MMS (Multimedia Messaging Service) ermöglicht anders als
SMS nicht nur den Versand von kurzen Textnachrichten,
sondern erlaubt es, vielfältige multimediale Nachrichten mit dem Mobiltelefon
zu erstellen und zu verschicken. Per MMS lassen sich beispielweise mit der
Handy-Kamera aufgenommene Bilder mit Grußtexten oder
einer Audio-Datei kombinieren. Auch kurze Videoclips oder animierte Bildgrüße
kann der Nutzer in eine MMS integrieren. MMS-Grüße können Nutzer nicht nur
von Handy zu Handy, sondern auch an E-Mail-Adressen und ins
Telekom-Festnetz verschicken.
Einheitspreis: 39 Cent pro MMS in Deutschland
Beliebig lang - oder groß - dürfen die kleinen multimedialen Botschaften jedoch nicht sein, denn die Volumenobergrenze der MMS liegt bei 300 kB. Die Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland verlangen für MMS nur vom Absender eine Gebühr, während für den Empfänger keine Kosten anfallen.
Preise für Inlands- MMS in Euro |
Telekom |
Vodafone |
E-Plus |
o2 |
vistream |
| Versand bis 300 kB |
0,39 |
| Empfang bis 300 kB |
kostenlos |
| Stand 09.08.2012. Alle Preise in Euro. |
Die multimediale Grußbotschaft aus dem Ausland ist nicht nur erwartungsgemäß
teurer, sondern auch komplizierter, so dass bei unbedachter Nutzung erhebliche
Kosten entstehen können. Achtung: Nicht nur der Versand von MMS aus dem Ausland kann hohe Kosten verursachen, auch der Empfang von multimedialen Nachrichten hat bei einigen Netzbetreibern seinen Preis. Die genauen Preise der Netzbetreiber finden Sie in
unserer
Tarifübersicht Auslands-MMS.
MMS-Dienste: Von illustrierter Schlagzeile bis MMS-Postkarte
Es gibt eine Vielzahl von Diensten, die per MMS nutzbar sind. So
liefern MMS-Infodienste beispielsweise mit Foto illustrierte
Politik-Schlagzeilen, aktuelle Sportereignisse oder Charthits als Video-Clip
per MMS. Es gibt animierte Wettervorhersagen mit kleinen Wetterkarten,
Börsendaten mit Kursverläufen oder Anfahrtsbeschreibungen mit Stadtplan und
markanten Orientierungspunkten im Bild. Oder es können etwa die Schreibweise
und Aussprache eines Worts in einer Fremdsprache und Informationen zu
touristischen Attraktionen abgerufen werden. Der vermutlich attraktivste
MMS-Dienst, den die Mobilfunkprovider ihren Kunden bieten, dürfte die MMS-Postkarte sein. Bei der MMS-Postkarte
schickt der Nutzer ein digitales Foto und einen Grußtext an den Provider und
(hoffentlich) innerhalb von 48 Stunden erhält der Adressat eine "reale" Postkarte in
seinem Briefkasten.
Fast alle aktuellen Handys unterstützen MMS
Nahezu alle neuen Mobiltelefone MMS-fähig.
Wer gerne selbst geschossene Bilder oder selbst aufgenommene Videos per multimedialer Kurznachricht verschicken
will, kann hierfür die integrierte Kamera nutzen. Wer kein MMS-fähiges
Mobiltelefon hat, wird über den Empfang einer MMS-Botschaft per SMS informiert. Die multimediale
Kurznachricht kann er sich dann online auf dem Portal des Netzbetreibers
anschauen.
Support bei der MMS-Konfiguration
Nach dem Kauf eines Handys ist die Konfiguration eine der letzten Hürden
auf dem Weg zur ersten MMS-Mitteilung. Denn ohne entsprechende Einstellungen ist das
Versenden und Empfangen von MMS nicht möglich. Wenn die Handys nicht schon
beim Kauf eingerichtet sind, muss der Nutzer die Daten der Mobilfunkanbieter
nachträglich hinzufügen, zum Beispiel per SMS vom Netzbetreiber. Wie Sie diese erhalten und was Sie sonst noch zur MMS-Konfiguration wissen sollten, haben für Sie auf einer Infoseite zusammengefasst.
Die MMS-Ratgeber im Überblick
News zum Thema MMS und Messaging 
-
-
-
-
Aldi-App - 12.05.12
Aldi mit Foto-App für Android und iPhone
Der Lebensmitteldiscounter Aldi bewirbt derzeit seine Phto-App für Android und iOS, mit der sich unter anderem eigene Foto-Postkarten erstellen und verschicken lassen.
mehr...
-