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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 06.09.2010 


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Portierung: Die Handynummer zum neuen Anbieter mitnehmen


Die Mobilfunk-Rufnummer behalten: Kosten, Fristen und mehr

Wer einen Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter abschließt, bekommt für sein Handy automatisch eine passende Rufnummer des Netzbetreibers zugeteilt. Was aber tun, wenn bereits ein Vertrag bei einem anderen Anbieter bestand, und die alte Handy-Nummer behalten werden soll? Hier hilft die so genannte Rufnummernportierung: Sie bezeichnet die Mitnahme der bisherigen Rufnummer bei einem Wechsel des Telekommunikationsanbieters. Seit dem 1. November 2002 sind auch die Mobilfunkanbieter verpflichtet, ihren Kunden den Service der Nummern-Mitnahme zu bieten. Hier wird das Verfahren der Rufnummernportierung als Mobile Number Portability (MNP) bezeichnet.
     Die Vorgängerinstitution der heutigen Bundesnetzagentur, die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP), hatte jedem Mobilfunk-Kunden ein lebenslanges Nutzungsrecht auf seine Rufnummer zugesprochen. Somit "gehört" eine Handy-Nummer nicht dem jeweiligen Anbieter, sondern dem Kunden. Nach den Vorgaben der Behörde haben die Anbieter in Deutschland einheitliche Richtlinien für die Mitnahme geschaffen.

Bei Rufnummernmitnahme bleibt auch die Netzvorwahl erhalten

Telefonierende Frau Bei der Portierung bleibt nicht nur die eigentliche Rufnummer, sondern auch die bisherige Netzvorwahl erhalten. Dies ist für den Besitzer der Rufnummer natürlich erstmal komfortabel, da die Rufnummer komplett gleich bleibt, also Anschlussnummer inklusive Vorwahl.
     Das hat allerdings für Anrufer der Nummer nicht nur den Vorteil, dass sie sich keine neue Nummer merken müssen, sondern auch den Nachteil, dass sie nicht anhand der Vorwahl erkennen können, bei welchem Netzbetreiber sich die Rufnummer befindet. Vor der Rufnummernportierung war recht einfach erkennbar, in welchen Netz ein Mobilfunkkunde telefoniert. So gehörte eine 0171 zu T-Mobile (heute einfach die Mobilfunk-Sparte der Telekom), eine 0172 zu Vodafone oder eine 0178 ins E-Plus-Netz. Durch die Portierung ist es nun aber möglich, dass eine Rufnummer mit 0171 beginnend nicht mehr im Telekom-(T-Mobile)-Netz sondern zum Beispiel im E-Plus-Netz eingebucht ist. Konnte ein Anrufer Telekom-(T-Mobile)-Anschlüsse besonders günstig erreichen, kann der Anruf zu einer 0171-Nummer, die sich tatsächlich aber im E-Plus-Netz befindet, sehr teuer werden.
Weitere
Portierungs-Abfragen
- Talkline: Abfrage per SMS
mit Rufnummer als Inhalt
an Kurzwahl "2000", Antwort
kommt per SMS.

     Die Mobilfunkanbieter bieten daher die Möglichkeit, über Kurzwahlen, per SMS oder auf weiteren Wegen das zugeordnete Netz jeder Mobilfunk-Rufnummer zu erfragen. Die folgende Tabelle zeigt die Möglichkeiten bei den vier Netzbetreibern - die Service-Provider bieten unter Umständen abweichende Möglichkeiten zur Abfrage.

Übersicht der Abfragemöglichkeiten bei den Netzbetreibern

Anbieter kostenlose Kurzwahl SMS Sonstiges
Telekom
(T-Mobile)
4387 - SMS mit Rufnummer
an Kurzwahl 4387
Kosten: 19 Cent pro SMS
- Abfrage per WAP im T-Mobile-WAP-Portal
Kosten: WAP-Zugang
- 01805-001133:
Abfrage, ob Nummer schon portiert ist
Vodafone 12313 nicht möglich nicht möglich
E-Plus 10667
o2 Germany nicht möglich SMS mit "NETZ Rufnummer"
an Kurzwahl 4636

Bisherige Mailboxnummer bleibt bestehen

Zudem bleibt bei der Portierung auch die Rufnummer der Mailbox unverändert, gespeicherte Informationen können allerdings nicht zum neuen Anbieter übernommen werden. Somit bedarf es einer erneuten Einrichtung des Anrufbeantworters, alte Meldungen sowie der Ansagetext werden gelöscht. Bei einer Abfrage über Kurzwahl ist jedoch zu beachten, das hier die Nummer des neuen Anbieters verwendet werden muss. Diese können der folgenden Tabelle entnommen werden:
Anbieter Kurzwahl
Telekom
(T-Mobile)
3311
Vodafone 5500
E-Plus 9911
o2 Germany 333

     Nach der Portierung kann das bisher verwendete Handy in der Regel problemlos weiter genutzt werden, Ausnahme bilden hier lediglich sehr alte Handy-Modelle, die nur eine Netzfrequenz (900 oder 1800 MHz) unterstützen. Zu beachten ist zudem das Problem einer möglichen SIM-Lock-Sperre bei Prepaid-Handys.
     Durch die Portierung wird die alte SIM-Karte unbrauchbar und durch eine neue vom zukünftigen Anbieter ersetzt. Dies hat zur Folge, dass gespeicherte Rufnummern nur weiterhin verfügbar sind, wenn diese Daten auf dem Handy abgelegt oder auf die neue Karte übertragen werden. Die Servicenummern des bisherigen Anbieters können nicht mehr verwendet werden.
     Auf der folgenden Seite finden Sie eine ausführliche Übersicht der anfallenden Kosten für die Portierung bei Ihrem Mobilfunkanbieter.
 

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Betreff Autor Datum
ring cads86 31.08.10 13:50
RE: Fragen zur Mitnahme Babi 13.08.10 13:47
RE: Fragen zur Mitnahme kunde-bei-te. 13.08.10 13:45
RE: Fragen zur Mitnahme namorico 13.08.10 13:43
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2010-I, Erwachsene ab 14 Jahre