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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 20.03.2010 |
Inhaltsverzeichnis:
1. Reine UMTS-Handys sind selten geworden 2. HSDPA: Breitband-Internet übers Handy 3. Laptop-Modemkarten von allen Netzbetreibern
Alle namhaften Handy-Hersteller haben UMTS-Geräte im Programm, und vor allem bei den
höherwertigen Mobiltelefonen ist diese Ausstattung mittlerweile eher
Pflicht als Kür - dass ausgerechnet der Trendsetter aus dem Hause Apple, das
iPhone, in Europa zunächst ohne UMTS-Unterstützung
erschien, war seinerzeit eher verwunderlich. Wohl deshalb gab auch Apple-Chef Steve
Jobs vor der Markteinführung des Geräts in Europa eine Erklärung hierzu ab
und kündigte die nachfolgende UMTS-Version schon einmal an, die dann im Juli 2008 unter dem Namen
iPhone 3G auf den Markt kam.
![]() Nokia 6500 classic LG beispielsweise hat das KU800 Chocolate im Angebot, das bis Ende 2007 15 Millionen Mal verkauft wurde und damit einen Rekord unter koreanischen Handys aufstellte, oder auch das KU580. Beide verfügen auch über Kamera, MP3-Player, Bluetooth- und USB-Konnektivität sowie Unterstützung für EDGE und Videotelefonie. Auch Nokias "classic"-Modelle 6500 und 3120 haben neben UMTS auch Kamera, EDGE, MP3-Player, USB und Bluetooth an Bord und laufen auf den Frequenzbereichen 850, 900, 1800 und 1900 MHz (Quadband), das 3120 classic bringt darüber hinaus ein Radio mit. Bei Sony Ericsson verfügt neben dem Business-Handy P1i auch eine ganze Reihe von Walkman-Handys und Geräten der K-Serie über UMTS, beispielsweise das schon Anfang 2006 eingeführte K800i oder das ein Jahr jüngere W880i. Auch die Multimedia-Geräte G900 und G700 sind reine UMTS-Handys. Ansonsten sind auch bei Sony Ericsson seit 2007 die UMTS-fähigen Neugeräte zumeist gleich HSDPA-fähig. Samsung bietet einige MP3-fähige Klapphandys mit UMTS-Unterstützung an, etwa das Z510, das Z540 oder das ZV10. Diese sind jedoch schon 2006 oder noch früher erschienen. Aktueller sind der Slider L760 mit EDGE, Radio und MP3-Player und das L700. Neuere Geräte und vor allem Topgeräte stattet Samsung in der Regel auch bereits mit HSDPA aus. Einer der Vorreiter bei den UMTS-Handy-Produzenten war Motorola. Der Hersteller hatte mit dem A830 oder A835 schon lange vor dem Start der deutschen Netze erste Geräte im Programm. Diese wurden - unter eigenem Namen - auch von Siemens verkauft. Aktuelle Geräte sind etwa der Slider Z10 und das Klapphandy RAZR2 V9. Beide unterstützen auch den UMTS-Turbo HSDPA. Dass die UMTS-Tauglichkeit mittlerweile keine große Besonderheit mehr ist, sieht man auch daran, dass ein UMTS-Handy ohne Vertrag bereits für weniger als 100 Euro zu haben ist.
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