgerechnet
wird. Im schlimmsten Fall werden also für die einundsechzigste
Gesprächssekunde gnadenlos 19,8 Pfennig berechnet. Für eine
SMS in alle Netze berechnet te-2 jeweils 39 Pfennig.
Im te-2 Bronze-Tarif fällt eine Grundgebühr von 19,90 Mark
pro Monat an, auch das "Startgeld" wird berechnet. Die Preise
entsprechen dem Pro-Tarif, aber es gibt ein Handy "neuester
Generation" dazu. Für den te-2 Silber-Tarif mit Handytauschoption
und UMTS-Start-Garantie - was immer das heißt - werden 99 Mark im
Monat fällig. Auch hier muss das Startgeld eingezahlt werden. Die
Preise kann man sich leicht merken: Alle Gespräche kosten immer
19 Pfennig.
Im te-2 Gold-Tarif bekommt man für sein Startgeld
199 Freiminuten, 99 Frei-SMS, Handytauschoption und
UMTS-Start-Garantie für schlappe 199 Mark Grundpreis im Monat.
Auch hier werden die 99 Mark Startgeld berechnet. Die Preise
sind hier ebenso einfach: Alle Gespräche kosten rund um die Uhr
9,9 Pfennig, auch im Fremdnetze, aber nicht ins Ausland oder
zu Sondernummern. Die Taktung in diesem Tarif ist besser: 10/10.
SMS kosten auch in diesem Tarif 39 Pfennig.
Leider haben sich wieder mal die te-2-typischen Probleme
wiederholt: Schnelle Auskünfte gab es nicht, was allerdings auch
daran lag, dass te-2 immer wieder Probleme mit der hauseigenen
Telefonanlage hat und deshalb nicht immer zu erreichen ist. Das
erklärte jedenfalls der Pressesprecher von te-2. Die te-2-Hotline
gab an, dass für Auslandsgespräche und Sonderdienste die Preise
gelten, die im Mobilfunkflyer stehen - allerdings ist nicht klar,
ob auch der aktuellste Flyer online ist.
Weitere Informationen erhalten sie in der entsprechenden News
unter der URL
http://www.teltarif.de/s/s4989.html .
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