Der US-Softwareriese
Microsoft gibt offenbar sein Projekt für einen eigenen
Tablet-PC vorerst auf. Über das Vorhaben unter dem Codenamen
Courier sei in den vergangenen Monaten viel spekuliert worden", erklärte Microsoft gestern. "In unserem Unternehmen werden zu jeder Zeit neue Ideen untersucht, getestet und ausgebrütet." Courier sei ein Beispiel dafür, allerdings würde die entsprechende Technologie lediglich "für die Verwendung in neuen Microsoft-Angeboten geprüft", betonte das Unternehmen.
Microsoft entwickelte im Courier-Projekt nach Angaben von Branchendiensten einen Tablet-PC,
der aus zwei berührungsempfindlichen Bildschirmen besteht und wie ein Buch zusammengeklappt werden kann. Mit einem Stift sollte es möglich sein, Notizen zu machen. Microsoft hatte das Projekt aber nie kommentiert oder bestätigt, wie der Konzern am Donnerstag nochmals betonte.
Tablet-PCs sind eine neue Klasse von Geräten zwischen Notebook und Smartphone. Sie sind mit einem (oder mehreren) berührungsempfindlichen Bildschirm ausgestattet, über den die Geräte bedient werden können. Der Microsoft-Konkurrent Apple hatte Anfang April seinen iPad herausgebracht und damit einen neuen Boom ausgelöst. Microsoft hatte bereits gemeinsam mit dem Computerbauer Hewlett-Packard ein Konkurrenzprodukt zum iPad vorgestellt. Der HP Slate löste allerdings wenig Begeisterung aus.
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Tablets sind der neue Trend:
Das iPad hat einen neuen Hype begründet - dabei gibt es Tablets schon seit einigen Jahren.
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