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Das neue Navigationsgerät Falk F1215.07.2009
09:51 Fast wie in echt: 3D-Gebäude zur Orientierung
Auf ein wirklichkeitsgetreues Abbild der Landschaft auf den eher kleinen Bildschirmen der Navigationsgeräte wird man wohl noch ein paar Jahre warten müssen, aber jetzt gibt es immerhin schon das ein oder andere markante Gebäude von Europas Großstädten, dass das neue Navigationsgerät F12 von Falk, das neue Flaggschiff vom Erfinder des legendären Falt-Plans, darstellen kann. Wenn man zum Beispiel auf das Kolosseum in Rom zufährt, sieht man das Kolosseum in relativ guter 3D-Darstellung. Die umliegenden Gebäude sind aber gar nicht oder nur in Kästchenform zu sehen. Urheber des genutzten Kartenmaterials ist Navteq. Immerhin werden auch alle Autobahn-Ausfahren in Echt-Sicht dargestellt.
Auf der IFA-Preview, der Presseveranstaltung zur kommenden Internationalen Funkausstellung in Berlin (die vom 4. bis 9. September ihre Tore öffnen wird), präsentierte Falk, was man unter "Navitainment" versteht. Die Firma, die inzwischen nicht mehr nur Kartenmaterial druckt, sondern Teil des Mair-Dumont-Konzerns ist, unter dessen Dach sich auch diverse Reiseführer-Verlage befinden, will die Navigation künftig unterhaltsamer und informativer gestalten.
So lassen sich auf dem Navi-Bildschirm einzelne Punkte wie zum Beispiel Restaurants (so genannte Points of Interest kurz POI) per Berührung anklicken, wonach Inhalte eingeblendet werden, die die Falk-Community zuvor veröffentlicht hat, beispielsweise Bewertungen des Restaurants. Über eine Million POIs soll es geben. Auf die Community setzt Falk auch bei der "Schlauen Navigation", wo man sich bereits gefahrene Routen anderer User anzeigen lassen kann ("Lernendes Navigationssystem"). Die Sprachsteuerung reagiert nicht nur auf Adresseneingabe, sondern auch auf allgemeine Begriffe wie "nächste Tankstelle" oder "Fastfood-Restaurant". Weitere Features sind eine Bluetoothschnittstelle zur Kommunikation mit dem Handy, ein Fahrspurassistent zur Anzeige der richtigen Fahrspur, ein Tempowarner und die Möglichkeit, Alternativrouten berechnen zu lassen. Hübsche Bilder sind für die Navigation überflüssigAngetrieben wird das F12 von einem 533-MHz-Prozessor. Es enthält das Kartenmaterial von 44 Ländern in West- und Osteuropa und ein 2-Jahres-Abo auf aktuelle Karten, wofür insgesamt 4 GB Speicherplatz zur Verfügung stehen (2 GB intern/2 GB extern). Das Gerät mit einem besonders flachen 4,3-Zoll-Bildschirm und der aktuellen Software Falk Navigator 9.5 soll laut unverbindlicher Preisempfehlung 449,95 Euro kosten (Straßenpreis vermutlich 349,00 Euro) und in der letzten Juli-Woche in den Handel kommen. Das F12 bietet unter anderem TMCpro, Falk-Travelguide 2.0, Marco-Polo-Insidertipps und Multimediapaket mit MP3-Player. Fazit: Das Gerät ist bestens ausgestattet, doch was die vom Hersteller hochgelobte 3D-Ansicht angeht, sollte man nicht zuviel erwarten. Hier wird auch von Wettbewerben mit Begriffen jongliert, die eine fotorealistische Darstellung vortäuschen. Immerhin sind die Dartstellungen ganz nett anzusehen. Für die Navigation sind hübsche Bilder jedoch überflüssig. Hier genügen Sprachansagen, unterstützt vielleicht noch von Pfeildarstellungen. Weitere Meldungen zur IFA-Preview
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