Crowdfunding

NexDock transformiert Handy zu Laptop

Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne können Nutzer sich den NexDock sichern und damit ihr Handy zu einer Art Laptop umfunktionieren.
AAA
Teilen

Nutzer können NexDock als Laptop-Ersatz verwenden
Nutzer können NexDock als Laptop-Ersatz verwenden
Das Smartphone kann künftig mit dem NexDock zum Laptop umfunktioniert werden, zumindest wenn die aktuelle Crowdfuning-Aktion auf der Plattform Indiegogo erfolgreich verläuft. Dabei erhalten Nutzer ein Laptop-ähnliches Gerät, welches ohne Rechenpower daherkommt. Stattdessen kommt die Rechenleistung von dem damit verbundenen Handy oder Mini-PC. Interessenten können sich für etwa 150 Dollar (umgerechnet 136 Euro) einen NexDock sichern.

Laptop-ähnliches Gerät nutzt Hardware-Power von Handy

Ein ähnliches Prinzip hatte HP im Rahmen des MWC 2016 mit dem HP Elite x3 samt zugehörigem Mobile Extender (wir berichteten) vorgestellt. Der NexDock soll mit dem Continuum-Feature von Windows 10 Mobile zusammen funktionieren, sodass etwa das Lumia 950 (XL) damit verwendet werden kann. Weiterhin sollen sich auch Android- und iOS-Smartphones verbinden lassen - auch der Support für den Mini-PC Raspberry Pi ist angedacht. Technisch ist der Laptop-Dock wie folgt ausgestattet: Als Screen kommt ein 14,1-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1366 mal 768 Pixel zum Einsatz. Weiterhin verfügt NexDock über eine Bluetooth-4.0-Konnektivität. Der Hersteller gibt an, beim einen NexDock einen 10 000-mAh-Akku zu verwenden. Zudem sollen folgende Anschlüsse vorhanden sein: zwei USB-Ports, ein Speicherkartenleser und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss. Das Handy kann an den Laptop-Ersatz per Mini-HDMI-Port angeschlossen werden. Allerdings können sich die Specs je nach Höhe der Finanzierung noch verbessern (USB-Typ-C und höhere Display-Auflösung).

Aktuell sind bereits knapp die Hälfte des Finanzierungsziels von 300 000 Dollar geschafft. Die Kampagne läuft noch 14 Tage. Mit 119 Dollar (+ 25 Dollar Versand) können sich Nutzer an dem Projekt beteiligen und erhalten im Gegenzug einen NexDock - allerdings voraussichtlich erst im Juni 2016. Zudem dürften noch weitere Kosten für den Zoll entstehen.

Falls die 300 000 Dollar-Hürde bis zu diesem Zeitpunkt nicht erreicht wird, erstattet Indiegogo das Geld zurück. Ein gewisses Restrisiko bleibt allerdings, schließlich kann das Projekt auch nach erfolgreicher Finanzierung noch scheitern. Interessenten können sich über diese Projektwebseite an dem Crowdfunding beteiligen.

Teilen

Mehr zum Thema Technologie