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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 24.05.2013 

Handy-Netzbetreiber bieten Kosteninfo per Telefon und SMS

Kundencenter-Apps zur Kostenkontrolle im Trend

Kostenkontrolle leicht gemacht: Alle großen Netzbetreiber bieten Wege an, den aktuellen Verbrauch abzufragen.
Kostenkontrolle leicht gemacht: Alle großen Netzbetreiber bieten Wege an, den aktuellen Verbrauch abzufragen.
Volle Kostenkontrolle gibt es im Mobilfunkbereich nicht nur bei Prepaidkarten, sondern auch für Vertragskunden. Mittlerweile bieten alle Handy-Netzbetreiber diesen Service an. Die Kosten zum Abruf der Gesprächsgebühren, die seit der letzten Rechnungsstellung angefallen sind, unterscheiden sich jedoch - je nach Handy-Netzbetreiber und Methode - sehr stark.

Wer ein modernes Handy mit Android, Windows Phone oder iOS besitzt, kann bei drei von vier Handy-Netzbetreibern auf eine App zugreifen. E-Plus bietet nur für Base-Kunden eine App an, über diese können derzeit jedoch nur Tarifoptionen geändert werden. Die Apps sind kostenlos und die Abfrage des Verbrauchs erfolgt auch gebührenfrei. Die Apps stellen damit eine komfortable und kostensparende Lösung dar.

Telekom: Costcheck

Bei der Telekom rufen Sie zur Abfrage des Costchecks die Kurzwahl 2000 an. In den meisten Tarifen ist dieser Dienst kostenlos. Bei einigen Bestandstarifen, wie Max Flat, Combi Flat und Complete XS/S/M/L werden 29 Cent pro Minute berechnet. Unter der gleichen Kurzwahl ist dieser Dienst auch via SMS nutzbar. Auch dieser ist von den meisten Tarifen aus kostenfrei, mit Ausnahme von Max Flat, Combi Flat, Relax, Combi Relax, Complete, bei denen jeweils 19 Cent pro SMS berechnet werden.

Online können Sie entsprechende Übersichten im Kundencenter abrufen. Für iOS, Android und Windows Phone stellt die Telekom die Kundencenter-App zur Verfügung. Mit dieser App lässt sich der aktuelle Verbrauch leicht überprüfen. Auch der Verbrauch von Inklusiv-Leistungen wird angezeigt.

Vodafone: QuickCheck

Auch bei Vodafone ist der Anruf beim QuickCheck, wie sich der Service dort nennt, für Vertragskunden mit Inklusivminuten kostenfrei. Für die Nutzung von einem SuperFlat-Tarif aus, werden 29 Cent pro Minute berechnet. Ansonsten kostet der Anruf 30 Cent pro Minute (bei Altverträgen können die Preise abweichen). Erreichbar ist der Dienst unter der Rufnummer 22999 vom Handy aus. Wer die QuickCheckPlus-Option bucht, kann sich die Gesprächsdaten oder eine Erhöhung des aktuellen Rechnungsbetrages um 15 Euro per SMS schicken lassen. Abhängig vom gebuchten Tarif bei Vodafone werden jeweils 86 oder 91 Cent pro SMS berechnet.

Zusätzlich bietet Vodafone auch über Internet den QuickCheck an. Vorteil: Hier ist die Nutzung - von den Zugangskosten für den Internet-Zugang abgesehen - völlig kostenlos. Zur Nutzung loggen Sie sich auf der Vodafone-Homepage mit Ihrer Mobilfunknummer und Ihrem Internet-Passwort ins Kundenmenü ein und rufen dort den QuickCheck auf.

Mit MeinVodafone und QuickCheck bietet Vodafone für iOS und Android zwei Apps an, die ermöglichen, den Verbrauch im Auge zu halten. QuickCheck, welches für Android und iPad verfügbar ist, erlaubt einen schnellen Überblick über den aktuellen Verbrauch von Inklusiv-Minuten und weiterer Verbindungskosten. Die MeinVodafone-App ist umfangreicher und stellt die wichtigsten Möglichkeiten des Kundencenters in App-Form zur Verfügung.

