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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 22.05.2013 |
Portierung: Besonderheiten bei Prepaid-KartenAlles rund um die notwendige Verzichtserklärung und mehr
Die Portierung von einem alten auf einen neuen Laufzeitvertrag ist bei allen
Anbietern problemlos möglich. Die Portierung einer Prepaid-Nummer auf einen
Vertrag bieten ebenfalls nahezu alle Anbieter. Anders sieht es bei der
Portierung auf Prepaid-Karten aus, diese ist bei einigen
Discountern nicht möglich.
Soll eine Prepaid-Nummer portiert werden, verlangt der alte Anbieter eine
so genannte Verzichtserklärung. Hierdurch erklärt sich der Kunde damit
einverstanden, dass mögliches Restguthaben verfällt. Bei den Kundendaten ist
darauf zu achten, dass die Prepaid-Karte auch auf den Antragsteller gemeldet
ist, ansonsten sollten rechtzeitig Name und Adresse korrigiert werden.
Durch die so genannte SIM-Lock-Sperre können zudem zusätzliche Kosten entstehen: Bei Kauf eines Prepaid-Pakets mit subventioniertem Handy des Herstellers ist dieses an die jeweilige Karte gebunden. Eine Aufhebung dieser Sperre ist kostenfrei erst nach einem gewissen Zeitraum möglich, andernfalls berechnet der Anbieter eine Pauschale für die Herausgabe des Entsperrcodes. Diese beträgt in der Regel knapp 100 Euro. Guthaben auf Karte beachtenWichtig für Prepaid-Kunden: Alle durch die Rufnummermitnahme anfallenden Kosten, so für den Wechsel und das potentielle Entsperren des SIM-Lock-Handys, werden vom Kartenguthaben abgezogen. Ausnahmen bilden hier nur einzelne Anbieter, die auch ein Lastschriftverfahren akzeptieren. In sofern ist es wichtig, auf ein ausreichendes Guthaben auf der Prepaidkarte zu achten, da sonst die Portierung nicht vollzogen werden kann und bei Fristüberschreitung das Recht auf die eigene Rufnummer entfällt. Die Portierung "innerhalb" eines Anbieters, also von Prepaid auf einen Laufzeitvertrag, ist in der Regel kostenlos, das bestehende Kartenguthaben kann, im Gegensatz zum Wechsel zu anderen Anbietern, auf den Vertrag übertragen werden. Weitere Ratgeber zur Rufnummernmitnahme / Portierung im Mobilfunk
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