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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 28.05.2012 |
Schnelles Internet: LTE bringt das Dorf ins Netz05.07.2011
10:53 Netze der Anbieter wachsen stetig
Jeden Monat wird das neue LTE-Mobilfunknetz
ein wenig größer. Wer bisher in einem abgelegenen Dorf noch
keinen Breitbandanschluss ins Internet hatte, freut sich jetzt über
eine schnelle Datenverbindung: "Das ist ein Quantensprung", sagt
Bernd Pupke in brandenburgischen Neubensdorf, das zwischen Berlin und
Magdeburg liegt. Zuvor habe es dort nur das langsame ISDN oder ein
nicht sehr stabiles UMTS-Netz gegeben.
Mit der ersten Generation der LTE-Sticks kann man aber nur ins LTE-Netz gehen - die alternative Nutzung von UMTS- oder GSM-Netz (GPRS und EDGE) funktioniert damit nicht. Voraussichtlich ab August soll es aber neue USB-Sticks geben, die auch die älteren Netzstandards unterstützen. Der fließende Übergang zwischen den verschiedenen Netztechnologien wird aber vermutlich erst später nach einer Aktualisierung der Geräte-Software funktionieren. Theoretisch können LTE-Netze Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s übertragen. In der Praxis sind sie meist deutlich langsamer, aber immer noch deutlich schneller als die Vorgängertechnologien UMTS und HSPA. Das gilt auch für das Hochladen, also den Upload von Daten. Wie schnell ein Netz in der Theorie sein kann, ist von der Frequenz-Bandbreite des Anbieters abhängig. Da in den 2,6-GHz-Bereichen (zumeist Stadtnetze) zumeist mehr Frequenzen bereitstehen, können hier auch höhere Bandbreiten angeboten werden, als in den 800-MHz-Netzen (zumeist im ländlichen Bereich). Geschwindigkeitsangaben sind nur theoretischer NaturDie tatsächlich erreichbare LTE-Geschwindigkeit ist abhängig vom Standort und von der Zahl der Nutzer in einer Funkzelle: Je geringer die Entfernung zum Sendemast und je weniger Teilnehmer sich die verfügbare Bandbreite teilen müssen, desto schneller ist die Datenübertragung. Ob das Netz generell am Wohnort verfügbar ist, lässt sich auf den Seiten der Netzbetreiber prüfen. Vodafone oder o2 bieten bei Vertragsabschluss zum Beispiel ein einmonatiges Rückgaberecht an, damit man die Technik tatsächlich zu Hause ausprobieren kann. Der 800-MHz-Frequenzbereich wurde früher für die Übertragung analoger Fernsehsignale genutzt und ist durch die Umstellung auf den digitalen Fernsehstandard DVB-T freigeworden, weshalb man auch von digitaler Dividende spricht. Vor allem in Großstädten soll für LTE dann auch der Frequenzbereich von 2,6 Gigahertz genutzt werden. Die Deutsche Telekom hat Anfang Juni ihr LTE-Netz in Köln gestartet, Vodafone den Ausbau in Berlin begonnen, vermarktet das Netz fort aber noch nicht. Für die mobile LTE-Nutzung empfiehlt es sich daher, mit der Anschaffung eines USB-Sticks zu warten, bis künftige Geräte eine Multiband-Unterstützung bieten. Denn LTE ist auch für die Internet-Nutzung in Fahrzeugen interessant - die Mobilfunkverbindung soll selbst in einem 300 km/h schnellen ICE nicht abreißen. Allerdings ist hier unklar, ob die Repeater die Frequenzen unterstützen. Wenn nicht, dürfte es wieder zu Versorgungsproblemen kommen. Noch kein LTE für Handys verfügbar
Bei den derzeit verfügbaren Zweijahresverträgen für LTE zu Hause liegen die monatlichen Kosten bei den drei Anbietern je nach Tarif (Geschwindigkeit von 3 bis 50 MBit/s) zwischen 29,99 bis 69,99 Euro bei einem Datenvolumen zwischen 3 und 50 GB. Wer das Inklusiv-Volumen überschreitet, darf meist bei gedrosselter Geschwindigkeit weitersurfen. Hinzu kommen teils noch Bereitstellungskosten sowie die Miete oder der Kauf eines Routers. "Der Ausbau schreitet zügig voran", sagt René Henn von der Bundesnetzagentur in Bonn. Die Behörde prüft die Netzabdeckung nach Bundesländern und achtet darauf, ob die Auflagen erfüllt werden, zuerst die "weißen Flecken" der Breitbandversorgung auf dem Land abzudecken. Schnelles Internet für Landbevölkerung elementarNoch nicht angekommen ist das LTE-Netz bisher zum Beispiel in der brandenburgischen Gemeinde Gumtow, das bislang weder DSL- noch UMTS-Abdeckung hat. "Wir haben dadurch erhebliche Probleme", klagt Bürgermeister Stefan Freimark. Die Gemeindeverwaltung sei ebenso davon betroffen wie Betriebe und Einwohner. Es habe schon Fälle gegeben, dass ein geplanter Umzug von Berlinern aufs Land nach Gumtow wegen der fehlenden Breitbandversorgung geplatzt sei. Jetzt hofft Gumtow, dass es bis zum Jahresende endlich klappt. Weitere Meldungen zum Thema LTE
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| Betreff | Autor | Datum | ![]() |
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| RE: Den Multiband-Stick gibt's doch ... | crazyfone | 08.07.11 17:42 | |||||||
| RE: Breitband??? | crazyfone | 08.07.11 17:41 | |||||||
| RE: Breitband??? | batrabbit | 06.07.11 03:12 | |||||||
| RE: Breitband??? | crazyfone | 05.07.11 19:01 | |||||||
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