Netzabdeckung

Mobilfunkanbieter und Netzabdeckung: So können Sie vergleichen

Welches Netz ist das richtige für welche Anwendung? Wir zeigen, worauf Sie bei der Wahl des Netzes zwischen Telekom (T-Mobile), Vodafone, E-Plus und o2 achten sollten.
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Mobilfunkanbieter und Netzabdeckung: So können Sie vergleichenMobilfunkanbieter und Netzabdeckung: So können Sie vergleichen Wer sich ein Handy und einen passenden Tarif zulegen will, kann sich über einen rasanten Preis­verfall bei Mobilfunk-Angeboten in den vergangenen Jahren freuen: Discounter locken mit günstigen Ent­gelten und zwingen die klassischen Anbieter ihrerseits zu Preis­reduzierungen. Doch bei der Suche nach einem neuen Handy-Tarif sollte nicht nur auf die Kosten geachtet werden - auch Netz­ausbau und Netz­abdeckung sind wichtig, damit wirklich Freude aufkommt. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie achten sollten und wie Sie sich über den aktuellen Ausbau­stand bei der Telekom (vormals T-Mobile, auch D1-Netz genannt), bei Vodafone (früher als D2-Netz bezeichnet), E-Plus und o2 (beide als E-Netze bezeichnet) informieren können.

Die Netzabdeckung

Karten zur
Netz­abdeckung
Einen ersten Überblick über die Netz­ver­sor­gung vor Ort liefern die Netz­abdeckungs­karten der Telekom, von Vodafone, E-Plus und o2. In der neben­stehenden Box finden Sie Links zu den Karten der jeweiligen Anbieter auf deren Homepage.

Dabei besteht in puncto Handy-Telefonie bei der Grund­versorgung heutzutage nur noch an äußerst abgelegenen Orten ein Problem: Der GSM-Ausbau ist so weit fortgeschritten, dass bei allen Netz­betreibern eine nahezu bevölkerungs­deckende Versorgung besteht, und auch abseits bewohnter Gebiete ist die Versorgung in vielen Fällen noch gegeben. Trotzdem kann es vor allem in Gebäuden noch zu Empfangs­problemen kommen - hier hilft im Zweifel der Test mit einem Gerät von Freunden oder Bekannten.

Mobile Telefonie:
teltarif.de-Umfrage zur Sprachqualität
Unsere Leser gaben wiederholt dem
Telekom-Netz die Bestnote, gefolgt
von E-Plus und o2 sowie Vodafone
auf dem letzten Platz.

Zur Umfrage-Auswertung, 1. Teil
Zur Umfrage-Auswertung, 2. Teil
Beim Check der Netz­abdeckung sollten Sie beachten: Natürlich ist nicht nur die Versorgung am eigenen Wohn­ort wichtig, sondern auch der Empfang an stark frequentierten Orten, denn das Handy wird natur­gemäß vor allem unterwegs genutzt.

Die Netzverfügbarkeit wiederum ist bei Telekom, Vodafone, E-Plus und o2 heutzutage kein Problem mehr - abgesehen von Groß­veranstal­tungen oder klassisch kritischen Zeit­punkten wie zum Beispiel Silvester.

National Roaming bei E-Plus/o2

Am 15. April startete das National Roaming zwischen E-Plus und o2, wobei es sich um einen schrittweisen Ausbau handelt, der voraussichtlich Mitte Mai abgeschlossen sein soll. Die Möglichkeit für o2- und E-Plus-Nutzer, das jeweils andere UMTS-Netz mitzunutzen, soll vor allem bessere mobile Internet-Zugänge bieten. Hintergrund ist, das o2 den Flächenausbau seines UMTS-Netzes vernachlässigt hat, während bei E-Plus in Ballungsgebieten die Basisstationen weiter auseinander stehen und dies zu Problemen vor allem in Gebäuden entwickelte. Per GSM und LTE gibt es übrigens kein National Roaming.

Historie: o2 und das National Roaming

Der Anbieter o2 (bzw. vormals Viag Interkom) setzte in seinen Anfangsjahren übrigens auf einen Trick, um seinen Handy-Kunden eine hohe Netz­abdeckung zu bieten: Dank eines Abkommens mit der Telekom bestand per so genanntem National Roaming die Möglichkeit, das damalige T-Mobile-Netz zu nutzen. War kein o2-Empfang gegeben, buchte sich das Handy automatisch ins Netz der Telekom ein. Schlussendlich gab o2 diese Kooperation auf, da nach eigener Einschätzung eine ausreichende Netz­abdeckung gegeben war und damit die Kosten eingespart werden konnten.

Netzabdeckung und mobiles Internet

Was Sie in puncto Netz­wahl für die mobile Internet-Nutzung beachten sollten, erfahren Sie im Ratgeber zur Netzabdeckung für mobiles Internet. Darin zeigen wir Ihnen im Vergleich, was die Telekom, Vodafone, E-Plus und o2 in puncto Ausbau des Netzes zu bieten haben.

Die Netzabdeckung der einzelnen Anbieter: So ermitteln Sie die Versorgung

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