Der Verkauf von billigen Einsteigerhandys wird in den nächsten fünf Jahren um
22 Prozent steigen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der britischen
Marktforscher von
Juniper
Research. Ursächlich hierfür ist laut den Marktforschern die zunehmende Konzentration
auf neue Märkte wie Afrika und den Mittleren Osten, wo bis zum Jahr 2014 eine
Steigerung in den Absätzen von 54 Prozent erwartet wird. Die Hersteller
streben gemäß der Analyse danach, den so genannten TCO-Wert ("total cost of
ownership", Maß für die anfallenden Kosten von Investitionen) auf unter
5 Dollar (3,55 Euro) pro Gerät zu drücken.
Darüber hinaus kommen die Experten von Juniper Research zu dem Ergebnis, dass
sich der Handymarkt hauptsächlich in zwei Richtungen entwickelt: Günstige
Einstiegsgeräte mit Grundfunktionen auf der einen und teure
Smartphones mit üppiger Ausstattung und
Technik auf der anderen Seite. Der Markt für Handys der Mittelklasse ginge
zurück. Dies dürfte zu Lasten der entsprechenden Hersteller gehen, die Studie
nennt hier explizit Motorola als potenziellen Problemfall.