
Umfrage: Zufriedenheit mit dem mobilen Internetzugang
Die Ergebnisse unserer
Umfrage zur Zufriedenheit mit der mobilen Internetnutzung
stehen fest.
Die Umfragewerte basieren auf 1 900 Teilnehmern, die sich (nach Selbsteinschätzung)
durch einen sehr guten Kenntnisstand im Bereich der Telekommunikation auszeichnen. Mit über
95 Prozent überwiegt hierbei der männliche Anteil der Teilnehmer enorm. 77,5 Prozent
der Befragten surft jeden Tag unterwegs im Internet, knapp 62 Prozent sogar mehrmals
täglich. Häufiger wird das Internet mobil auf dem
Smartphone
genutzt (68 Prozent). Und die Mehrheit der Leser von teltarif.de nutzen das mobile
Internet übrigens gar nicht in mobilen Szenarien: Über 62 Prozent surfen innerhalb von
Gebäuden über ein Mobilfunknetz.
Durch die Bank befriedigende Netzqualität
Die größte Gruppe der Befragten surfen im Netz des Münchener Netzbetreiber o2.
Dieser führt deutlich mit 38,6 Prozent. Vodafone und
E-Plus folgen mit einem Anteil von 25,8 und 21,2 Prozent.
Das Netz der Deutschen Telekom kommt mit knapp 14 Prozent
auf den letzten Platz in der Gunst der Beteiligten. Somit verteilt sich der größte Teil der
Befragten auf die E-Netze (59,8 Prozent).
| Netz |
Qualität |
Preis- Leistung |
| Telekom |
2,54 |
3,11 |
| Vodafone |
2,94 |
2,82 |
| E-Plus |
3,44 |
2,60 |
| o2 |
3,34 |
2,70 |
| Bewertung in Schulnoten. |
Kern der einwöchigen Befragung Mitte September war die Frage "Erinnern Sie sich an
eine TYPISCHE Surf-Session vor kurzem und beurteilen diese."
Quer über alle Netzbetreiber wird die Netzqualität mit der Note 3,14, also befriedigend, bewertet,
die Einzelurteile schwanken zwischen den Noten 2,54 und 3,44. Alle Netzbetreiber erhalten also
eine befriedigende Bewertung der Netzqualität, im Detail gibt es dennoch zum Teil
deutliche Unterschiede.
Bei der Beurteilung der Netzqualität decken sich die Ergebnisse unserer Studie
weitgehend mit den (technischen) Netztests der Stiftung Warentest
und der Computerzeitschrift
Chip.
Am zufriedensten sind die Teilnehmer mit der Qualität des Telekom-Netzes (2,54).
Auf Rang 2 platziert sich das Netz von Vodafone, während die Netzqualität von o2
mit der Note 3,34 weiter abgeschlagen rangiert und sich qualitativ eher bei
E-Plus einzuordnen lässt.
Teilnehmer sind sehr preisbewusst bei der Wahl des Tarifs

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Mit Ausgaben von maximal 10 Euro monatlich für den mobilen Internetzugang
sind die Befragten sehr preisbewusst. Dies erklärt unter anderem die Dominanz der Netze
von o2 und E-Plus, da die Tarife und Optionen für mobile Daten hier oftmals preisgünstiger
sind. Auch die Mehrheit der befragten Vodafone-Kunden geben nicht mehr als 10 Euro im
Monat aus. Dahingegen bezahlen fast 70 Prozent der Befragten im Telekom-Netz
mehr als 10 Euro bzw. fast 45 Prozent mehr als 20 Euro.
Befragte "verzeihen" Qualitätsprobleme bei günstigen Preisen
Spannend bleibt nun die Frage nach dem Preis-Leistungsverhältnis: Honorieren die
Befragten die relativ günstigen Preise, die sie monatlich für den mobilen
Internetzugang bezahlen? Oder fordern sie perfekte Qualität? Sind die
"Viel-Zahler" besonders kritisch?
Blicken wir kurz zurück: Bei der Qualität wurden die Netze der Telekom und von Vodafone
deutlich besser bewertet als jene von o2 und E-Plus. Dies dreht sich nun beim Blick
auf das Preis-Leistungs-Verhältnis: Hier liegt nun der "Verlierer" der Qualitätsbetrachtung
ganz vorne: E-Plus wird mit der Schulnote 2,6 bewertet, gefolgt von o2 mit 2,7.

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Auch Vodafone sammelt in dieser Bewertung Pluspunkte und wird von den Befragten beim Preis-Leistungsverhältnis
leicht positiver bewertet: 2,82. Kritisch urteilen die Befragten über die Deutsche Telekom.
Nach dem Sieg in der Qualitätswertung folgt hier der letzte Platz und eine deutlich schlechtere
Note: 3,11. Die Deutsche Telekom ist übrigens der einzige Netzbetreiber, der beim
Preis-Leistungsverhältnis Einbußen in der Bewertung hinnehmen musste. E-Plus und o2
profitieren hier stark, Vodafone immerhin noch leicht.
Auf der folgenden Seite lesen Sie, warum das mobile Internet
im Urteil der Befragten noch großen Nachholbedarf hat. Zudem zeigen wir, ob es
regionale Besonderheiten in der Beurteilung der Netzqualität gibt.