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Mehr Leistung für den Mini: Das Netbook richtig aufrüsten28.04.2009
10:31 Kleine Verbesserungen sind drin, zu viel sollte man nicht erwarten
Die Dinger sind der Renner: Als zum
Beispiel Aldi im März den Verkauf eines neuen Netbooks annoncierte,
waren die Mini-Notebooks am Folgetag in vielen Filialen schon nicht
mehr zu haben. "Ausverkauft" lautete die Antwort des Personals.
Inzwischen gibt es kaum einen Computerhersteller, der keine Netbooks
anbietet. Die Ausstattung und die technischen Spezifikationen sind
meist die gleichen: 160 Gigabyte große Festplatte, ein Gigabyte Arbeitsspeicher, 10-Zoll-Display, Windows XP als Betriebssystem. Ein
Netbook aufzurüsten, ist allerdings nur bedingt möglich.
nächste Seite: Der Netbook-Prozessor bleibt das Herzstück
Doch zunächst ist festzuhalten: Mit einem Netbook kann man fast alles machen, was auch am normalen PC funktioniert: Büroanwendungen, leichte Bildbearbeitung, im Internet surfen. "Ein kategorisches "Geht nicht" gibt es nur im Hinblick auf aktuelle 3D-Spiele", sagt Florian Müssig von der in Hannover erscheinenden Zeitschrift c't. Dazu sei die Grafikleistung von Netbooks zu gering. Sie lasse sich auch nicht durch Aufrüsten der Hardware verbessern, da die Grafikchips fest ins System integriert sind. Die Leistung des Grafikchipsatzes sei mit jener von vier bis fünf Jahre alten Mittelklasse-Grafikkarten für den PC vergleichbar. Daher laufen höchstens ältere Spiele auf einem Netbook. Mehr Arbeitsspeicher kann sich lohnen
Die Netbooks der Eee-PC-Serie von Asus zum Beispiel lassen sich
laut Pressesprecher Holger Schmidt mit Arbeitsspeicher aufrüsten.
Dagegen hat der Hersteller auch nichts einzuwenden: Das berühre die
Garantie in der Regel nicht, so Schmidt. Lässt sich zusätzlicher
Speicher einbauen, sollte man genau auf die Spezifikation achten.
Teils handle es sich um spezielle Bausteine. Ein zwei Gigabyte fassender
Arbeitsspeicher-Riegel kostet rund 20 Euro, ein Gigabyte etwas mehr als die
Hälfte. "Nach der Aufrüstung des Arbeitsspeichers darf dessen
Kapazität insgesamt nicht mehr als zwei Gigabyte ausmachen", sagt Prevezanos.
Mehr könne der Chipsatz von Intel, der in den Netbooks steckt,
nicht verarbeiten.
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