Die günstigen Netbooks, von manchen auch als Mini-Notebooks
bezeichnet, treiben weiter die
Verkäufe mobiler Computer in die Höhe. Im ersten Quartal stieg der
Absatz von Notebooks im Jahresvergleich um 43,4 Prozent auf
49,4 Millionen Geräte, wie das Marktforschungsunternehmen
Gartner
berichtete. Es sei das schnellste Wachstum in acht Jahren.
Die Verkäufe der abgespeckten Mini-Laptops schossen dabei um
71 Prozent hoch.
Die Kehrseite der Entwicklung ist der Druck auf die Margen der
Computerhersteller. Der durchschnittliche Preis eines verkauften
Notebooks sank Gartner zufolge binnen eines Jahres um 15,7 Prozent
auf 732 Dollar.
Absatzwachstum verlangsamt sich
Netbooks liegen im Trend
Zugleich stellte Gartner fest, dem Boom der Netbooks gehe
allmählich die Luft aus. In einigen Regionen habe sich das
Absatzwachstum verlangsamt. Den Verbrauchern fielen die
Einschränkungen von Mini-Notebooks auf, insbesondere auch angesichts
deutlicher Preissenkungen bei leistungsstärkeren Laptops, merkte
Gartner-Analystin Mikako Kitagawa an.
Hewlett-Packard blieb die Nummer eins bei mobilen Computern, auch
wenn der Marktanteil von 22,3 auf 19,2 Prozent sank. Dagegen legten
die Spezialisten für Mini-Notebooks zu. Acer rückte von 17,9 auf 18,5 Prozent
Marktanteil vor. Asus konnte den Absatz in Stückzahlen mehr
als verdoppeln und verbesserte den Marktanteil von 5,9 auf 8,8 Prozent.
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