ausprobiert

Motorola Atrix im Test: Darf's ein bisschen mehr sein?

Android-Smartphone mit viel Leistung, speziellem Zubehör und fehlenden Updates
AAA

Mit dem Motorola Atrix hat der amerikanische Hersteller ein weiteres Android-Smartphone der High-End-Kategorie präsentiert, das seit Kurzem auch in Deutschland zum Preis von knapp 400 Euro erhältlich ist. Dank des Dual-Core-Prozessors verfügt das Atrix über eine Menge Leistung, und auch die restliche Ausstattung kann sich sehen lassen. Doch wie schlägt sich das Handy der Oberklasse im rauen Alltag? teltarif.de hat das Motorola Atrix einem intensiven Test unterzogen, bei dem auch das Zubehör des Smartphones nicht außen vor geblieben ist.

Motorola ATRIX 4G

Motorola Atrix im TestMotorola Atrix im Test Die Optik ist ja immer ein wenig Geschmackssache, doch das Atrix von Motorola dürfte hier doch einige Freunde finden. Zwar steckt die feine Technik des Smartphones in einer Hülle aus Plastik und nicht aus Metall, hat aber immerhin eine feine Carbon-Optik auf der Rückseite. Die Schalter wie etwa der Power-Knopf, der einen Fingerabdruckscanner integriert hat, lassen sich gut bedienen und wirken sehr stabil. Einzig eine Abdeckung über den beiden HDMI- und USB-Schnittsellen, die an der rechten Seite nebeneinander verbaut sind, wäre schön gewesen. Mit einer Dicke von 11 Millimeter und einem Gewicht von 135 Gramm ist das Smartphone nicht gerade schlank und leicht, liegt aber gut in der Hand.

Sehr gutes Display und schneller Prozessor

Rückseite im Carbon-Look mit Fingerabdruck-ScannerRückseite im Carbon-Look mit Fingerabdruck-Scanner Das Display des Atrix hat eine Diagonale von vier Zoll und eine hohe Auflösung von 540 mal 960 Pixel. In der Praxis lässt das Display kaum Wünsche offen. Die Darstellung ist klar, sehr kontraststark und auch in der Blickwinkelstabilität überzeugend. Die Bedienung mit den Fingern macht Spaß, das Handy regiert zügig und sehr genau auf die Streicheleinheiten des Nutzers.

Die Arbeitsgeschwindigkeit des Motorola Atrix ist tadellos, wofür vor allem der Prozessor verantwortlich zeichnet. Auch HD-Videos lassen sich auf dem Handy problemlos abspielen. Allerdings ist das Scrollen zwischen den verschiedenen Homescreens beim Atrix beim genauen Hinsehen ab und an minimal ruckelnd, ebenso wie Zoomen im Browser. Das ist zwar im Alltag nicht im geringsten störend, fällt aber im direkten Vergleich hier und da auf. Ein Grund dafür könnte neben dem Grafikchip die Software sein. Motorola setzt beim Atrix zum Einen auf Tabbed Browsing macht am großen Display SpaßTabbed Browsing macht am großen Display Spaß die eigene Oberfläche Motoblur, die vergleichsweise ressourcenhungrig ist. Zum Anderen läuft das Atrix noch unter Android 2.2 Froyo, ein Gingerbread-Update wurde für das vierte Quartal angekündigt. Die Version 2.3 wurde von Google besser an Dual-Core-Prozessoren angepasst und sollte dem Atrix auch die letzten Reserven entlocken können. Insgesamt ist aber an der Geschwindigkeit nichts auszusetzen, Spielen, Surfen, Filme-Schauen und ähnliche Dinge machen auf dem Atrix auch unter Android 2.2 bereits richtig Spaß.

Erfahren Sie auf der kommenden Seite, wie es um Kamera, Akku und die Sicherheits-Features des Atrix bestellt ist.

1 2 3 vorletzte