Übertragungsraten wie bei
Festnetz-
DSL auch im
Mobilfunk: Dies versprechen die
UMTS-Erweiterungen
HSDPA (high speed downlink packet access) und
HSUPA (high speed uplink packet access), die derzeit von den Netzbetreibern auf den
Markt gebracht werden. Während HSDPA das mobile Empfangen bzw. Herunterladen von
Daten auf derzeit bis zu 7,2 MBit/s beschleunigt, ermöglicht HSUPA einen
schnellen Upload - bei
Vodafone etwa nach Unternehmensangaben
mit zur Zeit 1,45 MBit/s, bei
T-Mobile sogar mit bis zu
2 MBit/s, obwohl man
sich hierauf in der Praxis noch nicht verlassen kann. Zum Vergleich: Herkömmliches
UMTS bietet vergleichsweise dünne 384 kBit/s im Down- und 128 kBit/s im
Upstream.
Erreicht wird die
Leistungssteigerung bei HSDPA und HSUPA durch verbesserte Software in den NodeBs
(UMTS-Basisstationen), die eine effizientere, dem jeweiligen Bedarf angepasste
Organisation des Datenverkehrs ermöglicht. Obwohl aber die beiden Verfahren
einander ähneln, sind sie technisch voneinander unabhängig und müssen jedes für
sich implementiert werden. Sind beide zusammen in Betrieb, spricht man auch abkürzend
von
HSPA.
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Alle Informationen rund um UMTS im aktuellen Ratgeber:
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HSUPA-Ausbau: T-Mobile und Vodafone preschen vor

Der Mobilfunk auf Breitband-Niveau ist derzeit noch
im Entstehen - das gilt für HSDPA und erst recht für HSUPA. T-Mobile und Vodafone haben
ihre UMTS-Netze zwar bereits vollständig mit HSDPA aufgerüstet, o2
hat bisher allerdings nur Ballungsgebiete mit HSDPA und mit bis zu 3,6 MBit/s
abgedeckt. E-Plus gar baut erst seit Ende 2008 langsam das Netz
auf HSDPA aus, offiziell gibt es noch kein HSDPA bei E-Plus.
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei HSUPA. Während T-Mobile und Vodafone im UMTS-Netz
auch HSUPA anbieten, gibt es HSUPA bei o2 nur punktuell. E-Plus bietet HSUPA noch gar
nicht an.
Neue Hardware erforderlich

Aufrüsten müssen auch die Mobilfunkkunden, sofern sie das Breitband-UMTS nutzen
wollen, denn dazu sind entsprechend ausgestattete
Endgeräte nötig. Nachdem HSDPA-fähige
Datenkarten und USB-Sticks für Laptops schon etwas länger angeboten werden,
erschien in den vergangenen Monaten auch eine ganze Reihe
kompatibler Handys. HSUPA ist jedoch noch einmal ein anderes Thema - Datenkarten
und USB-Geräte sind schon eine Weile zu haben, erste Handys dagegen erschienen
nicht vor Herbst 2008, und dies waren vorerst noch die Ausnahmen. Das
Smartphone Sony Ericsson
Xperia X1 gehört etwa dazu, das Google-Handy
T-Mobile G1.
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