
Angesichts der günstigen Angebote von
Prepaid-Discountern oder von preiswerten
Flatrate-Tarifen haben die einstmals beliebten Paket-Tarife der Mobilfunk-Anbieter an Attraktivität verloren. Trotzdem bieten viele Mobilfunk-Anbieter weiterhin Handy-Verträge mit Inklusivminuten an.
Das Prinzip ist schnell
erklärt: Der Kunde erhält ein bestimmtes Kontingent an Inklusivminuten, das ihm im Abrechnungsmonat zur Verfügung
steht. Die im Voraus bezahlten Freiminuten gelten dabei je nach Offerte zu unterschiedlichen Zielen,
so zum Beispiel für Telefonate ins deutsche Festnetz und in das eigene Mobilfunknetz oder in alle innerdeutschen Netze.
Das Prinzip der Minutenpakete ist allerdings mit einem ganz praktischen Problem behaftet:
Niemand wird parallel zu seinem Telefonaten die Zeit stoppen, die er bereits
gesprochen hat. Trotzdem gibt es Möglichkeiten zur Kontrolle,
wieviele Inklusiv-Minuten noch verbleiben: Wie Sie
dies abfragen können, erfahren Sie in
unserer Infoseite zur Kostenkontrolle.
Für wen lohnen sich die Minutenpakete?
Alle Mobilfunkverträge mit Inklusivminuten haben zudem einen grundlegenden Nachteil:
Sie sind nicht flexibel. Der Verbraucher muss jeden Monat und über die gesamte
Mindestvertragslaufzeit hinweg den Paketpreis für die Inklusivminuten bezahlen -
unabhängig davon, ob er sie genutzt hat oder aufgrund einer Urlaubsreise oder einer
Krankheit nicht. Gut fährt mit den Minutenpaketen, wer ein konstantes
Telefonverhalten an den Tag legt und möglichst nah am Inklusivminuten-Kontingent
liegt, denn der rechnerische Minutenpreis ist zumeist günstiger als in
Mobilfunkverträgen mit monatlichem Grundentgelt. Wer allerdings nur einen Bruchteil der gebuchten Inklusivminuten im Monat verbraucht, zahlt in der Regel drauf, denn in fast allen Fällen verfallen nicht genutzte Inklusivminuten.
Minutenpaket-Tarife der Netzbetreiber
Doch welche Angebote führen die Mobilfunk-Provider im Sortiment?
Wir haben die Tarife der Netzbetreiber für Sie zusammengestellt:
Meldungen zu Minutenpaket 
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Aufgebohrt - 19.11.12
FYVE: 500-Minuten-Paket wird bald zur Allnet-Sprach-Flatrate
Der von ProSieben Sat.1 und Vodafone realisierte Prepaid-Discounter FYVE wandelt sein 500-Minuten-Paket ab Dezember in eine Allnet-Sprach-Flatrate um. Der Preis bleibt unverändert. Aus der 200-Minuten-Option wird zudem dauerhaft ein 250-Minuten-Paket.
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Leistung erhöht - 17.08.12
FYVE: Ab sofort 250 Minuten in alle Netze für 12 Euro
Der Mobilfunk-Discounter FYVE erweitert sein optional buchbares 200-Minuten-Paket im Rahmen einer Aktion ab sofort um weitere 50 Minuten - bei unverändertem Monatspreis. Der rechnerische Minutenpreis sinkt auf 4,8 Cent.
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