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Mobiles Internet: 2009 wurden Surftsticks bezahlbar

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o2 UMTS-Surfstick Mit 2009 ist ein ereignisreiches Jahr zu Ende gegangen. Vor allem im Bereich des mobilen Internet hat sich viel getan. Ein absolutes Trend-Produkt war der UMTS-Surfstick, und da die Preise kräftig gefallen sind, hat jetzt fast jeder einen. Keinen geringen Anteil daran dürfte der Boom der Netbooks gewesen sein. Der natürliche Lebensraum der kleinen und mobilen Rechner ist das Internet, und da noch immer die wenigsten Modelle mit integriertem UMTS-Modul ausgerüstet sind, bleibt unterwegs der Surfstick die erste Wahl, um online zu gehen. Die günstigen Sticks werden seit geraumer Zeit auch mit bezahlbaren Tarifen angeboten.

Die Discounter haben Leben ins Spiel gebracht

Ein weitere wichtiger Punkt war der Einstieg der Discounter in das Geschäft mit UMST-Surfsticks und Tarifen für die mobile Internetnutzung. Bei Aldi, dem Discounter schlechthin, hat mit Tagesflatrates für 1,99 Euro und Monats-Tarifen für 14,99 Euro kräftig an der Preisschraube gedreht. Allerdings nutzt Aldi Talk das Netz von E-Plus, welches zumindest derzeit noch am schlechtesten für die Datennutzung ausgebaut ist - andere können das besser. Beliebt sind Angebote im Netz von o2. Kaffeeröster Tchibo beispielsweise bietet für knapp 20 Euro eine Monats-Flatrate an, der Surfstick kostet aktuell 29,95 Euro. Auch o2 selbst verkauft seinen Stick, meist im Rahmen von Angeboten, zu diesem Preis. Vorteil des o2-Netzes gegenüber E-Plus ist die HSPA-Unterstützung, die deutlich schnellere Datenraten bietet.

Surfsticks von Zeitungen und TV-Sendern

2009 traten auch Fernsehsender und Zeitungen mit eigenen Angeboten für mobiles Surfen auf. N24 und Pro Sieben bieten Surfsticks mit Tarifen an und nutzen das Netz von Vodafone, das mit weitreichender UMTS-Verfügbarkeit glänzt. Der Stick von Pro Sieben dient neben UMTS auch zum Empfang von DVB-T-Signalen für das Fernsehen unterwegs. Die Zeitung mit den vier großen Buchstaben aus dem Axel-Springer-Verlag ist erst im Herbst eingestiegen, funkt ebenfalls über Vodafone und verlangt pro Woche 6,99 Euro, die Geschwindigkeit wird ab 1 GB gedrosselt. So kann bei BILDmobil für unter 30 Euro den ganzen Monat gesurft werden, den Stick gab es im Dezember für 24,95 Euro, das sind 25 Euro weniger als der reguläre Preis. Natürlich gibt es noch unzählige weitere Provider, die UMTS-Surfsticks anbieten. Wenn sich die Anbieter jetzt noch dazu durchringen, die lästige Drosselung nach meist 5 GB Datenvolumen pro Monat fallen zu lassen, kann der Preisverfall gerne im neuen Jahr genau so weitergehen.

<via teltarif>