EDGE steht für Enhanced Data Rates for GSM Evolution und wird dazu
genutzt, herkömmliche
GSM-/GPRS-Netze aufzuwerten und auf diese
Weise höhere Datenübertragungsraten zu realisieren. Anders als bei
UMTS ist kein Aufbau neuer Netzwerke
erforderlich, sondern meist nur ein Austausch einzelner Komponenten.
Als Weiterentwicklung des üblichen GPRS-Standards, bei dem im
Mittel 40 kBit/s erreicht werden, bietet EDGE die Möglichkeit,
den Datendurchsatz im Downstream auf typischerweise 150 kBit/s bis 200 kBit/s
zu erhöhen. Theoretisch kann EDGE Datenraten bis zu 473 kBit/s erreichen.
Zwar liegt EDGE damit weit unter den Leistungsdaten von UMTS,
HSDPA oder
DSL, doch wird so immerhin noch eine
Übertragungsrate erreicht, die in etwa dem Dreifachen eines ISDN-Kanals
entspricht. Inzwischen ist sogar von einer Weiterentwicklung namens Evolved EDGE die Rede, mit der künftig Download-Geschwindigkeiten bis zu 1,2 MBit/s erreicht werden sollen.
Wie EDGE realisiert wird, erfahren Sie auf unserer Infoseite zur EDGE-Technik.
Aktuelle Meldungen zum Thema "Schneller surfen mit EDGE" 
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Test-Vergleich - 22.08.12
EDGE-Netz in Berlin: Telekom Top, Vodafone Flop
Nachdem teltarif.de schon mehrmals über den beklagenswerten Zustand des EDGE-Netzes bei Vodafone berichtet hat, vergleichen wir heute konkret die Netze von Telekom und Vodafone in ausgewählten Innenstadtbereichen von Berlin.
mehr...
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Die Pingzeiten bei EDGE liegen zwar mit 250 bis 450 ms je nach
Endgerät und Netz niedriger
als bei herkömmlichen GPRS, befinden sich jedoch noch weit über jenen von HSDPA
mit deutlich unter 200 ms oder DSL mit unter 60 ms.
Audio- oder Videostreams sind damit kaum ruckelfrei empfangbar. Hier muss man
sich auf regelmäßige Aussetzer und Störungen gefasst machen.
Zudem kann insbesondere auch das Laden von Websites mit vielen
Elementen zur Qual werden.
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Weitere mobile Breitbandstandards:
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Die höhere Datenrate von EDGE macht sich vor allem bei
Datei-Downloads und auch -Uploads deutlich
bemerkbar. Die hier erreichten Übertragungsraten stellen gegenüber herkömmlichem
GPRS einen kleinen Quantensprung dar. Da die Nutzung von EDGE zudem, soweit am
Standort verfügbar und ein passendes Endgerät vorhanden ist, automatisch erfolgt, stellt die
Technologie vor allem in Gebieten ohne UMTS-Versorgung für den Nutzer einen klaren Mehrwert dar.
Wo ist EDGE verfügbar?
Vorreiter beim Aufbau von EDGE war die Telekom, deren Netz
überall EDGE-fähig ist. Vodafone, o2 und
E-Plus haben ihren EDGE-Ausbau in der Vergangenheit ebenfalls forciert
und decken weite Teile Deutschlands ab.
Wenn EDGE verfügbar ist, zeigen viele Endgeräte
ein "E" anstelle des "G" für GPRS
im Display an. Nutzer älterer Geräte
bemerken das schnellere Netz indes lediglich durch zügigere
Download-Raten.
In den meisten europäischen (Nachbar-)Staaten ist EDGE ebenfalls verfügbar.
Details hierzu finden Sie auf unserer separaten Infoseite zu
EDGE im Ausland.
Was kostet EDGE?
Für EDGE fallen, wenn verfügbar, die selben Entgelte wie bei
der klassischen GPRS- sowie UMTS- und HSDPA-Datenübertragung an.
Einen Überblick der anfallenden Entgelte finden Sie auf unserer
Infoseite zu GPRS-Kosten.
Wenn Sie die günstigsten Angebote für ein bestimmtes Daten-Volumen
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