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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 21.05.2013 |
Prepaid-Karten - Tipps zur KaufentscheidungPrepaid-Karten mit Handy schon für rund 10 Euro erhältlich![]() Wir geben Tipps für die Wahl des Prepaid-Anbieters Prepaid-Karten sind in Kombination mit einem technisch simplen Handy schon zu einem Preis von unter 10 Euro erhältlich. Wer ein paar Euro mehr investiert, erhält meist schon ein Startguthaben in Höhe von 5 bis 10 Euro zum Paket hinzu. Bei derart günstigen Prepaid-Paketen ist dann aber in aller Regel ein Einfachst-Handy enthalten - wer ein technisch ausgereifteres Handy sein eigen nennen will, muss mit einem Preis in Höhe von über 100 Euro rechnen. Natürlich gibt es auch High-End-Handys in Prepaid-Paketen, bei denen dann noch viel höhere Beträge anfallen. Da sich die Mobilfunk-Provider nicht darauf verlassen können, dass ein Prepaid-Kunde das Gerät regelmäßig nutzt, fällt die Subventionierung für das Prepaid-Handy deutlich geringer als bei Handys mit einem Laufzeitvertrag aus, bei denen schon durch die monatliche Grundgebühr ein regelmäßiger Umsatz für den Anbieter sichergestellt ist. Dennoch gibt es im Rahmen von Aktionen hin und wieder besonders günstige Handys oder zusätzliches Guthaben für Telefongespräche oder für den Versand von SMS-Nachrichten. Prepaid-Karten auch einzeln erhältlichWer bereits ein Handy ohne SIM-Lock besitzt, kann eine Prepaid-Karte auch einzeln erwerben, die dann in das vorhandene Gerät eingelegt wird. Der einmalige Aufpreis, also die Differenz zwischen Verkaufspreis der Karte und dem Startguthaben, beträgt bei vielen Anbietern ca. 5 bis 10 Euro. Gerade bei Discountern sind Prepaid-Karten aber oft auch rechnerisch kostenlos zu bekommen, weil Kaufpreise und Guthaben nahezu identisch sind. Weitere Kosten entstehen bei Prepaid-Karten nur, wenn der Nutzer nach Verbrauch des Startguthabens weiterhin aktiv telefonieren möchte. Hierfür ist dann eine Aufladung erforderlich, die auf verschiedenen Wegen möglich ist. So können Guthabenkarten zum Beispiel traditionell in Mobilfunk-Geschäften, Elektro-Fachmärkten und an Tankstellen erworben werden - im Gegensatz zu den früher üblichen Rubbelkarten erhält der Kunde heutzutage den Guthabencode in aller Regel in Form eines schmucklosen Kassenbons. Mittlerweile sind entsprechende Codes auch je nach Kreditinstitut über Bankautomaten erhältlich. In der Folge wählt der Nutzer mit dem Handy eine vom Mobilfunkanbieter angegebene, kostenfreie Rufnummer und gibt anschließend über die Tastatur die Codenummer ein. Einige Anbieter ermöglichen auch die Aufladung mittels Eingabe eines so genannten USSD-Codes. Dadurch erspart sich der Nutzer die Anwahl eines Kontoservers - für den Laien ist dies aber der bedeutend kompliziertere Weg. Weitere Option ist das Aufstocken per Internet. In puncto Zahlungsvarianten stehen dann auch diverse Möglichkeiten bereit, so per Überweisung, Kreditkarte und mehr.
In der Regel wird der Nutzer aber seine echten Daten angeben. Will er seine Karte später verschenken oder verkaufen, sollte er den Besitzerwechsel dem Mobilfunk-Provider umgehend mitteilen, da er sonst - als offizieller Eigentümer der Karte - weiterhin für eventuellen Missbrauch zur Verantwortung gezogen werden kann. Prepaid-Handys: Per SIM-Lock an der KetteNahezu alle zusammen mit Prepaid-Karten angebotenen Handys sind mit einem so genannten "SIM-Lock" ausgestattet. Das bedeutet, dass das Mobiltelefon ausschließlich mit der dazugehörigen Prepaid-Karte oder zumindest nur im Netz des Providers, bei dem Karte und Handy gekauft wurden, genutzt werden kann. Dies dient dem "Schutz" des Anbieters, der das Handy in der Regel subventioniert und daher verständlicherweise nicht möchte, dass es für Dienstleistungen seiner Mitbewerber genutzt wird. Nach Ablauf von zwei Jahren kann diese Sperre kostenlos entfernt werden, indem vom Mobilfunk-Provider einen individuellen Freischaltcode angefordert wird, der dann über die Tastatur in das Handy eingeben werden muss. Für eine vorzeitige Entsperrung fallen ca. 100 Euro "Freischaltkosten" an. Bei gebrauchten Handys gilt es sicherzustellen, dass diese Sperre bereits entfernt ist: Am einfachsten geht das, indem die seine eigene SIM-Karte in das Gerät einlegt und versucht wird, ob das Handy problemlos Verbindung zu einem Mobilfunknetz aufnehmen kann. Ist ein solcher Test nicht möglich - z.B. beim Kauf über das Internet - sollte eine Bestätigung des Verkäufers eingeholt werden, dass das Gerät "SIM-Lock-frei" ist. Auf der folgenden Seite zeigen wir Ihnen weitere Tipps für die Wahl des richtigen Prepaid-Angebotes - vor allem in puncto Service und Auslandsnutzung.
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