Handy Vertragsverlängerung

Handy-Vertragsverlängerung: Das sollten Sie beachten

Eine Handy-Vertragsverlängerung kann sich lohnen - wenn Sie alles richtig machen. Was es bei einer Vertragsbindung zu beachten gilt und ob sich alternativ eine Kündigung lohnt, zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber.
Vom teltarif.de-Team zusammengestellt
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Das Ende der Vertragslaufzeit rückt näher. Für den Mobilfunk-Vertragskunden stellt sich nun die Frage: Vertrag verlängern? Anbieter wechseln? Tarif ändern? Auf Prepaid-Angebote umsteigen? Dass sich Mobilfunkanbieter, Provider und Händler eine ganze Menge einfallen lassen, um Kunden weiterhin zu binden, ist bekannt. Wir zeigen Ihnen, was Sie als Kunde bei einer Vertragsverlängerung beachten sollten.

Das ist bei einer Vertragsverlängerung zu beachten

Handy-Tarife verlängern sich in der Regel automatisch, lassen sich aber auch auf Nachfrage verlängern - letztere Variante führt zwar oftmals zu einer längeren Laufzeit, bietet unter Umständen aber handfeste Vorteile. So spendiert Ihnen Ihr Mobilfunkanbieter je nach Tarif ein neues, subventioniertes Handy für eine geringe Zuzahlung oder gewährt Ihnen eine mehr oder weniger großzügige Belohnung Ihrer Treue in Form einer Rechnungsgutschrift oder dem zeitweisen Erlass der Grundgebühr.

Schnell verlängern, lange ärgern?

Handy-Vertragsverlängerung: Das sollten Sie beachtenHandy-Vertragsverlängerung: Das sollten Sie beachten Ob sich die Anschaffung eines subventionierten Handys wirklich lohnt, hat teltarif in der Vergangenheit bereits mehrfach nachgerechnet - in vielen Fällen ist es günstiger, sich das Gerät ohne Subvention direkt zum Beispiel bei einem Online-Händler zu kaufen. Vorteil einer Subvention indes: Der Betrag für das Gerät muss nicht auf einen Schlag gezahlt werden.

Doch es muss nicht immer ein neues Handy sein: Seien Sie sich Ihrer Position als treuer Kunde bewusst. So sollten Sie alternativ auf eine satte Gutschrift oder eine deutliche Verringerung der Grundgebühr bestehen, wenn Sie um neue 24 Monate verlängern möchten – besonders dann, wenn Sie ihre altes Handy behalten möchten. Es könnte sich als vorteilhaft erweisen, wenn Sie beim Anbieter eine Kündigung androhen und ein persönliches Verhandlungsgespräch führen.

Die Höhe der Auszahlung orientiert sich am bestehenden Handy-Tarif: Je höher die monatlichen Fixkosten, also der Mindestumsatz, die Grundgebühr oder der monatliche Paketpreis, desto größer fällt in der Regel die "Belohnung" aus.

Das Wie der Auszahlung, beispielsweise ab wann der vereinbarte Betrag auf Ihrem Konto landet (z.B. Auszahlungsbetrag am 20.  des Folgemonats nach Kartenaktivierung), kann je nach Dienstleister variieren. Informieren Sie sich über die genauen Konditionen, um keine Überraschung zu erleben. Die Rechnung erhalten Sie weiter von Ihrem Netzbetreiber beziehungsweise Provider. Dieser Verlängerungsservice finanziert sich über Provisionen der Mobilfunkanbieter.

Verträge immer schriftlich abschließen

Wie bei allen anderen (Kauf-)Verträgen auch, gilt: Lesen Sie sich die Vertragsbedingungen genau durch. Die genauen Konditionen finden sich häufig in Fußnoten, im Kleingedruckten oder im Anhang. Damit Sie nicht auf fiese Fallstricke hereinfallen, legen wir Ihnen unseren Ratgeber zu Fußangeln und Fallstricken bei Mobilfunkverträgen ans Herz. Bewahren Sie den Ursprungsvertrag, die schriftlich erteilte Vertragsverlängerung sowie den neuen Vertrag inklusive des Kleingedruckten sicher auf.

Übrigens: Sollte sich im Laufe der Zeit Ihr Telefon-Nutzungsverhalten ändern, besteht eventuell die Möglichkeit eines Tarifwechsels. Doch vielleicht ist eine Kündigung des Vertrages doch die bessere Wahl? Wir helfen bei der Entscheidung - auf der zweiten Seite unseres Ratgebers.

Meldungen zu Vertragsverlängerung von Mobilfunk-Tarifen

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