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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 28.05.2012 


Satellitentelefon: Globalstar - mit Regionalprovidern

Globalstar ist nur dort verfügbar, wo auch eine Bodenstation steht

Satelliten-Telefonie-Anbieter Globalstar wurde 1998 gegründet und setzt auf knapp 50 Satelliten in niedrigen Umlaufbahnen. Damit deckt das Unternehmen zwar theoretisch die ganze Welt ab, bietet seine Dienste aber nur in bestimmten Regionen an, die vor allem auf der Nordhalbkugel liegen. Dies liegt darin begründet, dass Globalstar-Satelliten nicht direkt untereinander kommunizieren, sondern nur vermittelt über Bodenstationen. Daher muss ein Satellit gleichzeitig in Sichtweite des Nutzers und einer Bodenstation liegen, um eine stabile Verbindung zu bieten. Gebiete ohne eine solche Basis deckt das System nicht ab. Dazu gehören beispielsweise der größte Teil Afrikas, Indien, Teile Ozeaniens und die Polregionen. Dafür bietet Globalstar in vielen Regionen die Möglichkeit, Roaming im Mobilfunk-Netz zu nutzen, insoweit ein GSM-Netz verfügbar ist.

Technische Probleme im All

2007 stellte Globalstar fest, dass die Leistung der Verstärker in den Satelliten stark gesunken war. Verantwortlich hiefür ist höchstwahrscheinlich die kosmische Strahlung zurück, welche auf der Höhe der Umlaufbahn von etwa 1400 km durch das Magnetfeld der Erde besonders stark ist (Van-Allen-Gürtel). Globalstar schickte noch im selben Jahr acht Reservesatelliten ins All und liefert seitdem wieder etwas zuverlässiger Sprachdienste. Auf seiner Homepage hat der Anbieter zusätzlich ein Tool veröffentlicht, das den optimalen Zeitpunkt sowie die maximal mögliche Dauer eines Telefonats berechnet.

Die Zukunft

Die Abdeckung des Globalstar-Netzwerks
Globalstar ist nur dort verfügbar, wo auch eine Bodenstation steht.
Globalstar bietet derzeit keine weltweite Abdeckung für Satelliten-Telefonie und auch dort, wo eine Verbindung verfügbar ist, kann es immer wieder zu zeitweisen Einschränkungen kommen. Globalstar hat im Jahr 2010 mit dem Aufbau seines Satelliten-Netzwerks der zweiten Generation begonnen, dieser Prozess ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Das System der zwingend benötigten Bodenstationen in Sichtweite der Satelliten werden aber auch die neuen Satelliten nicht verändern. Globalstar plant auch für die zweite Generation keine Kommunikation über mehrere Satelliten hinweg. Stattdessen will der Anbieter die Anzahl der Bodenstationen erhöhen und so für eine bessere Netzabdeckung sorgen.

Auf der folgenden Seite zeigen wir Ihnen Details des Satelliten-Betreibers Iridium, die Konditionen von Globalstar und den anderen Satellitennetzen haben wir für Sie auf einer Übersichts-Seite zusammengestellt.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-12, Erwachsene ab 14 Jahre