Smartphone

Google verkauft Nexus One jetzt als Entwickler-Handy

Kaufpreis mit 529 US-Dollar allerdings recht hoch
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Google und Vodafone haben das erst im Januar in den USA bzw. im Mai in Deutschland eingeführte Android-Smartphone Nexus One aus der Vermarktung genommen. Jetzt wird das von HTC gebaute Handy erneut von Google verkauft - allerdings nicht an Endkunden, sondern ausschließlich an Entwickler, die sich entsprechend registriert haben.

Google Nexus One

Stolze 529 US-Dollar, umgerechnet etwas mehr als 400 Euro, verlangt Google für sein neues "Dev-Phone", das das inzwischen veraltete T-Mobile G1 ablöst, das bislang als Android-Entwickler-Handy gedient hat und nach mehr als einem Jahr nun auch bei der Telekom aus dem Programm genommen wurde. Nexus OneNexus One

Auch deutsche Software-Programmierer haben die Möglichkeit, das Nexus One als Entwickler-Handy zu erwerben. Die Auslieferung des Smartphones erfolgt noch mit der Android-Version 2.1. Eine Aktualisierung auf die aktuelle Version 2.2 des von Google initiierten Betriebssystems soll aber unmittelbar nach der Erstinbetriebnahme automatisch angeboten werden.

Laut einem Bericht des Onlinemagazins Engadget handelt es sich beim neuen Entwickler-Handy um die gleiche Version des Nexus One, die zuvor auch regulär in den USA verkauft wurde. Dabei haben die Käufer im Auslieferungszustand keinen Root-Zugriff und der Bootloader ist gesperrt.

Vodafone: Nachträgliches Branding für HTC Desire

Unterdessen hat Vodafone seine Version des Nexus-One-Pendants HTC Desire nachträglich mit Branding versehen. Zu diesem Zweck wurde den Käufern des Smartphones ein Software-Update angeboten. Nutzer, die sich davon einen Umstieg auf Android 2.2 erhofft hatten, wurden jedoch enttäuscht.

Nutzer berichten, dass sie seit Durchführung des Updates ein Vodafone-Startlogo sowie Links zu verschiedenen Vodafone-Diensten im Browser haben. Zudem gibt es nun einen Zugang zum Vodafone-360-Angebot. Die Auslieferung des Updates wurde unterdessen gestoppt. Kunden, die die neue Firmware bereits installiert haben und sich keinen Root-Zugriff zum Gerät verschaffen, müssen dagegen mit dem nachträglichen Branding leben.

Einen Termin für ein neuerliches Update, das Android 2.2 auf das HTC Desire von Vodafone bringt, gibt es noch nicht. o2 hat eine solche Aktualisierung noch für den August versprochen. HTC bietet die neue Software, die unter anderem die WLAN-Hotspot-Funktion und den Microsoft-Exchange-Kalender mit sich bringt, für ungebrandete Geräte seit dem vergangenen Wochenende an.

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