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Erster Eindruck von Vodafone-LTE in Berlin27.06.2012
15:10 Empfang abhängig von Standort und verwendeter HardwareInhaltsverzeichnis:1. Vodafone-LTE in Berlin mit zwei Daten-Sticks im Test2. Datenraten an verschiedenen Punkten in Berlin
Von Alexander Kuch
![]() Erster Eindruck von Vodafone-LTE in Berlin Die LTE-Netze in Deutschland wachsen beständig und teltarif.de testet das schnelle mobile Internet in immer mehr Regionen. Mittlerweile ist das LTE-Netz von Vodafone in der Hauptstadt Berlin so weit, dass wir es einem ersten Test unterziehen konnten. Mit Hilfe der von Vodafone veröffentlichten Karte zur LTE-Netzabdeckung haben wir uns mit einem Netbook und zwei verschiedenen LTE-Surfsticks zu einigen Orten der Bundeshauptstadt aufgemacht - und sind zu interessanten Ergebnissen gekommen. Bei der Bedienung der Karte ist es im übrigen sinnvoll, das Häkchen bei der voreingestellten UMTS-Netzabdeckung herauszunehmen und dafür eines bei "LTE Outdoor" zu setzen. Warum es während der Anfangszeit gerade LTE Outdoor sein sollte, lesen Sie in diesem Kurztest Welcher Surfstick darfs denn sein?Momentan vermarktet Vodafone für seine LTE-Datentarife zwei verschiedene Surf-Sticks. Beim einen handelt es sich um den "Vodafone LTE USB-Stick K5005" aus dem Hause Huawei, den der Netzbetreiber für die "LTE-unterwegs"-Tarife liefert. Je nach Tarif ist der Stick ab einem Euro erhältlich und unterstützt jeweils 50 MBit/s im Upstream und im Downstream. Kann der Stick kein LTE-Netz finden, nutzt er das UMTS/HSDPA-Netz, gegebenenfalls auch GPRS. Ein Speicherkartenslot in Verbindung mit einer Speicherkarte erlaubt die Nutzung des K5005 als Datenspeicherstick. Im Test benahm sich unser Exemplar des Surfsticks K5005 - je nach verwendetem Computer - wie eine launische Operndiva. Schon die erste Installation der Stick-Software dauerte auf einem etwas älteren Atom-Netbook 15 Minuten, auf einem schnelleren Windows-Notebook und insbesondere auf einem Apple-Rechner ging es unter 5 Minuten. Auch die Initialisierung des Sticks sowie das Verbinden mit dem Vodafone-Netz dauerten mitunter recht lange, was nach unserem Eindruck nicht am Stick liegt, sondern an der noch unausgereiften Software. Dass vom LTE- zum UMTS-Betrieb bei fehlender LTE-Versorgung eine kurze Trennung der Verbindung stattfindet, war uns klar, doch dass auch der Stick jedes Mal komplett neu initialisiert werden muss, hielten wir zuerst für einen Fehler. Auf der Homepage schreibt Vodafone allerdings zum K5005: "Sind Sie bundesweit unterwegs und wollen zwischen dem GSM/UMTS-Netz und dem neuen LTE-Netz bei örtlicher Verfügbarkeit wechseln, so trennen Sie bitte den LTE-USB-Stick von Ihrem PC oder Laptop und stecken diesen wieder neu ein. Die Internetverbindung wird so neu aufgebaut." Dies kostet wieder wertvolle Zeit. Obwohl wir es zwar ein paar Mal geschafft haben, diese Neu-Initialisierung ohne Abstöpseln durch einen Neustart der Software zu erreichen, halten wir diese Handhabung auf die Dauer für nicht praktikabel, zumal das beim baugleichen "Speedstick LTE" der Telekom nicht erforderlich ist. Es handelt sich in beiden Fällen um den Surfstick Huawei E398, allerdings haben die beiden Netzbetreiber die Firmware angepasst.
Aus gutem Grund vermarktet Vodafone den Samsung GT B3740 allerdings nur mit den "LTE-zuhause"-Tarifen: Denn der Samsung-Adapter ist ein reiner LTE-Stick, der ansonsten kein weiteres Netzwerkprotokoll außer LTE im 800-MHz-Frequenzband unterstützt. Verlässt man das LTE-Ausbaugebiet, bricht die Verbindung ab - im UMTS-Netz ist der Samsung-Stick nicht zu gebrauchen. Auf der folgenden Seite dokumentieren wir die unterschiedlichen Datenraten an verschiedenen Orten in Berlin und fassen die Ergebnisse des LTE-Tests im Vodafone-Netz zusammen.
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