HSPA bietet die Kombination aus schnellem Down- und Upload
Der UMTS-Beschleuniger: HSDPA + HSUPA = HSPA
High Speed Packet Access (HSPA) ist eine Bezeichnung für eine UMTS-Erweiterung, die für höhere Bandbreiten steht.
Dabei setzt sich HSPA aus HSDPA (High Speed Downlink Packet
Access), das die Bandbreite im Downstream erhöht, und seinem Upload-Pendant HSUPA (High Speed Uplink Packet
Access), zusammen. Die beiden Varianten werden trotz ähnlicher Technik getrennt
implementiert - kommen beide zusammen zum Einsatz, wird verkürzt von HSPA
gesprochen.
Derzeit können mit HSPA Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu
14,4 MBit/s im Downstream und 5,76 MBit/s im Upstream erreicht werden.
Noch höhere Bandbreiten sind mit der Erweiterung
HSPA+ sowie mit dem neuen
Mobilfunkstandard LTE möglich.
Zur Nutzung von HSPA muss der Netzbetreiber die Basisstationen entsprechend
aufrüsten, wobei die Kosten für die Erweiterung von bestehenden
UMTS-Basisstationen für HSPA im Vergleich zum Aufbau der UMTS-Infrastruktur
überschaubar sind: Es handelt sich um Optimierungen, in deren Folge die
Kapazität eines UMTS-Netzes effizienter verwendet wird. Dies geschieht zum
Beispiel durch unterschiedliche Priorisierung der Nutzer in Abhängigkeit vom
Übertragungsverfahren oder durch die Reduzierung der Kapazität für die
Fehlerkorrektur bei Verbindungen mit guter Qualität.
Zum anderen müssen natürlich die Endgeräte wie etwa Smartphone, Tablet oder
Surf-Stick die jeweiligen Standards unterstützen -
eine Software-Aufrüstung ist hier nicht möglich. Mittlerweile sind viele
Endgeräte HSPA-tauglich. Da der Downstream für fast alle Szenarien
der wichtigere Aspekt ist, wurde in der Vergangenheit seitens der
Handy-Hersteller und Netzbetreiber zunächst die HSDPA-Aufrüstung forciert. Noch
heute erscheinen Handys, bei denen lediglich der Downstream-Turbo implementiert
ist.
Bei den Netzbetreibern ist der HSPA-Ausbau unterschiedlich vorangeschritten.
Die nebenstehende Tabelle gibt erste Anhaltspunkte, welche
Geschwindigkeiten Sie
bei welchem Netzbetreiber erwarten können. Allerdings darf
nicht vergessen werden: Neben diesen Werten, die maximale Bandbreiten
widerspiegeln, zählt natürlich vor allem, in welchen Regionen HSPA bereits
verfügbar ist, wenn der Nutzer ein Gerät mobil verwenden möchte. Informationen,
in welchen Bereichen in Deutschland das Netz wie ausgebaut ist, liefern die UMTS-Netzabdeckungskarten der
Netzbetreiber.
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