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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 29.05.2012 |
MultiSIM: Handy, Laptop und Tablet mit einem Anschluss nutzen29.09.2011
00:00 Für eine Handy-Nummer stehen je nach Anbieter bis zu drei SIM-Karten zur VerfügungInhaltsverzeichnis:1. Mit MultiSIM, UltraCard, FlexiCard und MultiCard mehrere Geräte parallel verwenden2. Vodafone UltraCard: Gleiche Features wie bei der Telekom 3. o2 MultiCard mit flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten ![]() Telekom-Werbung für die MultiSIM Früher diente ein Mobilfunk-Anschluss ausschließlich für Handy-Telefonie und für den Austausch von SMS-Mitteilungen. Inzwischen betreiben nicht wenige Nutzer ein Zweit-Handy, beispielsweise für die Freisprecheinrichtung im Auto. Dazu kommt die mobile Internet-Nutzung am Netbook, Notebook oder Tablet. Dabei besteht bei vielen Kunden der Wunsch, für alle Dienste den gleichen Mobilfunk-Vertrag zu nutzen. SIM-Karten immer umzustecken, um diese im gerade benötigten Endgerät zu betreiben, ist aber auf Dauer nicht praktikabel, zumal bei der Nutzung beispielsweise in einem Surf-Stick die telefonische Erreichbarkeit nicht mehr gegeben wäre - es sei denn, man legt eine in den meisten aktuellen Handy-Tarifen kostenpflichtige Rufumleitung zu einer anderen Telefonnummer. Früher boten die Telekom und Vodafone so genannte Twin- und TriCards an, um den Kunden den Betrieb mehrerer Geräte mit einem Anschluss zu ermöglichen. Nachteil: Es durfte immer nur eine Karte im Netz eingebucht sein. Ansonsten konnte es zu Problemen wie zum Beispiel Gesprächsabbrüchen kommen. Seit einigen Jahren gibt es die technisch besseren MultiSIM-Lösungen. In unserem Ratgeber lesen Sie, welche Kosten für Schaltung und Nutzung einer MultiSIM anfallen, welche Features die einzelnen Netzbetreiber bieten und welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es bei den Produkten der verschiedenen Mobilfunk-Anbieter gibt. Telekom MultiSIM: Eingehende Anrufe auf bis zu drei Handys parallelBei der Telekom können die Kunden mit der MultiSIM bis zu drei SIM-Karten für eine Rufnummer bekommen. Dabei bleibt die erste Karte des Kunden erhalten. Je Zusatz-SIM werden 30 Euro berechnet. In der Vergangenheit führte das Bonner Unternehmen Aktionen durch, mit denen sich zumindest die Kosten für die erste Zusatz-Karte sparen ließen. Wer sich für die MultiSIM interessiert, sollte nach einem entsprechenden Angebot fragen. Bei der MultiSIM werden eingehende Anrufe auf allen Endgeräten signalisiert, die im Netz eingebucht sind. Eine Priorisierung, mit der sich festlegen ließe, dass nur ein bestimmtes Handy die Anrufe entgegennimmt, wird nicht angeboten. Anders sieht es beim Versand und Empfang von SMS und MMS aus. Hier muss sich der Anwender für eine bestimmte SIM-Karte entscheiden. Nur auf dieser werden Mitteilungen empfangen und auch abgehende SMS und MMS lassen sich nur von der für die Messaging-Dienste festgelegten Karte versenden. Über den USSD-Code * 221 # kann der Nutzer abfragen, welche SIM-Karte für SMS und MMS eingerichtet ist. Mit dem Code * 222 # lässt sich die Messaging-Nutzung auf die Karte umschalten, die man gerade verwendet. Auf der zuvor für SMS und MMS verwendeten SIM kommen dann keine Mitteilungen mehr an. Alternativ steht zur Steuerung auf Android-Smartphones auch eine App zur Steuerung zur Verfügung.
Welche MultiSIM-Lösungen es bei Vodafone, E-Plus und o2 gibt und welche Discounter
inzwischen vergleichbare Angebote unterbreiten, erfahren Sie auf
Seite 2.
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