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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 19.03.2010 


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HSPA - der UMTS-Beschleuniger

http://www.teltarif.de/hspa

HSPA ermöglicht mobilen Download mit 7,2 MBit/s und Upload mit 1,45 MBit/s


High Speed Packet Access oder kurz HSPA ist ein Verfahren der mobilen Datenübertragung, das eine entsprechend optimierte UMTS-Infrastruktur verwendet und damit Download- und Uploadraten auf DSL-Niveau ermöglicht. Dass derzeit noch meistens von den etwas längeren Kürzeln HSDPA und HSUPA die Rede ist, hat einen einfachen Grund: HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) beschleunigt den Datenempfang, HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) den -versand, und obwohl die technischen Verfahren ähnlich sind, müssen HSDPA und HSUPA gesondert umgesetzt werden. Dies erfordert eine zweifache Aufrüstung der Mobilfunk-Basistationen sowie der mobilen Endgeräte für HSPA. Da bei den Verbrauchern typischerweise der Datenempfang eine größere Rolle spielt als der Versand, treiben Mobilfunk-Anbieter und Endgerätehersteller erst einmal HSDPA voran und lassen HSUPA später folgen. Erst wenn der "High Speed Packet Access" in beiden Richtungen verfügbar bzw. mit einem Endgerät möglich ist, spricht man kurz von HSPA.

UMTS: Mobiles High-Speed-Internet
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Derzeit können mit HSPA Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 7,2 MBit/s im Downlink und 1,45 MBit/s im Uplink erreicht werden - mehr als mit vielen heutigen DSL-Zugängen. Noch schnellere Geschwindigkeiten als mit HSPA werden mit HSPA+ möglich sein. Dabei ist für HSPA, abgesehen von den Endgeräten, keine neue technische Infrastruktur in großem Maßstab nötig, wie es beim UMTS-Ausbau der Fall war. Vielmehr wird die vorhandene Kapazität eines UMTS-Netzes durch HSPA effizienter genutzt. Dazu werden beispielsweise die Mobilfunkteilnehmer bei HSPA unterschiedlich priorisiert, so dass Übertragungsverfahren, die leistungsfähiger, aber auch störanfälliger sind, nur für Nutzer in der Nähe der Basisstation genutzt werden. Außerdem wird bei HSPA-Verbindungen mit guter Qualität weniger Kapazität zur Fehlerkorrektur aufgewandt, wodurch ein größerer Teil der vorhandenen Bandbreite für Nutzdaten zur Verfügung steht.

HSPA-Netzausbau und -Hardware

In Deutschland bieten Vodafone und T-Mobile den HSDPA-Datenempfang mit bis zu 7,2 MBit/s bereits an, Vodafone allerdings nur an ausgewählten Orten wie Flughäfen und Kongresshallen, während man im übrigen HSDPA-Netz mit 3,6 MBit/s Vorlieb nehmen muss. T-Mobile und Vodafone versprechen HSDPA mit bis zu 7,2 MBit/s und HSUPA mit 1,4 MBit/s im gesamten UMTS-Netz. Das Netz von o2 Germany ist ebenfalls HSDPA-fähig, allerdings nur mit 3,6 MBit/s. Der Ausbau auch für HSUPA begann 2008. Als Schlusslicht unter den deutschen Netzbetreibern begann E-Plus erst Ende letzten Jahres mit der Netzausstattung für HSDPA.

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Zum Surfen per HSDPA und HSUPA können Datenkarten oder USB-Sticks genutzt werden. Alle Netzbetreiber haben entsprechende Hardware im Angebot. Auch gibt es immer mehr Handys, die HSDPA unterstützen und somit als Modem zum Surfen genutzt werden können. Beispiele sind das Soul von Samsung, das 6220 classic von Nokia, das W890i von Sony Ericsson, das KS20 von LG und das RAZR2 V9 von Motorola. Ein Handy, das auch den schnellen Upload mit HSUPA unterstützt und somit als HSPA-Geräte bezeichnet werden kann, ist das Sony Ericsson Xperia X1. Auch Walkman-Handy W705 ist HSUPA-fähig. In den Kreis der HSUPA-Handys gehört auch das von HTC gebaute "Google-Handy" T-Mobile G1.

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Betreff Autor Datum
RE: Einwahlsoftware susann21 14.03.10 13:38
RE: Einwahlsoftware jonasm 14.03.10 10:26
Einwahlsoftware susann21 13.03.10 20:20
ALDI - Anmelden über UMTS-Stick ... Trendy2311 05.03.10 07:21
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2009-IV, Erwachsene ab 14 Jahre