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Microsoft stellt alternative Browser zur Auswahl

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Schon einige Male hatte Microsoft Probleme mit den Kartellwächtern der EU, zuletzt ging es meist darum, wie tief der eigene Browser Internet Explorer im Betriebssystem verankert ist. Wenn dadurch der Weg für die Installation von Browsern anderer Anbieter verbaut ist, ist das offenbar rechtswidrig, deshalb muss Microsoft auch alternative Programme zum Surfen im Internet anbieten. Derzeit arbeiten die Entwickler in Redmond an einem Auswahl-Dialog, der ein "Who is Who" der schärfsten Konkurrenten des Internet Explorer auflistet.

Freie Wahl für freie Surfer

Windows 7 Microsoft Browser Auswahl In der Auswahlbox, die aktuell noch in der Entstehung und nicht final ist, finden sich mit Mozilla Firefox und Google Chrome die "Erzfeinde" des Internet Explorer, vor allem Firefox sägt gewaltig am Thron des Marktführers. Daneben tauchen noch Opera und Apples Safari in den Top 5 auf, die Reihenfolge ist vom Zufall bestimmt und ändert sich bei jedem neuen Ladevorgang. Zu jedem Browser können die Nutzer sich weitere Informationen anzeigen lassen und die gewünschte Surf-Software dann per einfachem Click direkt installieren. Neben den fünf wichtigsten Browser werden noch sieben weitere, eher unbekannte Kandidaten gelistet, und zwar Sleipnir, K-Meleon, GreenBrowser, Avant Browser, Maxthon, FlashPeak und Flock. Ab dem 17. März soll die Auswahl-Box per normalen Windows-Update ausgeliefert werden. Die Auswahl selbst findet über die Microsoft-Webseite Browserchoice statt, die auch bereits online ist. Wer das möchte, kann den Internet Explorer auch deaktivieren.

<via Microsoft on the Issues [Link auf http://microsoftontheissues.com/cs/blogs/mscorp/archive/2010/02/19/the-browser-choice-screen-for-europe-what-to-expect-when-to-expect-it.aspx entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar]>