Vodafone bringt Nexus-One-Update erst in zwei Wochen
03.07.2010 16:38
Netzbetreiber prüft Froyo vor der Freigabe für eigene Kunden
Das Google-Handy Nexus One
wird in Deutschland exklusiv von Vodafone verkauft. Das Handy
verfügt über kein Netzbetreiber-Branding und lässt sich problemlos auch mit SIM-Karten aus
anderen Netzen einsetzen. Während Nexus-One-Besitzer, die ihr Handy in den USA direkt bei
Google gekauft haben, seit einigen Tagen ein offizielles Software-Update
auf die Version 2.2 des Android-Betriebssystems
bekommen, müssen sich Kunden, die ihr Smartphone bei Vodafone
erworben haben, noch etwas gedulden.
Vodafone teilte mit, das Update werde derzeit geprüft. In etwa zwei Wochen sollen auch die
deutschen Kunden von Android 2.2 profitieren. Dabei soll es keine Veränderungen an der Software
gegenüber der in den USA ausgelieferten Variante geben. Auch Tethering und die Nutzung des
Handys als WLAN-Zugangspunkt sind mit der für Deutschland vorgesehenen
Firmware-Version möglich. Allerdings muss der Kunde selbst prüfen, ob er diese Funktionen in
seinem Tarif nutzen kann. So ist die Tethering-Freigabe in
den SuperFlat-Internet-Tarifen von
Vodafone nur gegen Extra-Gebühren freigegeben.
Unterdessen erhalten die Besitzer eines Nexus One aus den USA bereits ein weiteres Software-Update.
Dabei ändert sich die Build-Nummer in FRF91. Die neuerliche Aktualisierung bringt keine neuen
Features mit sich, sondern dient ausschließlich der Schließung von Sicherheitslücken. Das Update
wird über den am Smartphone verfügbaren
GPRS/UMTS- oder WLAN-Internet-Zugang
übertragen und installiert.