Handy-Flatrate

Handy-Flatrate: Mobil telefonieren zum Pauschalpreis

Die Mobilfunk-Netzbetreiber und Discounter unterbieten einander mit immer günstigeren Tarifen - bis hin zur Flatrate. Das ist erfreulich, aber auch unübersichtlich. Wir haben Preise und Leistungen der Handy-Flatrate-Angebote verglichen.
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Mit seiner Marke Base führte einst der Netzbetreiber E-Plus eine Handy-Flatrate zum fixen monatlichen Grundpreis für Anrufe ins Fest- sowie ins eigene Mobilfunk-Netz ein. Mittlerweile haben hier auch alle anderen Netzbetreiber sowie viele Service-Provider und Discounter nachgezogen und Flatrate-Tarife in ihr Angebot aufgenommen, mit denen vom Handy für einen festgelegten monatlichen Grundbetrag unbegrenzt oft und lange zu bestimmten Zielen im Inland telefoniert werden kann - und die zunehmende Konkurrenz hat auch im Bereich der Flatrates die Preise ordentlich gesenkt. Zudem sind heutzutage so genannte Allnet-Flats bei allen Netzbetreibern sowie zahlreichen Discountern erhältlich. Mit den Discountern hielten zudem die Community-Flatrates Einzug in den Markt, die ohne Zusatzkosten Anrufe zu anderen Nutzern des selben Discounters ermöglichen, aber nicht zu allen Teilnehmern des gesamten Netzes.

Handy-Flatrates: Das sollten Sie beachtenHandy-Flatrates: Das sollten Sie beachten Beim SMS-Versand kommt es ganz auf den Provider an, ob Kurzmitteilungen im Rahmen einer Voll- oder Teilflatrate bereits inkludiert sind oder zusätzlich berechnet werden. Gilt der Pauschaltarif auch für SMS, handelt es sich aber in der Regel nicht um echte Flatrates, da die Anbieter eine Grenze bei einer (sehr) hohen Zahl von SMS setzen, zum Beispiel bei 1500 oder 3000 pro Monat.

Die Handy-Flatrate-Ratgeber in der Übersicht

Für wen lohnt sich eine Handy-Flatrate?

Flatrates rechnen sich vor allem für Vieltelefonierer und bieten dem Kunden zugleich eine hohe Kostentransparenz. Wer ausgiebig vom Handy ins Festnetz telefoniert oder vor allem netzinterne Gespräche führt, wird sicherlich mit einer Teil-Flatrate für diese Ziele gut bedient sein. Wer ein hohes Gesprächsaufkommen in alle Netze hat, kann einen Blick auf die Voll-Flatrate-Tarife werfen. Flatrate-Tarife haben jedoch generell einen entscheidenden Nachteil: Der monatliche Grundpreis fällt immer an - ganz unabhängig vom tatsächlichen Telefonieverhalten, und das meistens über 24 Monate.

Flatrates: Pro & Contra
Pro:
  • Kostenkontrolle
  • Vieltelefonierer können sparen

Contra:
  • dauerhaft hohe Grundkosten,
    auch bei Nichtnutzung
Kunden, deren Gesprächsvolumen vom Handy von Monat zu Monat stark schwankt, können daher unter Umständen mit einem Nicht-Flatrate-Angebot zum Beispiel der Discounter mit kurzer Laufzeit besser fahren. Dies gilt umso mehr, je öfter Gespräche vom Handy in nicht-inkludierte Netze geführt beziehungsweise SMS-Mitteilungen dorthin versandt werden. Bei einer Mobilfunkrechnung von zum Beispiel regelmäßig 50 Euro im Monat muss sich also ein 25 Euro oder noch teurerer (Teil)-Flatrate-Tarif nicht zwangsläufig rechnen. Wer sein Handy unregelmäßig mal sehr häufig und mal eher selten für SMS und Telefonie nutzt, für den kann ein Tarif mit geringen monatlichen Grundkosten und einem Kosten-Airbag besser geeignet sein.

Die Wahl des richtigen Flatrate-Tarifs

Wer sich für eine Handy-Flatrate entschieden hat, sollte seinen neuen Tarif nicht nur nach dem monatlichen Grundbetrag auswählen, sondern seine Wahl nach weiteren Kriterien treffen. Eines der wichtigsten Auswahlkriterien ist die Frage, in welchem Handynetz die meisten Freunde, Bekannten oder Geschäftspartner telefonieren - denn dies beeinflusst bei einer Teil-Flatrate direkt die Anzahl der durch die Kostenpauschale abgedeckten netzinternen Gespräche und damit die Ausnutzung des monatlichen Grundpreises. Die Mobilfunkanbieter führen dabei oftmals Tariferweiterungen im Sortiment, etwa für SMS- oder mobile Datennutzung.

Auch andere Faktoren wie die Mindestvertragslaufzeit, die zusätzlich anfallenden Telefonkosten und etwaige Handyangebote für Neukunden sind für die Tarifwahl relevant. Wer sein Telefonierverhalten analysieren möchte, kann dazu auf seine Einzelverbindungsnachweise schauen oder einen Blick in das Online-Portal seines aktuellen Mobilfunk-Anbieters werfen. Dort bieten einige Provider praktische Übersichtsinfos zu vergangenen Rechnungen an.

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