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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.05.2013 |
STMicro will Mobilfunkchip-Jointventure mit Ericsson beenden10.12.2012
15:37 Der kriselnde Großkunde Nokia reißt Zulieferer mit
Von dpa / Marie-Anne Winter
Europas größter Halbleiterhersteller
STMicroelectronics zieht beim defizitären Chip-Jointventure mit dem
schwedischen Mobilfunkausrüster Ericsson die Reißleine. Der Ausstieg
aus dem Gemeinschaftsunternehmen ST-Ericsson werde voraussichtlich
während des dritten Quartals im nächsten Jahr vollzogen, teilte der
Infineon-Konkurrent heute mit.
Ericsson kündigte an, mit STMicro an einer Lösung für das Gemeinschaftsunternehmen zu arbeiten. Es sei aber noch unklar, wie die künftige Eigentümerstruktur von ST-Ericsson aussehen werde. STMicro will dem Verlustbringer nach dem Ausstieg aber als Partner erhalten bleiben. ST-Ericsson versucht seit einiger Zeit, seine Kosten zu drücken, um endlich schwarze Zahlen zu schreiben. Zudem gelten Modems für den neuen Mobilfunkstandard LTE als Hoffnungsträger. Schwäche von Nokia und Blackberry belasten STMicro
STMicro strebt laut seinem Chef Carlo Bozotti künftig eine operative Marge von zehn Prozent oder mehr an. Um das zu erreichen, sollen die Betriebskosten je Quartal bis Anfang 2014 auf 600 bis 650 Millionen US-Dollar sinken. Die an der Pariser Börse notierte Aktie stieg am Morgen um 2,74 Prozent auf 5,14 Euro. STMicro leidet bereits seit einiger Zeit unter dem schwachen Abschneiden eines seiner größten Kunden, dem finnischen Handyhersteller Nokia. Die Finnen hatten bei den profitträchtigen Smartphones den Anschluss an die Konkurrenz verloren und versuchen derzeit mit neuen Windows Phones einen Neuanfang. Aber auch das flaue Geschäft des Blackberry-Herstellers Research In Motion (RIM) sowie fallende Umsätze beim Netzausrüster Alcatel Lucent belasten STMicro. Weitere Meldungen zum Thema Hardware
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