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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Offenbar gravierende Sicherheitslücke in Internet Explorer 6 bis 815.01.2010
13:03 Möglicherweise Patch-Day außer der Reihe - auch Adobe mit wichtigem Patch
Wie Microsoft
jetzt bekannt gibt, klafft im Internet Explorer eine offenbar gravierende
Sicherheitslücke,
die auch schon aktiv genutzt wird. Betroffen seien die Browser-Versionen
6, 7 und 8, teilte der Konzern weiter mit - für die Variante
Internet Explorer 5.01 mit Service Pack 4, die lediglich noch
auf Windows 2000-Systemen oder früheren eingesetzt sein kann, gilt diese Gefahr nicht.
Allerdings seien bisher "lediglich" Attacken auf den Internet Explorer 6 bekannt. Die Lücke erlaube Fremden im Zweifel die Ausführung von Code auf dem Computer: Bei einem erfolgreichen Angriff habe dieser dann die Rechte des lokalen Nutzers, im Zweifel als auch als Administrator. Genutzt werden könne die Sicherheitslücke über präparierte Webseiten, Microsoft weist darauf hin, dass dies hier auch mittels von Usern eingestellten Inhalten oder über Werbung möglich ist. Möglicherweise werde es einen Patch "out of cycle" geben, also außer der Reihe des regulären Patchdays. Bis zum Zeitpunkt des Fixes gibt Microsoft Tipps für einen Workaround: So könnten die Internet-Einstellungen so verändert werden, dass bei Nutzung von ActiveX-Controls und Active Scripting eine Rückfrage beim User erfolgt - hier könne dann bei unbekannten Seiten auf die Ausführung verzichtet werden. Dies sei zum Beispiel über die Sicherheits-Einstellungen für Internet und lokales Intranet möglich, in dem diese auf "hoch" gesetzt würden - vertrauenswürdige Seiten könnten dann in die entsprechende Kategorie eingetragen werden und liefen ohne Rückfragen wie immer. Zudem solle die Data-Execution-Protection-(DEP)-Funktion eingeschaltet werden, was ebenfalls unter den Internet-Optionen möglich ist. Der Viren-Spezialist McAfee will ausgemacht haben, dass die Lücke auch bei dem gestern gemeldeten Angriffen auf mehrere Firmen inklusive Google Verwendung fand, bei denen hierüber eine Hintertür im System geöffnet wurde. Adobe mit wichtigem PatchAdobe hat indes jetzt eine Sicherheitslücke im Adobe Reader und Acrobat jeweils in den Versionen 9.2 und 8.1.7 auf den System-Plattformen Windows, Mac OS und Linux geschlossen, die ebenfalls unter Umständen die Übernahme des Systems erlaubte. Daher werden jetzt die Versionen 9.3 und 8.2 bereitgestellt - letzte betrifft Nutzer, die auf Grund ihrer Systemvoraussetzungen nicht auf eine 9er-Variante updaten können.
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