Wie
berichtet hat die
mobilkom austria schon zum Jahreswechsel damit begonnen, den
HSPA+ Standard für schnellere mobile
Datenübertragungen in
ihrem Netz zu realisieren. Heute startete der österreichische Mobilfunk-Marktführer
als erster europäischer Netzbetreiber mit der Vermarktung des mobilen
Internet-Zugangs mit derzeit bis zu 21 MBit/s im
Downstream.
In erster Linie will die mobilkom mit der Erweiterung dafür sorgen, dass mehr Kunden
parallel im Mobilfunknetz mit akzeptabler Performance Surfen und Downloaden können.
Wie das Unternehmen mitteilte, ist HSPA+ derzeit im 10. Wiener Gemeindebezirk
verfügbar. Bis zum Ende des zweiten Quartals 2009 werden nach Angaben des Netzbetreibers
weitere Hotspots versorgt.
Im Laufe des Jahres bis zu 28,8 MBit/s

Im Laufe des Jahres sollen zudem Download-Raten von bis zu 28,8 MBit/s möglich
sein, während die Performance derzeit bei maximal 21 MBit/s liegt. Zum Vergleich:
T-Mobile und Vodafone bieten in
Deutschland derzeit maximal 7,2 MBit/s im Downstream an. Bei o2
ist die Performance auf 3,6 MBit/s begrenzt und E-Plus begnügt
sich abgesehen von Pilotversuchen für HSDPA
derzeit noch mit der herkömmlichen UMTS-Geschwindigkeit
von 384 kBit/s.
Auch die deutschen Netzbetreiber zeigen Interesse an der HSPA+ Einführung. Während
T-Mobile und Vodafone entsprechende Tests angekündigt haben, will o2 im Laufe des Jahres
in München regulär an den Start gehen. Dabei soll der gesamte
Innenstadtbereich abgedeckt werden. Die weiteren Ausbaupläne sind noch nicht bekannt.
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Modem kommt von Huawei

Einziger Anbieter für HSPA+ Modems ist derzeit Huawei. Das Modell E270+ wird von der
mobilkom austria jetzt zu Preisen ab 49 Euro verkauft. Neben HSPA+ bietet die mobilkom
ab April auch HSUPA mit 5,7 MBit/s in den
verkehrsintensiven Teilen des Netzes. Nach Angaben des Unternehmens sind zum Teil auch
die bereits im Markt befindlichen Modems für diese Performance-Verbesserung bei Uploads
geeignet. Hierfür ist ein Software-Update erforderlich, das die mobilkom im April zum
kostenlosen Download bereitstellen will.
Wie der Netzbetreiber zur Einführung des HSDPA-Turbos weiter erläuterte, erreicht das
Unternehmen derzeit bereits 99 Prozent der österreichischen Bevölkerung mit dem
mobilen Breitband-Netz. Bei dieser Zahl rechnet die mobilkom allerdings auch
EDGE im GSM-Netz mit. Mit UMTS soll im Laufe des Jahres
eine Bevölkerungsabdeckung von 90 Prozent erreicht werden.
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