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Lumia 532 Dual-SIM im Test: Konzentration auf das Wesentliche

Den Einsteiger-Bereich hat Microsoft Devices mit seinen neuen Lumia-Smartphones ganz schön aufgestockt. Die Besonderheit des Lumia 532 Dual-SIM ist neben dem niedrigen Preis zweifelsfrei die Benutzung von zwei SIM-Karten.
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Im Januar stellte Microsoft zwei neue Einsteiger-Smartphones vor, deren Verkaufs­preise bereits zum Marktstart unter 100 Euro lagen. Nachdem wir mit dem Lumia 435 das günstigere der beiden Modelle getestet haben, hat uns nun das Lumia 532 in der Dual-SIM-Variante für einige Tage im Alltag begleitet.

Microsoft Lumia 532 Dual
Auf den ersten Blick sind die zwei Windows Phones nicht voneinander zu unterscheiden. Beide Geräte besitzen annähernd gleiche Maße, ein 4 Zoll großes Display mit gleicher Auflösung und ein Gehäuse in den typischen knallig-bunten Lumia-Farben. Für 99 Euro kann derzeit das Lumia 532 Dual-SIM in den Farben Orange und Grün sowie Schwarz und Weiß erworben werden.

Design und Verarbeitung

Microsoft Lumia 532 Dual-SIMIm Lieferumfang: Kurzanleitung, Akku und Ladegerät Das Microsoft Lumia 532 Dual-SIM steckt in einem kantigen Gehäuse, dessen Rückseite bei unserem Modell in mattem Orange erstrahlt. Etwas rutschig ist das abnehmbarer Cover schon. Dennoch liegt das Smartphone sicher in der Hand. Grund hierfür ist der halb­transparente und minimal rutschfeste Rahmen, der um das Gehäuse führt. Ob der Material-Mix gefällt, ist Geschmacks­sache. Der Akkudeckel, der fest auf dem Gehäuse sitzt, gibt bei stärkerem Druck zwar leicht nach, lässt jedoch keinen Mucks verlauten. Die Kante um die Linse herum ist etwas scharf­kantig geraten. Die sonstige Verarbeitung lässt keine Kritik zu.

Microsoft Lumia 532 Dual-SIM

4-Zoll-Display mit Glance Screen

Die Darstellungen auf dem 4 Zoll großen Display kann zwar keine Begeisterungen hervorrufen, ein Smartphone für unter 100 Euro sollte jedoch mit Nachsicht bedacht werden. 233 Pixel pro Zoll kann der LCD-Bildschirm darstellen, der mit 480 mal 800 Pixel auflöst. Der Kontrast und die Helligkeit gehen in Ordnung. Bei der Darstellung ist die fehlende Schärfe jedoch spürbar. Auf die Clear-Black-Technologie, die bei einigen andren Lumia-Smartphones kräftige Schwarztöne beschert, hat Microsoft bei diesem Einsteiger-Modell verzichtet. Beim Neigen des Geräts wird der Bildschirm recht schnell dunkel.

Microsoft Lumia 532 Dual-SIM
Betrachtung des Bildschirms unter verschiedenen Blickwinkeln
Einige Features hat das Display trotz des geringen Verkaufs­preises des Smartphones dennoch zu bieten. So können Informationen wie Uhrzeit oder Benach­richtigungen über den Glance Screen auf dem Sperr­bildschirm angezeigt werden, ohne das Display aktivieren zu müssen. In den Einstellungen unter Bildschirm "Blick" kann der Nutzer hierfür die Details festlegen. Weiterhin kann das Display per Doppel­tipp aus dem Ruhemodus geholt werden. Das Lumia 532 Dual-SIM ermöglicht zudem die Anpassung des Helligkeits- und Farbprofils - zumindest etwas - und die Verbesserung der Lesbarkeit bei Sonnen­licht.

Dual-SIM-Funktion im Standby-Modus

Unterhalb des Akkus finden zwei Micro-SIM-Karten nebeneinander Platz. Das Lumia 532 kann entsprechend im Dual-Standby-Modus betrieben werden. Als wir während eines Telefonats einen Anruf auf die zweite Rufnummer erhielten, wurden wir per SMS über den verpassten Anrufversuch informiert. Die Sprach­qualität empfanden wir über beide Steckplätze als völlig in Ordnung. Unsere Gesprächs­partner waren ausreichend laut und deutlich zu verstehen.

Auf dem Startbild­schirm des Endgeräts kann für jede SIM-Karte jeweils für Telefonie und SMS-Versand eine Kachel abgelegt werden. Die farblichen Kennzeich­nungen für die beiden SIM-Karten orientieren sich an dem gewählten Akzentfarbe des Designs. Innerhalb der Telefonie- bzw. Kurznach­richten-Anwendung kann ebenfalls eine der beiden SIM-Karten ausgewählt werden.

Microsoft Lumia 532 Dual-SIM
Beim mobilen Surfen über das Mobilfunknetz ermöglicht das Lumia 532 theoretische Surfgeschwin­digkeiten von bis zu 42,2 MBit/s im Downstream sowie 5,76 MBit/s im Upstream. In den Einstellungen kann die zuständige Karte für Daten­verbindungen ausgewählt werden. Da beide Steckplätze 3G-fähig sind, ist beim Wechsel ein Umstecken der Karten nicht nötig. Dort kann bei Bedarf auch eine SIM-Karte komplett deaktiviert werden. Zudem ist der WLAN-Standard 802.11 b/g/n mit an Bord. Auch das Umschalten zwischen Mobilfunk- und WLAN-Verbindung meistert das Gerät ohne längere Verzögerungen. Als Standard-Brwoser ist der Internet Explorer 11 vorinstalliert.

Wie es um die Leistungen des Prozessors und Akkus bestellt ist und ob die beiden Kameras brauchbare Fotoauf­nahmen ermöglichen, schildern wir auf der folgenden Seite.

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