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Motorola: Mehr verkauft, aber weiter im Minus - Microsoft glänzt29.04.2011
10:44 Auch Samsung und Blackberry-Hersteller RIM müssen Federn lassen
Von dpa / Marc Kessler
Der Handy-Hersteller Motorola Mobility hat im
ersten Quartal von guten Smartphone-Verkäufen und der Einführung
seines ersten Tablet-Computers profitiert. Der Umsatz stieg im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 3,0 Milliarden
Dollar (2,0 Milliarden Euro). Allerdings reichte das Wachstum nicht
aus, um Geld zu verdienen. Immerhin konnte Motorola den Verlust von
212 Millionen auf 81 Millionen Dollar eindämmen. Das Management hatte
die roten Zahlen bereits erwartet.
Nach Angaben des Unternehmens lieferte Motorola 9,3 Millionen Geräte aus. 4,1 Millionen davon waren Smartphones; das ist fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Kurz nach der Einführung wurde Motorola zudem mehr als 250 000 seiner Xoom-Tablets los - ein Achtungserfolg angesichts des gewaltigen Vorsprungs von Apple mit dem iPad, von dem bereits die zweite Generation auf dem Markt ist. Im gleichen Zeitraum verkaufte Apple 4,7 Millionen iPads und 18,7 Millionen iPhones. Blackberry-Hersteller RIM korrigiert Prognose nach unten
RIM rechnet nun damit, statt bis zu 14,5 Millionen nur etwa 13,5 Millionen Blackberrys loszuwerden. Zudem beschleunigt sich der Trend, dass die Kunden eher zu den billigen und damit wenig profitablen Modellen greifen. RIM warnte deshalb, dass der Umsatz und auch der Gewinn unter die ursprünglich erwarteten Zahlen rutschen würden. Samsung: Gewinnrückgang um 30 ProzentBeim südkoreanischen Technologiekonzern Samsung Electronics indes drückte das zähe Geschäft mit Flachbildschirmen und Fernsehern trotz höherer Umsätze den Gewinn. Der Überschuss ging im ersten Quartal 2011 im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 2,78 Billionen Won (etwa 1,75 Milliarden Euro) zurück, wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Umsatz kletterte um 7 Prozent auf annähernd 37 Billionen Won. Samsung ist der weltgrößte Produzent von Speicherchips und LCD-Fernsehern mit Flachbildschirmen sowie die Nummer zwei im Handymarkt. Microsoft ohne große ProblemeDer Softwarekonzern Microsoft hingegen hat die schwächelnden Verkäufe von neuen Computern gut weggesteckt. Die starke Nachfrage nach der Bürosoftware Office 2010, der Spielekonsole Xbox 360 und der dazugehörigen Bewegungssteuerung Kinect glichen die geringere Nachfrage nach dem Betriebssystems Windows 7 im dritten Geschäftsquartal (bis März) mehr als aus. Der Umsatz von Microsoft stieg um 13 Prozent auf 16,4 Milliarden Dollar (11,1 Milliarden Euro). Der Gewinn verbesserte sich sogar um 31 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar. "Wir haben starke Zahlen vorgelegt in einem gemischten Umfeld für PC", sagte Finanzchef Peter Klein am Firmensitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington. Anzeige:
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