Die angeschlagene Telekomfirma
Motorola hat
mit ihren
Handys weiterhin nur bedingt Glück. Im ersten Quartal
fiel der Konzernumsatz um 6 Prozent auf 5,0 Milliarden Dollar.
Immerhin konnte Motorola einen Gewinn von unterm Strich 69
Millionen Dollar einfahren, weil die Geschäftskundensparte gut
lief. Im Vorjahr hatte der Konzern 231 Millionen Dollar verloren.
Co-Chef Sanjay Jha hob heute in Schaumburg (US-
Bundesstaat Illinois) hervor, Motorola habe einen guten Stand im
boomenden Smartphone-Markt erreicht. Allein zu Jahresbeginn seien
sechs neue Modelle herausgekommen. Motorola nutzt bei seinen
multifunktionalen Handys das Betriebssystem Android von Google.
Das nützte aber letztlich auch nichts: Operativ verlor die Sparte
immer noch 192 Millionen Dollar.
Das Geld verdient Motorola momentan mit dem Firmenkunden-
Geschäft. Dazu gehören unter anderem Barcode-Scanner,
Funketiketten-Lesegeräte, Rundfunktechnik, Sicherheitssysteme und
Handy-Netztechnik. Der zweite Konzernchef Greg Brown sprach von
einem guten Lauf zu Jahresbeginn.
Im zweiten Quartal will Motorola 0,07 bis 0,09 Dollar je Aktie
verdienen. Das wäre bis zu dreimal mehr als zuletzt. Um die
Probleme aber ein für allemal hinter sich zu lassen, will sich
Motorola aufspalten. In der Wirtschaftskrise strich der Konzern
bereits Tausende von Jobs und wechselte die Führung aus.
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Ausgewählte Motorola-Handys in der Handy-Datenbank
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Touchscreen, HSDPA MP3-Player vsl. Q2/2012
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Touchscreen, HSDPA Radio vsl. Q1/2012
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Touchscreen, HSDPA Radio, wasserfest
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Touchscreen, HSDPA VoIP, MP3-Player vsl. Q4/2011
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Touchscreen, HSDPA Radio vsl. Q4/2011
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Touchscreen, HSDPA Radio Q3/2011
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