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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 04.02.2012 |
CSD: Leitungsvermittelter Internetzugang aus den MobilfunknetzenMit 9,6 kBit/s Übertragungsgeschwindigkeit heute kaum noch zeitgemäß
Die leitungsvermittelte Datenübertragung per Mobilfunk wird heute von Kunden kaum noch genutzt, denn sowohl was die Übertragungsgeschwindigkeit als auch die Kosten angeht, liegt der paketvermittelte Datenverkehr über GPRS, EDGE, UMTS oder HSPA heute vorne. Die Anwendungsszenarien sind also mehr als begrenzt, wir wollen Ihnen aber trotzdem nicht vorenthalten, was sich hinter CSD verbirgt und was es kostet.
Prinzipiell ist mit der leitungsvermittelten Übertragungstechnik Circuit Switched Data (CSD) die Verbindung zu einem beliebigen Endpunkt möglich, doch meistens ist der Zugang zum mobilen Internet gewünscht. CSD bietet dafür nur eine maximale Übertragungsrate von Nutzdaten von 9,6 kBit/s, wobei zusätzlich noch hohe Minutenpreise anfallen - im Vergleich dazu erscheint selbst GPRS als günstiger Datenturbo. Zu HSCSD gibt es immerhin noch eine Erweiterung namens HSCSD, die aber nur noch bei einzelnen Anbietern und dort auch nur noch für Alt-Tarife angeboten wird. Bei HSCSD wird die Kanalbündelung genutzt, um die Datenrate zu erhöhen - theoretisch stehen bis zu acht Kanäle bereit, in der Praxis jedoch lediglich vier Kanäle gebündelt. Mobile Datenverbindungen ohne VoranmeldungAuch heute gibt es noch in allen Mobilfunknetzen die Möglichkeit, Daten-Verbindungen per CSD ohne monatliche Voranmeldung und Grundgebühr zu nutzen - es sei denn, in der folgenden Tabelle ist vermerkt, dass eine Anmeldung erforderlich ist. Zur Nutzung von CSD geben Sie die folgenden Zugangsdaten für ein GSM-Datenkonto, bzw. Internetprofil im Handy ein. Abgerechnet wird die CSD-Nutzung über Ihre normale Handyrechnung. Die mobile Daten-Verbindung kann der Nutzer direkt mit dem Handy oder mit PC oder Laptop und dem Handy als Modem nutzen, wenn es Tethering-fähig ist. Besondere Anforderungen an das Handy gibt es nicht, daher wird die CSD-Unterstützung heutzutage bei Handys von den Herstellern nicht explizit angegeben. Falls Ihr Handy ein Daten-Modem enthält, also zum Beispiel GPRS unterstützt, sollte es in jedem Fall auch die Verbindung per CSD beherrschen.
Die Einwahldaten der Netzbetreiber
Stand: 28. Juni 2010, Preise in Euro. Große Internet-Provider mit eigenen CSD-EinwahlenGroße Online-Dienste betreiben unter Umständen eigene Einwahlnummern in den jeweiligen Mobilnetzen, so dass Sie auch unterwegs nicht auf Ihren gewohnten Provider verzichten müssen. Da aber CSD fast keine Bedeutung mehr hat, sind auch diese Einwahlmöglichkeiten spärlich. Falls Ihr Mobilfunk-Provider noch eine solche Einwahl anbietet, können Sie dessen Einwahlnummer in der Preisliste zu Ihrem Mobilfunk-Tarif finden. Für die Einwahl müssen Sie dann die Entgelte für netzinterne Gespräche ihres Netzbetreibers und die Onlinegebühren Ihres Online-Dienstes zahlen. Als Kennung verwenden Sie den Benutzernamen und das Kennwort, das Sie von Ihrem Online-Dienst erhalten haben. Weitere Informationen zu Datenübertragung unterwegs finden Sie auf unserer Themenseite zum mobilen Internet. Alles zur Hardware für die mobile Internet-Nutzung finden Sie auf einer weiteren, speziellen Themenseite. Meldungen zu CSD
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