E-Plus / BASE

E-Plus berechnet für die telefonische Abfrage unter der Nummer 1112 25 Cent pro Minute, abgerechnet im 6-Sekundentakt. Die Zustellung der Daten per SMS aufs Handy schlägt mit jeweils 20 Cent zu Buche. Die SMS wird aber telefonisch angefordert, so dass durch den Anruf zusätzliche Kosten entstehen. E-Plus bietet seinen Cost-Control-Service allerdings nicht mehr mit allen Tarifen an, so ist die Nutzung zum Beispiel mit Time-&-More-All-in-Paketen oder bei Tarifen, die unter der Marke Base vermarktet werden, nicht möglich.

Wie Vodafone bietet auch E-Plus via Internet die Möglichkeit, die Verbindungsdaten abzurufen. Hierzu gehen Sie auf die E-Plus-Homepage und loggen sich in die "Kundenbetreuung online" ein. Die Abfrage der Daten via Internet ist kostenlos.

Base-Kunden können mit der "Mein Base"-App ihre Tarifoptionen ändern. Verbrauchs- und Kostenkontrolle sind erst für spätere Versionen der App geplant.

o2: Cost Control

o2 hat im Dezember 2011 nach langer Zeit als letzter Netzbetreiber einen Cost-Control-Dienst im Beta-Stadium eingeführt. Seit April 2012 wurde die Verbrauchanzeige in den normalen Betrieb übernommen und für alle Privatkunden mit Postpaid-Vertrag in der Mein-o2-App für Android und iPhone, auf dem mobilen Portal m.o2.de und online im Kundenportal unter Mein o2 realisiert. Im Rahmen der Vorab-Version kam es noch zu Verzögerungen bei der Anzeige von bis zu vier Tagen. Sseit April 2012 beträgt die Verzögerung in der Regel ca. vier Stunden.

o2 ermöglicht mit dem Dienst, den Verbrauch in Bezug auf Telefonie, SMS und mobile Daten zu überprüfen. Hier ist auch abfragbar, in welche Netze Anrufe getätigt sowie SMS versendet wurden, wobei auch Gespräche ins, aber nicht aus dem Ausland berücksichtigt werden. Zudem ist erkennbar, zu welchen Sonderrufnummern telefoniert wurde. In der Mein-o2-App hat der Kunde zudem die Möglichkeit, seine persönlichen Verbrauchslimits unter der Rubrik "Anzeige einstellen" zu hinterlegen.

Kostenkontrolle bei den Netzbetreibern in der Übersicht Übersicht

Anbieter Telekom
(Costcheck)
Vodafone
(QuickCheck)
E-Plus/
BASE
o2
(Cost Control)
Kurzwahl 2000 22999 1112 -
Kosten pro Min. je nach Tarif: kostenlos oder 29 Cent je nach Tarif: zwischen 0 und 30 Cent 1) 25 Cent
(6-Sek.-Takt)
-
SMS nutzbar ja ja ja -
Kosten SMS je nach Tarif: kostenlos oder 19 Cent je nach Tarif: zwischen 86 und 91 Cent 20 Cent (telefonische Anforderung) -
Onlineabfrage Telekom-Homepage Vodafone-Homepage E-Plus-Homepage o2-Homepage
Apps Kundencenter: Android, iOS, Windows Phone MeinVodafone: Android, iOS
Quickcheck:
Android, iOS 2)
- Mein O2: Android
iOS
Stand: Juli 2012
1) Alt-Verträge ggf. teurer.
2) MeinVodafone ist umfangreicher als QuickCheck und bildet viele Funktionen des Kundencenter ab.

Tipp zum Kosten sparen: Das Telefonmenü des Netzbetreibers kennenlernen

Wie teuer die Abfrage per Handy jeweils wird, können Sie bei allen Netzbetreibern auch selbst beeinflussen: Beim ersten Anruf sollten Sie sich zunächst mit dem Abfrage-System vertraut machen, später müssen Sie dann die Systemansagen nicht mehr abwarten, sondern können gezielt per MFV (Mehrfrequenzwahl), also kurzen Zahlenkombinationen, die Daten Ihrer Wahl abfragen. Für o2-Kunden gibt es zwar keine Kostenabfrage, aber für andere Dienste des Telefonmenüs ist der Tipp trotzdem nützlich.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre