Auslands-Optionen

Sparen beim mobilen Internet im Ausland

Surfen und E-Mailen mit mobilen Endgeräten ist im Ausland immer noch sehr teuer. Spezielle Auslands-Optionen und das Ausweichen auf WLAN-Hotspots machen die Kosten erträglich. Damit Ihre Mobilfunkrechnung nicht genauso teuer wird, wie der gesamte Urlaub, haben wir für Sie alles Wissenswerte zusammengestellt.
Kommentare (2176)
AAA

Sparen beim mobilen Internet im AuslandSparen beim mobilen Internet im Ausland Wer ins Ausland fährt, muss auf die mobile Internetnutzung via Handy, Smartphone, Note- oder Netbook nicht verzichten: Nicht nur Telefonate lassen sich via Roaming realisieren, auch die Datenübertragung ist möglich.

Doch nur weil die technische Möglichkeit besteht, ist die Nutzung noch nicht sinnvoll. Daten-Roaming kämpft nämlich vor allem mit einem Problem: Es ist oftmals sehr teuer. Die Europäische Union hat für Aufenthalte im Ausland immerhin einen so genannten Cut-Off-Mechanismus eingeführt: Innerhalb der EU ist bei einem Betrag von 59,90 Euro erstmal Schluss mit Surfen, bis der Nutzer die weitere Nutzung aktiv freischalten lässt. Ein solcher Kostendeckel sagt aber natürlich noch nichts über die Entgelte aus, die pro MB berechnet werden. In der ersten Stufe wurde ab 1. Juli 2012 ein maximaler Endkundenpreis von 83,30 Cent berechnet, danach fallen die Preise im Jahresturnus. Die genauen Konditionen können Sie unserer Ratgeberseite zum Euro-Tarif entnehmen können.

Auch für Aufenthalte außerhalb der EU gibt es mittlerweile einen Kostendeckel. Dieser ist allerdings nur für Mobilfunkanbieter verpflichtend, die ihren Sitz in der EU haben. Sind Kosten von 50 Euro durch die mobile Internet-Nutzung erreicht, muss der Anbieter das Internet kappen und den Nutzer über das Erreichen der Grenze benachrichtigen. Wenn der Nutzer das Freischalten für die weitere Nutzung bestätigt, kann er allerdings munter weiter surfen, was durchaus teuer werden kann. Denn eine Obergrenze für den Preis pro Megabyte gibt es im Nicht-EU-Ausland nicht.

Optionen der Netzbetreiber

In einem gewissen Rahmen schaffen aber die Tarif-Optionen der Mobilfunk-Anbieter Abhilfe. Diese ermöglichen in bestimmten Ländern günstigeres Surfen zu kalkulierbaren Preisen - wir zeigen Ihnen in den folgenden Übersichten, welche Optionen bei den einzelnen Anbietern bereitstehen.

Günstige Alternativen: Lokale Prepaid-Karten, WLAN-Hotspots und Internetcafés

Als Alternative zum Surfen im Ausland bieten sich zudem lokale Prepaid-Karten des jeweiligen Staates an. Sich vor Ort zu informieren gestaltet sich angesichts vielfältiger Angebote allerdings oft schwierig - daher kann ein Blick ins Internet vor Reiseantritt nicht schaden, um einen wirklich günstigen Anbieter zu finden.

Eine weitere Möglichkeit zur Internet-Nutzung sind WLAN-Hotspots, die in Hotels (hier auch manchmal kostenlos) sowie zum Beispiel am Flughafen oder in Cafés bereitgestellt werden. Hier gilt es aber, einige Sicherheitshinweise zu beachten.

Einen Überblick, wie Sie im Ausland ins Internet gehen können, haben wir für Sie in einem separaten Ratgeber zusammengestellt.

Wer ins Internet möchte, aber dafür nicht zwingend sein mobiles Endgerät benutzen muss, kann auch auf klassische Internet-Cafés setzen. Doch auch hier sollte auf Sicherheits-Aspekte geachtet werden: Die Rechner in solchen Cafés sind oftmals schlecht gewartet. Entsprechend entstehen gravierende Sicherheits-Mängel, so dass sensible Daten nicht über diese Rechner ausgetauscht werden sollten. Wer sich lediglich über die Nachrichtenlage informieren will und entsprechende Newsportale aufsucht, ist hier aber im Zweifel richtig.

Ratgeber zum Mobilen Internet

Meldungen zu Daten-Roaming

1 2 3 415 vorletzte