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Das Navigationsgerät Falk Vision 700 im Test14.06.2010
08:59 Flaggschiff entpuppt sich als FunktionsgigantInhaltsverzeichnis:1. Solide Verarbeitung und umfangreiche Software2. Gute Kartendarstellung und intuitive Bedienerführung
Von Marc Thorwartl
Anfang des Jahres gaben Becker und Falk ihre Fusion auf dem Navigationssektor bekannt. Beide Unternehmen firmierten unter dem Namen United Navigation. Becker konzentriert sich seitdem auf die OEM-Festeinbauprodukte für den Automobilmarkt, während Falk weiterhin auf dem PND-Sektor tätig ist und vom Know-How der Karlsbader in diesem Bereich profitiert. Zudem hat Falk seine Kernkompetenz, beispielsweise Reiseführer von Marco Polo oder Tourguides, in die Entwicklung der PNDs mit einfließen lassen. Die ersten Produkte der Kooperation sind jetzt auf dem Markt. teltarif.de hat das neue Flaggschiff, den Falk Vision 700, ausgiebig getestet.
Klar strukturiertes Startmenü
Beim Finish merkt man dem PND seine Herkunft an. Becker-typisch sitzen alle Teile perfekt. Spaltmaße? Fehlanzeige! Nirgendwo knirscht das Gehäuse auf Druck. Die Verwendung eines Echtmetallrahmens verleiht dem Gerät einen exklusiven Touch. Der erste gute Eindruck setzt sich auch bei der Inbetriebnahme fort. Nach dem erstmaligen Hochfahren ist das Startmenü in fünf Bereiche unterteilt. Zwei Icons sind groß hervorgehoben. Entweder lässt sich ein Navigationsziel eingeben oder die Heimatadresse anlegen. Weitere Optionen: Die Karte anzeigen, Einstellungen vornehmen oder das Hauptmenü aufrufen.
Der Zieleingabe kann entweder durch die Eingabe über die virtuelle Tastatur oder via Sprachsteuerung erfolgen. Dabei verwendet Falk die Sprachsteuerung pro. Ein Klick auf das "Sprach-Icon" am unteren Bildschirmrand genügt, danach fragt der PND erst nach dem Ort, dann der Straße und letztendlich der Hausnummer. Im Test erreichte die Sprachsteuerung erstaunlich gute Noten. In einer Liste zeigt der Vision 700 die möglichen Zielorte an. Dabei war der gewünschte Zielort in nahezu allen Fällen immer als erstes aufgelistet, die nachfolgenden Städte klangen nur phonetisch ähnlich. Das Sprachmenü ist im Dialogmodus eingerichtet. Nachdem die möglichen Ortschaften aufgelistet wurden, muss nur noch die Nummer der Listenplatzierung genannt werden, danach erfolgte die Straßeneingabe nach demselben Muster. Wer lieber auf die Tastatur zurückgreift profitiert bei der Adresseingabe davon, dass nicht mögliche Buchstabenkombinationen von vornherein ausgeblendet werden. Der 4,3-Zoll-Monitor mit kapazitivem Bildschirm reagiert punktgenau und prompt auf Berührungen. Erstaunlich schnell fand der Vision auch die Satelliten. Selbst unter dem Carport dauerte es keine 20 Sekunden und er war navigationsbereit. Vielzahl an Untermenüs
Vielfältig sind auch die Einstellmöglichkeiten. Schon bei der Kartendarstellung lassen sich elf Parameter festlegen. Die Routenführung erfolgt wahlweise im 2D-Modus oder aus der Vogelperspektive. Für zehn ausgewählte Städte sind im Flashspeicher des Vision 700 sogar die Karten von Google-Earth hinterlegt, so dass die Zielführung auch über diese erfolgen kann. Die Karte ist entweder nach Norden oder in Fahrtrichtung ausgerichtet. Punktlandung garantiertKeinerlei Ausfälle verzeichnete der Vision 700 bei der Testfahrt. Die 78 Kilometer lange Route war schnell berechnet. Beim Routenmodus kann der User zwischen schneller, kurzer, schlauer und ökonomischer Strecke wählen. Ist die schlaue Route aktiviert, befindet sich der Vision im Lernmodus. Ortskenntnisse sind durch nichts zu ersetzen. Weicht der Fahrer von der vorgegebenen Route ab und nimmt eine eigene, die dann schneller zum Ziel führt – beispielsweise auf den letzten Kilometern von der Autobahn nach Hause – merkt sich der Vision diese Strecke und lässt sich beim nächsten Mal in seine eigenen Routenberechnungen mit einfließen. Weiterer Vorteil: Auf der mitgelieferten DVD ist nicht nur das Kartenmaterial sondern auch der Navi-Manager hinterlegt. Ist dieser auf dem Computer installiert und der Vision mit dem PC verbunden, liest das Programm die gelernten Strecken anonym aus und stellt sie der Falk-Community zur Verfügung. Ebenso werden Ortskenntnisse anderer Teilnehmer auf den eigenen PND übertragen. So wird letztendlich gewährleistet, dass vielfach auf Ortskenntnisse selbst in fremden Städten zurückgegriffen werden kann. Wie sich das Vision 700 bei der Testfahrt noch so geschlagen hat und wie das Gesamtfazit ausgefallen ist, lesen Sie auf der folgenden Seite.
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