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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 06.09.2010 


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Hohe Datenübertragungsraten gibt es auch in den Mobilfunknetzen

Wer früher mit dem Handy oder dem Netbook oder Notebook mobil online gehen wollte, der musste sehr geduldig sein. Mit GSM-Handys waren Datenübertragungen nur mit einer Bandbreite von maximal 14,4 kBit/s möglich. Das reicht höchstens, um E-Mails zu übertragen und einfache Internetseiten anzusehen. Seit der Einführung von UMTS und HSDPA kann auch mobil mit entsprechenden UMTS-fähigen Handys bzw. Netbooks mit aktuell bis zu 7,2 MBit/s gesurft werden. Damit erreichen die mobilen Daten-Surfanschlüsse mittlerweile eine Performance, wie heimische DSL-Anschlüsse, auch wenn naturgemäß die Verfügbarkeit von UMTS oder HSPA genau wie DSL nicht flächendeckend ist. Auch die Antwortzeiten (Ping-Zeiten) mobiler Anschlüsse können mit denen stationärer Anschlüsse noch nicht ganz mithalten. In Ballungsgebieten sind die mobilen Datenanschlüsse per UMTS oder HSDPA aber durchaus eine Alternative zum herkömmlichen DSL-Anschluss.

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T-Mobile, Vodafone und o2 bieten durchweg Datenübertragungsraten von bis zu 1,8 MBit/s, teilweise sogar bis zu 3,6 MBit/s an. Die drei Netzbetreiber rüsten zudem die Performance sukzessive auf bis zu 7,2 MBit/s auf. Vodafone will die Performance punktuell sogar auf bis zu 14,4 MBit/s zu erhöhen. Alle drei Netzbetreiber bieten auch die HSUPA-Technologie, die im Upstream höhere Geschwindigkeiten ermöglicht.
     Nur E-Plus bietet bis jetzt noch kein HSDPA oder HSUPA an, sondern bislang weiterhin nur UMTS mit maximal 384 kBit/s im Downstream. Allerdings rüstet E-Plus das Netz seit Ende 2008 langsam auf. Allerdings soll der HSDPA-Ausbau zunächst nur gezielt an Punkten mit hoher Datennutzung erfolgen. Ein großflächiger Ausbau wie bei den Mitbewerbern ist immer noch nicht geplant.

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Während die meisten Städte und Ballungsgebiete inzwischen gut mit UMTS versorgt sind, muss man in vielen ländlichen Regionen wohl noch länger oder sogar vergeblich auf den Aufbau des mobilen Breitband-Netzes warten. Das Interesse der Netzbetreiber an einem Ausbau in die Fläche ist eher gering, was aus wirtschaftlicher Sicht durchaus verständlich ist.
     T-Mobile hat als erster Netzbetreiber dennoch ein nahezu flächendeckendes Breitband-Mobilfunknetz aufgebaut. Realisiert wurde dies durch eine Aufrüstung des GSM/GPRS-Netzes mit EDGE. So erreichen die Datenübertragungsraten zwar nicht annähernd UMTS- oder gar HSDPA-Niveau, aber immerhin mehr als 200 kBit/s. Das ist mehrfache ISDN-Geschwindigkeit und deutlich besser als herkömmliches GPRS. Mit sogenanntem Evolved Edge sollen künftig sogar 1,2 MBit/s im Downstream ermöglicht werden - doch ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten.

Auch Vodafone hat bereits zahlreiche Regionen mit EDGE versorgt, o2 hat im Sommer 2008 mit dem Ausbau begonnen und will bis Jahresende 4500 Orte abdecken, allerdings vorwiegend in Gegenden, in denen kein UMTS-Empfang möglich ist. Auch E-Plus hat Teile seines Netzes schon auf den neuen EDGE-Standard umgerüstet.
     Derweil ist bereits heute immer häufiger von einer Mobilfunktechnik die Rede, die eine vielfache Geschwindigkeit bieten und UTMS in wenigen Jahren beerben soll: LTE.

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Betreff Autor Datum
RE: kurzzeitige UMTS Verbindung für ... hafenbkl 26.08.10 23:49
kurzzeitige UMTS Verbindung für Laptop siro 26.08.10 18:50
Surfflat + Telefoniemöglichkeit für ... adrus 18.07.10 12:41
RE: Falschen APN eingeben hilft ... arnegu 14.07.10 17:58
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2010-I, Erwachsene ab 14 Jahre