![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
LTE: Surfen mit Highspeed - auch auf dem LandErste Angebote bereits gestartet - wir erklären die Technik
UMTS ermöglicht über die Erweiterungen
HSDPA (schneller Downstream) und
HSUPA (schneller Upstream) Datenraten im
Bereich von DSL - doch der Folgestandard
LTE (Long Term Evolution) ist noch bedeutend schneller:
Pro Zelle ist im Mobilfunk auf Basis von LTE
eine Übertragung von 100 MBit/s und mehr möglich.
Digitale Dividende für LTE
Hilfreich war hierbei die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T). Hierdurch wurde das sogenannte UHF-Frequenzband zwischen 790 und 862 MHz für anderen Nutzungen frei. Europaweit ist daher eine Realisierung von LTE vor allem im 800-MHz-Band angestrebt, allerdings ist der LTE-Ausbau noch nicht überall so weit fortgeschritten wie in Deutschland. Zusätzlich setzen die Netzbetreiber hierzulande LTE auch auf anderen Frequenzen ein, zum Beispiel im 1800-MHz- und 2600-MHz-Band. In den USA hingegen funkt LTE vorwiegend auf den Frequenzen um 700 und 2100 MHz. Im Rahmen einer Frequenzauktion bei der Bundesnetzagentur (BNetzA), die am 20. Mai 2010 endete, ersteigerten die Mobilfunk-Netzbetreiber o2 und Vodafone sowie die Deutsche Telekom mit ihrer Mobilfunksparte entsprechende Frequenzblöcke aus der digitalen Dividende. Doch auch im GSM- oder UMTS-Frequenzbereich sind LTE-Anwendungen grundsätzlich möglich. Bei der Frequenzauktion im Jahr 2010 haben die Mobilfunkanbieter auch in diesen Bändern Frequenzblöcke aus der ersten UMTS-Frequenzauktion, die zehn Jahre zuvor stattgefunden hatte, ersteigern können. Diese Frequenzblöcke waren von den Unternehmen Quam und mobilcom zurückgegeben worden. Einige Blöcke davon hat E-Plus ersteigert und plant damit in Ballungsräumen LTE im 1800-MHz-Bereich anzubieten. LTE-Angebote für stationäre und mobile Internet-NutzungBei der Frequenzversteigerung der digitalen Dividende machte die Bundesnetzagentur die Auflage, den LTE-Ausbau zuerst in den sogenannten "weißen Flecken", also bisher nicht mit Breitband-Internet-Zugängen versorgten Gebieten, vorzunehmen. Daher ist LTE zuerst vor allem in eher ländlichen Regionen verfügbar. Hier verfolgen die Mobilfunk-Netzbetreiber die Strategie, Internet per LTE als DSL-Ersatz zu vermarkten. Obwohl LTE eine Mobilfunk-Technologie ist, enthalten diese LTE-Tarife nur einen stationären Internet-Zugang an einer festgelegten Adresse, oft in Kombinationen mit Telefon-Anschluss und Festnetz-Flatrate. Sobald die Netzbetreiber die Ausbau-Verpflichtungen der Bundesnetzagentur in einem Bundesland erfüllt haben, dürfen sie LTE auch in Großstädten und anderen Ballungsräumen auszubauen. Dort soll LTE vor allem dazu dienen, Kapazitätsengpässe für mobiles Internet zu schließen, die aufgrund der Popularität von Smartphones und UMTS-Surfsticks entstanden sind. LTE: Verfügbarkeit prüfenVodafone, die Deutsche Telekom und o2 sowie die Service Provider 1&1 und mobilcom-debitel haben ihre LTE-Angebote gestartet. Dabei ist derzeit die Zahl der LTE-Basisstationen jedoch noch nicht besonders groß. Um herauszufinden, ob LTE an der eigenen Adresse verfügbar ist, gibt es auf den Webseiten von Telekom (www.telekom.de/4g) und o2 (o2 LTE) Verfügbarkeitschecks, bei denen der Interessent seine Adresse eingeben muss. Dagegen gibt es von Vodafone eine recht detaillierte Deutschland-Karte zur Netzabdeckung, die auch die LTE-Verfügbarkeit anzeigt. LTE-TarifeEine Übersicht über aktuelle LTE-Tarife für die stationäre und mobile Nutzung haben wir für Sie zusammengestellt. Nach Überschreiten des monatlichen Inklusivvolumens entstehen keine weiteren Kosten fürs Surfen, jedoch wird - wie derzeit bei Internet-Flatrates im Mobilfunk üblich - die Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt. Die Entwicklung der LTE-Technologie ist also in vollem Gange. Es bleibt spannend, ob die Mobilfunker ihren Versprechen einhalten können und wie die LTE-Angebote von den Kunden angenommen werden. Die Konkurrenz zwischen den Netzbetreibern wird im LTE-Geschäft dabei vorerst gering bleiben, da sie den Ausbau in unterschiedlichen Regionen begonnen haben. Auf zwei weiteren Seiten zu LTE lesen Sie, welche Technik hinter LTE steckt und welche Tarife es bereits gibt: Weitere Meldungen zu LTE
|
|
UMTS - Im Überblick
Die Kosten im Überblick
Die UMTS-Erweiterung
Wo ist UMTS verfügbar? UMTS-Handys und -karten Welche Dienste sind möglich? Videotelefonie via UMTS
LTE - Der UMTS-Nachfolger
Aktuelle News zum Thema:
Forum
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung |
|
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 190 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre |