MWC

Mobile World Congress bleibt in Barcelona

GSM Association entscheidet sich gegen München, Mailand und Paris
Von dpa /
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Der Mobile World Congress bleibt in BarcelonaDer Mobile World Congress bleibt in Barcelona Die wichtigste Mobilfunkmesse in Europa, der Mobile World Congress (MWC), kommt nicht nach Deutschland, sondern wird für fünf weitere Jahre im spanischen Barcelona veranstaltet. Der Veranstalter der Fachmesse, die GSM Association (GSMA), entschied sich gestern gegen die Bewerbungen von München, Mailand und Paris, die Barcelona von 2013 an als "Mobile World Capital" ablösen wollten. Im Vorfeld hatte sich auch Köln beworben. Die Stadt am Rhein war aber bereits zuvor ausgeschieden.

Nach Angaben des bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil (FDP) war München von insgesamt rund 60 Städten als einziger deutscher Bewerber in die Runde der letzten Vier gekommen. Obwohl der Freistaat nicht den Zuschlag erhalten habe, sei die Bewerbung ein einmaliger Schulterschluss gewesen von Staatsregierung, Messe München, Landeshauptstadt und von Unternehmen, betonte Zeil.

Die GSM Association veranstaltet den Mobile World Congress derzeit immer im Februar, wenige Wochen vor der Computermesse CeBIT im März. Zum MWC 2011 kamen mehr als 60 000 Besucher aus rund 200 Ländern nach Barcelona.

Honeycomb war großes Thema auf dem MWC 2011

In diesen Jahr dominierten vor allem die Tablets mit der Android-Variante Honeycomb die Messe in Barcelona. Die als Konkurrenten zum Apple iPad geltenden Geräte wurden wenig später zunächst in den USA auf dem Markt eingeführt. In Deutschland kam Ende April mit dem Motorola Xoom das erste Honeycomb-Tablet auf den Markt.

Hersteller wie HTC zeigten zudem neue Smartphones mit Android. Neue Windows Phones gab es auf der Messe nicht. Microsoft gab jedoch einen Einblick in die Zukunftspläne für das Smartphone-Betriebssystem.

Der zu den beliebtesten Smartphone- und Tablet-Herstellern zählende amerikanische Konzern Apple nimmt am Mobile World Congress nicht teil. Stattdessen zeigte das Unternehmen sein iPad 2 wenige Wochen später im Rahmen einer eigenen Veranstaltung.

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