MMS

MMS: Multimedia-Messaging via Handy

MMS - Schnappschüsse und Videoclips aufs und mit dem Handy
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MMS (Multi­media Messaging Service) ermöglicht anders als SMS nicht nur den Versand von kurzen Text­nachrichten, sondern erlaubt es, vielfältige multi­mediale Nach­richten mit dem Mobil­telefon zu erstellen und zu verschicken. Per MMS lassen sich beispiels­weise mit der Handy-Kamera aufgenommene Bilder mit Gruß­texten oder einer Audio-Datei kombinieren. Auch kurze Video­clips oder animierte Bild­grüße kann der Nutzer in eine MMS inte­grieren. MMS-Grüße können Nutzer nicht nur von Handy zu Handy, sondern auch an E-Mail-Adressen und ins Telekom-Festnetz verschicken.

Einheitspreis: 39 Cent pro MMS in Deutschland

Beliebig lang - oder groß - dürfen die kleinen multi­medialen Bot­schaften jedoch nicht sein, denn die Volumen­ober­grenze der MMS liegt bei 300 kB. Die Mobil­funk-Netz­betreiber in Deutsch­land verlangen für MMS nur vom Ab­sender eine Gebühr, während für den Empfänger keine Kosten an­fallen.

Preise für Inlands-
MMS in Euro
Telekom Vodafone E-Plus o2
Versand bis 300 kB 0,39
Empfang bis 300 kB kostenlos
Stand: Februar 2014. Alle Preise in Euro.
Die multi­mediale Gruß­botschaft aus dem Ausland ist nicht nur erwartungs­gemäß teurer, sondern auch kompli­zierter, so dass bei un­bedachter Nutzung erheb­liche Kosten ent­stehen können. Achtung: Nicht nur der Versand von MMS aus dem Ausland kann hohe Kosten verur­sachen, auch der Empfang von multimedialen Nachrichten hat bei einigen Netz­betreibern seinen Preis. Die genauen Preise der Netz­betreiber finden Sie in unserer Tarifübersicht Auslands-MMS.

MMS-Dienste: Von illustrierter Schlagzeile bis MMS-Postkarte

Es gibt eine Viel­zahl von Diensten, die per MMS nutz­bar sind. So liefern MMS-Infodienste beispiels­weise mit Foto illustrierte Politik-Schlag­zeilen, aktuelle Sportereignisse oder Charthits als Video-Clip per MMS. Es gibt animierte Wetter­vorhersagen mit kleinen Wetter­karten, Börsen­daten mit Kurs­verläufen oder Anfahrts­beschreibungen mit Stadt­plan und markanten Orientierungs­punkten im Bild. Oder es können etwa die Schreib­weise und Aussprache eines Worts in einer Fremd­sprache und Informationen zu touristischen Attrak­tionen abgerufen werden. Der vermutlich attraktivste MMS-Dienst, den die Mobil­funk­provider ihren Kunden bieten, dürfte die MMS-Postkarte sein. Bei der MMS-Postkarte schickt der Nutzer ein digitales Foto und einen Gruß­text an den Provider und (hoffentlich) innerhalb von 48 Stunden erhält der Adressat eine "reale" Post­karte in seinem Brief­kasten.

Fast alle aktuellen Handys unterstützen MMS

Nahezu alle neuen Mobil­telefone sind MMS-fähig. Wer gerne selbst geschossene Bilder oder selbst aufgenommene Videos per multi­medialer Kurz­nachricht verschicken will, kann hierfür die integrierte Kamera nutzen. Wer kein MMS-fähiges Mobil­telefon hat, wird über den Empfang einer MMS-Botschaft per SMS informiert. Die multi­mediale Kurz­nachricht kann er sich dann online auf dem Portal des Netz­betreibers anschauen.

Anleitung für die MMS-Konfiguration

Nach dem Kauf eines Handys ist die Konfi­guration eine der letzten Hürden auf dem Weg zur ersten MMS-Mitteilung. Denn ohne ent­sprechende Einstel­lungen ist das Versenden und Empfangen von MMS nicht möglich. Wenn die Handys nicht schon beim Kauf ein­gerich­tet sind, muss der Nutzer die Daten der Mobil­funk­anbieter nach­träglich hinzu­fügen, zum Beispiel per SMS vom Netz­betreiber. Wie Sie diese erhalten und was Sie sonst noch zur MMS-Konfi­guration wissen sollten, haben für Sie in einem Ratgeber zusammen­gefasst.

Die MMS-Ratgeber im Überblick

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