Ein
Mobilfunk-Anschluss kann heutzutage für verschiedene
Anwendungen genutzt werden. Dazu gehören nicht nur das Telefonieren und der
Austausch von
SMS-Mitteilungen. Auch das Surfen im
Internet ist möglich. Für verschiedene Anwendungen werden
auch andere
Endgeräte als das ansonsten üblicherweise genutzte
Handy benötigt. Mit einer MultiSIM-Lösung wird es möglich, mehrere SIM-Karten
unter derselben Rufnummer zu betreiben.
In welchen Fällen macht eine Mehrkarten-Lösung Sinn?

MultiSIM lohnt sich beispielsweise für diejenigen, die den E-Mail-Pushdienst von
Blackberry nutzen möchten, ohne hierfür unbedingt einen
zweiten Vertrag abzuchließen.
Dennoch soll das bisherige Handy vielleicht parallel weiter genutzt werden - beispielsweise
weil es deutlich kleiner und leichter als ein Blackberry-Smartphone
ist.
Ein neu angeschafftes Handy passt oft auch nicht mehr in die im Auto fest eingebaute
Freisprecheinrichtung. Die Alternative
kann zwar ein in vielen Fahrzeugen ebenfalls möglicher drahtloser Anschluss per
Bluetooth sein. Dann jedoch verzichtet man auf eine
Außenantenne und der Handy-Akku wird nicht nachgeladen. Also würde es sich anbieten,
das bisherige Handy - nur im Auto - mit einer MultiSIM weiter zu betreiben.
Zweiter Anschluss verursacht zusätzliche Kosten

Wenig sinnvoll ist es, für Zweitgeräte zusätzliche Anschlüsse, beispielsweise
Prepaid-Discounter-Karten, anzuschaffen.
Es müsste eine meist kostenpflichtige Rufumleitung von
der Hauptnummer zur Zweitkarte gelegt werden, um für Anrufer weiter unter der
gewohnten Rufnummer erreichbar zu sein. Umgekehrt würde man eine für die Gesprächspartner
ungewohnte Rufnummer übermitteln.
Die vier großen deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber haben in den vergangenen Jahren
Möglichkeiten geschaffen, um mehrere SIM-Karten für den gleichen Anschluss parallel zu
betreiben. Das gab es früher schon in Form so genannter Twin- oder TriCards. Diese
Lösungen hatten jedoch den Nachteil, dass immer nur eine SIM eines Anschlusses im Netz
eingebucht sein durfte. Sonst konnte es zu Verbindungs- und Erreichbarkeitsproblemen
kommen. Im Ausland bestand sogar die Gefahr, dass der gesamte
Anschluss abgeschaltet wurde.
MultiSIM-Karten können parallel genutzt werden

Dieses Problem besteht bei den inzwischen von den Netzbetreibern eingeführten
MultiSIM-Lösungen nicht mehr. Die SIM-Karten eines Anschlusses können parallel
genutzt werden. So kann das Handy auch dann eingeschaltet bleiben, wenn man gerade mit
dem Autotelefon Gespräche führt oder die Online-Dienste am Blackberry nutzt.
Als einziger Netzbetreiber bietet vistream derzeit noch
keine MultiSIM-Lösung an. Dafür wurden die Angebote von
T-Mobile, Vodafone, E-Plus und o2 auch von einigen
Service-Providern übernommen.
Außen vor bleiben dagegen Kunden der
Mobilfunk-Discounter. Bei den No-Frills-Anbietern
bekommen die Kunden nach wie vor nur eine SIM pro Anschluss.
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Die MultiSIM von T-Mobile