Überarbeitet

Radikalkur bei M-Net: Nur noch drei Tarife im Festnetz

Kunden können zwischen 18, 50 und 100 MBit/s wählen
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Die neuen M-Net-Tarife im ÜberblickDie neuen M-Net-Tarife im Überblick Der in München ansässige Festnetzanbieter M-Net, der weite Teile Bayerns und kleine Teile Baden-Württembergs mit Festnetz und Internet versorgt, hat sein Tarifangebot komplett überarbeitet. Nach eigenen Angaben wollte das Unternehmen damit die gewachsene Tarifkomplexität minimieren und den Kunden die Wahl erleichtern. Die Folge: Es gibt nur noch drei Tarife, deren maßgebliches Unterscheidungskriterium die Bandbreite ist.

Die drei noch existierenden Tarife haben die Namen Surf&Fon 18, Surf&Fon 50 sowie Surf&Fon 100. Die Zahl im Tarifnamen bezeichnen den maximal möglichen Downstream, wobei die beiden größeren Pakete nicht an allen Orten geschaltet werden können. Der 50er-Tarif ist nur dort möglich, wo M-Net VDSL ausgebaut hat, der 100er-Tarif nur dort, wo das Unternehmen Glasfaser verlegt hat. Und auch beim 18er-Tarif kann M-Net nicht mehr Bandbreite schalten, als die Kupferdoppelader der Telekom technisch zulässt. 18 MBit/s darf hier nur als Idealwert gesehen werden.

Interessant sind noch die Upstream-Raten. Diese liegen bei den Tarifen - analog zur oben genannten Reihenfolge - bei 1,5 und 10 MBit/s. Die Kosten für die Tarife liegen bei monatlich 27,90 Euro, 34,90 Euro bzw. 39,90 Euro. Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei zwei Jahren. Kunden, die in den vergangen sechs Monaten keine M-Net-Kunden waren, sparen in den ersten sechs Monaten der Vertragslaufzeit zudem monatlich 10 Euro. Auf Wunsch kann der Kunde auch einen Vertrag ohne Mindestlaufzeit wählen, dann aber entfällt die Neukundenaktion und die Schaltung des Anschlusses kostet einmalig 69,90 Euro.

ISDN-Option buchbar, Minutenpreise bleiben hoch

In den Tarifen enthalten ist neben einer Internetflatrate auch ein Telefonanschluss mit Flatrate ins deutsche Festnetz. Das Angebot beinhaltet einen Analog-Anschluss. Die ISDN-Variante kostet monatlich 4,90 Euro zusätzlich. Bucht der Kunde erst zu einem späteren Zeitpunkt die ISDN-Option, so beginnt die Mindestlaufzeit von neuem. Verpasst hat M-Net leider die Chance, mit den neuen Tarifen auch faire Gesprächskosten für Telefonate in deutsche Mobilfunknetze einzuführen. Nach wie vor kosten Telefonate zu deutschen Handys 21,9 Cent pro Minute. Umgehen lassen sich diese Kosten jedoch beispielsweise über Callthrough.

Enthalten ist in allen Paketen eine FRITZ!Box. Dabei ist vom Tarif und einer eventuell gebuchten Zusatzoption abhängig, welche Version des WLAN-Routers der Kunde am Ende bekommt. Upgrades können für 2,90 Euro gebucht werden.

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