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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
MultiSIM & Co.: Eine Nummer, mehrere SIM-KartenBis zu drei SIM-Karten für einen Mobilfunk-Anschluss nutzbar![]() MultiSIM & Co.: Eine Nummer, mehrere SIM-Karten Ein Mobilfunk-Anschluss kann heutzutage für verschiedene Anwendungen genutzt werden. Dazu gehören nicht nur das Telefonieren und der Austausch von SMS-Mitteilungen. Auch das Surfen im Internet ist möglich. Für verschiedene Anwendungen werden auch andere Endgeräte als das ansonsten üblicherweise genutzte Handy benötigt. Mit einer MultiSIM-Lösung wird es möglich, mehrere SIM-Karten unter derselben Rufnummer zu betreiben. In welchen Fällen macht eine Mehrkarten-Lösung Sinn?MultiSIM lohnt sich beispielsweise für diejenigen, die den E-Mail-Pushdienst von Blackberry nutzen möchten, ohne hierfür unbedingt einen zweiten Vertrag abzuchließen. Dennoch soll das bisherige Handy vielleicht parallel weiter genutzt werden - beispielsweise weil es deutlich kleiner und leichter als ein Blackberry-Smartphone ist. Ein neu angeschafftes Handy passt oft auch nicht mehr in die im Auto fest eingebaute Freisprecheinrichtung. Die Alternative kann zwar ein in vielen Fahrzeugen ebenfalls möglicher drahtloser Anschluss per Bluetooth sein. Dann jedoch verzichtet man auf eine Außenantenne und der Handy-Akku wird nicht nachgeladen. Also würde es sich anbieten, das bisherige Handy - nur im Auto - mit einer MultiSIM weiter zu betreiben. Zweiter Anschluss verursacht zusätzliche KostenWenig sinnvoll ist es, für Zweitgeräte zusätzliche Anschlüsse, beispielsweise Prepaid-Discounter-Karten, anzuschaffen. Es müsste eine meist kostenpflichtige Rufumleitung von der Hauptnummer zur Zweitkarte gelegt werden, um für Anrufer weiter unter der gewohnten Rufnummer erreichbar zu sein. Umgekehrt würde man eine für die Gesprächspartner ungewohnte Rufnummer übermitteln. Die vier großen deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber haben in den vergangenen Jahren Möglichkeiten geschaffen, um mehrere SIM-Karten für den gleichen Anschluss parallel zu betreiben. Das gab es früher schon in Form so genannter Twin- oder TriCards. Diese Lösungen hatten jedoch den Nachteil, dass immer nur eine SIM eines Anschlusses im Netz eingebucht sein durfte. Sonst konnte es zu Verbindungs- und Erreichbarkeitsproblemen kommen. Im Ausland bestand sogar die Gefahr, dass der gesamte Anschluss abgeschaltet wurde. MultiSIM-Karten können parallel genutzt werdenDieses Problem besteht bei den inzwischen von den Netzbetreibern eingeführten MultiSIM-Lösungen nicht mehr. Die SIM-Karten eines Anschlusses können parallel genutzt werden. So kann das Handy auch dann eingeschaltet bleiben, wenn man gerade mit dem Autotelefon Gespräche führt oder die Online-Dienste am Blackberry nutzt. Als einziger Netzbetreiber bietet vistream derzeit noch keine MultiSIM-Lösung an. Dafür wurden die Angebote von Telekom, Vodafone, E-Plus und o2 auch von einigen Service-Providern übernommen. Außen vor bleiben dagegen Kunden der Mobilfunk-Discounter. Bei den No-Frills-Anbietern bekommen die Kunden nach wie vor nur eine SIM pro Anschluss. Multi-SIM & Co.: Ratgeber im Überblick
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