Vereinbarung

Mobiles Bezahlsystem mpass: Kooperation mit Dienstleister BOKU

Durch die neue Schnittstelle sollen viele Händler mit mpass erreicht werden
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Mobiles Bezahlsystem mpassMobiles Bezahlsystem mpass:
Neue Schnittstelle soll den Zugang zum Handel erleichtern
Das von Vodafone, Telekom Deutschland und o2 gemeinsam betriebene, mobile Bezahlsystem mpass hat sich mit dem international tätigen Bezahldienstleister BOKU auf eine Zusammenarbeit verständigt. BOKU bietet die (bankenzertifizierte) Bezahlschnittstelle, über die Zahlungen bei teilnehmenden Händlern künftig auch direkt über die Handynummer des Kunden per mpass abgerechnet werden sollen.

BOKU bietet die Schnittstelle zwischen mpass und den Händlern

Dabei haben sich mpass und BOKU auf eine Zusammenarbeit "für den Kauf von virtuellen und digitalen Waren von 0,09 Euro bis 30 Euro" verständigt. "Diese Vereinbarung ermöglicht es BOKU-Händlern, die Zahlung sowohl materieller als auch virtueller und digitaler Waren anzubieten", sagte James Patmore, Managing Director bei BOKU. Auch bei o2, neben Vodafone damaliges Gründungsmitglied von mpass, gibt sich optimistisch: "Das Verständnis von Kundenbedürfnissen und Händleranforderungen ist von zentraler Bedeutung, um unseren Erfolg im Bereich der mobilen Bezahlmethoden auszubauen. Durch die enge Zusammenarbeit mit BOKU positionieren wir uns nahe an den wichtigsten Marktteilnehmern", so o2-Manager Michiel van Eldik.

Mit der Integration der BOKU-Zahlungsschnittstelle sollen deutsche Kunden künftig sowohl im Internet als auch in Smartphone-Apps über mpass Beträge zwischen 9 Cent und 30 Euro zahlen können. Ebenso sollen auch Einmalzahlungen im Handel möglich sein.

Händler sollen durch mpass steigende Umsätze erzielen

o2, Vodafone und die Telekom versprechen denjenigen Händlern, die BOKU einsetzen, steigende Erträge durch die Integration von mpass. Da BOKU mit 230 Mobilfunkanbietern in mehr als 65 Ländern zusammenarbeite, werde auf diesem Wege der Zugang zu mehr als 2,5 Milliarden potenziellen Kunden, die mobile bezahlen können, ermöglicht.

Erst vor kurzem hatten die drei deutschen Netzbetreiber bekanntgegeben, dass die mpass-Nutzung auf dem Smartphone vereinfacht werden soll. Dabei die Rufnummer des jeweiligen Kunden beim Bezahlvorgang direkt erkannt werden, so dass nur noch die Eingabe der PIN zum Abschluss des Kaufs erforderlich ist. Die bei mpass hinterlegte Adresse kann dabei direkt als Lieferadresse übernommen werden.