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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 09.02.2012 |
Multimedia-Receiver: Die Datenbrücke ins Wohnzimmer07.11.2009
17:39 Zahlreiche Geräte mit unterschiedlichster Ausstattung am MarktInhaltsverzeichnis:1. Der Trend geht zum Streaming Client2. Ausstattung der Gerät höchst unterschiedlich
Es ist verwirrend: Manchmal werden sie
Multimedia-Receiver genannt, dann auch mal Netzwerkplayer, Streaming
Clients - oder ganz anders, etwa Homeserver. Gemein ist den Geräten ihre Funktion als
Brücke für digitale Daten ins Wohnzimmer: Multimedia-Receiver & Co.
bringen auf USB-Sticks gespeicherte Fotos oder auf dem PC
schlummernde Filme auf den Fernseher. Manche Modelle können auch aufs
Internet zugreifen. Da sich die Geräte in ihrer Ausstattung stark
voneinander unterscheiden, überlegen sich potenzielle Käufer besser,
was genau sie mit einem Multimedia-Receiver anfangen wollen.
nächste Seite: Ausstattung der Gerät höchst unterschiedlich
Noch seien die Streaming Clients ein Nischenprodukt, sagt Roland Stehle von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) in Frankfurt. "Es gibt jedoch einen Trend zu solchen Geräten." Ganz frisch im Handel ist zum Beispiel die Media-Box SMP-U10 von Sony. Ihre Aufgabe: Fotos, Filme und Musik vom PC ins Wohnzimmer bringen - so heißt es zumindest vom Hersteller. Allerdings besitzt die SMP-U10 als Dateneingang lediglich eine USB-Schnittstelle. Das macht das Einbinden ins Heimnetzwerk schwierig. Besser wäre eine Ethernet-Schnittstelle oder sogar WLAN. Wer aber Daten nur vom Stick oder von einer mobilen Festplatte mit USB-Schnittstelle übertragen möchte, dürfte mit der Media-Box gut bedient sein. Geräte unterstützen jeweils ähnliche Medien-FormateZudem ist sie mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 70 Euro relativ günstig - und mit Ausgängen gut bestückt: Composite Video, Component Video, HDMI, Analog Audio und Coaxial Digital Audio - alles an Bord. Zu den von der Media-Box abgespielten Formaten zählen JPEG, DivX, MPEG-1, MPEG-4, WMA sowie MP3 und AAC-LC.
In Sachen abspielbare Formate liegen die Geräte überwiegend nahe
beieinander, sagt Christoph de Leuw von der in Hamburg erscheinenden
Zeitschrift Audio Video Foto Bild.
"Nur wer speziellere Formate wie
Ogg Vorbis oder Flac wünscht, muss genauer hinsehen." Fotos und Filme
skaliert die SMP-U10 laut Hersteller bei Bedarf auf eine Auflösung
von 1 080 Zeilen - auf Full HD also.
Full HD beherrscht auch der neue WD TV Live HD Media Player von Western Digital. Neben zwei USB-Eingängen besitzt das 150 Euro teure Gerät einen HDMI-Ausgang sowie eine optische (SPDIF), eine Composite- und eine Komponenten-Schnittstelle. Zum Einbinden ins Heimnetz ist ein Ethernet-Anschluss vorhanden. Das Menü für die Gerätekonfiguration sieht sogar den Einsatz im WLAN vor. Welche WLAN-USB-Sticks das Gerät auf jeden Fall erkennt, steht auf Western Digitals Webseite. Die Auswahl von etwa einem Dutzend Sticks sei nicht technisch bedingt, so ein Sprecher des Herstellers. "Diese Modelle haben wir allerdings schon getestet, und wir wissen, dass sie funktionieren." Soll heißen: Auch Sticks, die nicht auf der Liste stehen, lassen sich vielleicht mit dem WD TV Live HD Media Player verbinden.
Wer diesen über einen Router mit dem Internet verbindet, kann über
die integrierte Benutzeroberfläche zum Beispiel auf Youtube-Videos
zugreifen. Dem Hersteller zufolge ist es möglich, Daten von einem
USB-Stick zum anderen zu kopieren.
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